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Schlechtes Gewissen im Urlaub?

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Als selbstständige Übersetzerin oder selbstständiger Übersetzer kennt man das Gefühl: Im Urlaub regt sich das schlechte Gewissen. Kann man als Selbstständiger überhaupt Urlaub nehmen? Wer soll sich in dieser Zeit um die Kunden und das Geschäft kümmern?

Gute Gründe, keinen Urlaub zu machen und das ganze Jahr durchzuarbeiten, gibt es dafür immer. Sei es, dass gerade Auftragsflaute herrscht und man sich deshalb dringend um die Pflege von bestehenden Kunden und die Akquise von neuen Kunden kümmern muss.
Oder es kommen aktuell besonders viele Aufträge und Anfragen herein, weswegen man die Gunst der Stunde nutzen und diese auch annehmen muss. Denn wer weiß, wie es in ein paar Wochen aussieht.

Dennoch darf man bei allem Aktionismus die eigenen Bedürfnisse nicht vergessen. Chronischer Stress führt langfristig zu Erschöpfung oder gar Burnout. Nicht nur der Geist, auch der Körper braucht dringend regelmäßige Pausen, um funktionieren zu können. Wenn man langfristig Erfolg haben will, sollte man neben der Arbeit auch Phasen der Ruhe und Erholung einplanen. Nur wenn man sich auch Auszeiten gönnt, ist es möglich, seine Akkus wiederaufzuladen. Wenn man mit dem Kopf ständig im Büro ist und die Gedanken um die Arbeit kreisen, kann man sich nie ganz frei machen und durchatmen. Dabei ist es wichtig, einmal richtig abzuschalten. Nur so kann man später wieder mit neuem Schwung und neuer Energie durchstarten.

Auch Selbstständige brauchen Urlaub! Für eine kurze oder auch längere Auszeit eignen sich besonders die Sommermonate, in denen häufig ohnehin Auftragsflaute herrscht. Dies ist die Zeit, in der viele angestellte Mitarbeiter Urlaub machen und viele Firmen wegen Betriebsferien geschlossen haben. Auch die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr oder Brückentage im Frühjahr und Herbst sind eine gute Gelegenheit für eine kürzere Auszeit.

Mein persönliches Fazit: Wenn ich Urlaub mache, verreise ich. Denn zuhause gibt es immer etwas zu tun, und damit meine ich nicht nur den Keller aufräumen. Man kann es sich schlecht verkneifen, ans Telefon zu gehen, wenn es klingelt, oder kurz mal die E-Mails zu checken, wenn man auf der heimischen Terrasse sitzt. Und schnell hat man den angebotenen, verlockenden Auftrag angenommen, obwohl man doch eigentlich Urlaub machen wollte.

Meine Urlaube sind eine laptop- und arbeitsfreie Zone. Denn nur so kann man wirklich ausspannen, Neues sehen und erleben und dadurch nach dem Urlaub wieder mit neuem Schwung und vielleicht sogar neuen Ideen in den Arbeitsalltag starten.

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