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Ostern in aller Welt

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Ostern in aller Welt

Wenn die ersten Blumen blühen und endlich der Frühling da ist, ist auch das Osterfest nicht mehr weit! Aber wann ist Ostern genau, was wird dann gefeiert und sind die Osterbräuche weltweit gleich?
Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Für Christen ist Ostern, die Auferstehung Jesu, das zentrale Ereignis ihres Glaubens. Der Tod wird als Neubeginn des Lebens gesehen. Kinder in Deutschland freuen sich zu Ostern insbesondere auf die buntbemalten Ostereier und Süßigkeiten, die der Osterhase für sie versteckt. Der Hase und das Ei sind Symbole für Fruchtbarkeit und neu entstehendes Leben. Die Ostereier und Osterhasen sind auch in Schokoladenform sehr beliebt und zum traditionellen Ostergebäck gehört das puderzuckerbestreute Osterlamm.

Ostern in Deutschland

Neben der deutschlandweit bekannten Ostereiersuche und dem Osterhasen, der diese versteckt, gibt es aber auch noch viele regionale Osterbräuche. Im Süden Deutschlands werden die Brunnen der Gemeinden beispielsweise bunt geschmückt, wobei sich immer ein kleiner Wettkampf zwischen benachbarten Dörfern entwickelt, welches den am schönsten geschmückten Brunnen hat. Im Norden finden dagegen alljährlich in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag Osterfeuer statt. Ihren Ursprung haben diese Feuer in der Zeit der Germanen, die damit damals das Winterende feierten.
Ostern in Australien: Beuteltier statt Osterhase
Man sollte meinen, dass sich jedes Kind über den Osterhasen freut. Doch nicht so in Australien. Dort hat sich der Hase nach seiner Einwanderung aus Europa zu einer solchen Plage entwickelt, dass einheimische Tierarten bedroht sind. Kurzerhand wurde der Osterhase daher durch ein anderes Tier ersetzt. Zum australischen Osterfest gibt es deshalb den Bilby aus Plüsch sowie aus Schokolade. Dieses Beuteltier ist in Deutschland kaum bekannt und sieht unserem Osterhasen erstaunlich ähnlich. Ein Teil des im Ostergeschäft für den sogenannten „Easter Bilby“ eingenommenen Geldes fließt in Tierschutzprojekte für die Rettung dieser Tiere.

Ostern in Irland: Whipping the Herring

Neben dem St. Patrick’s Day ist Ostern der wichtigste Feiertag in Irland. Viele Osterbräuche erscheinen uns skurril, doch gerade in Irland gibt es zu Ostern einen der seltsamsten Bräuche: Hier findet am Ostersonntag in den Dörfern eine feierliche Prozession auf einer Wiese statt. In vorher ausgehobenen kleinen Gräbern werden dort Heringe begraben! Dies symbolisiert das Ende der Fastenzeit, während der anstatt Fleisch nur Fisch gegessen werden durfte. Am Ostersonntag wird dann ruhiger gefeiert bei einem Besuch der Messe, Mittagessen mit Lammbraten und Zusammensein mit der Familie. Häufig werden auch Tanzwettbewerbe veranstaltet, bei denen der Gewinner einen Kuchen gewinnen kann.

Ostern in Mexiko: Semana Santa und Puppen aus Pappmaschee

In Mexiko beginnt die Osterzeit bereits am Palmsonntag, der den Beginn der Karwoche markiert. Die Semana Santa, die sogenannte „Heilige Woche“, dauert bis zum Ostersonntag. Für das stark katholisch geprägte Mexiko stellt Ostern neben der Weihnachtszeit das wichtigste Fest des Jahres dar. Während der Semana Santa und vor allem am Karfreitag werden die Straßen mit bunten Girlanden geschmückt und im ganzen Land finden bunte Prozessionen statt, die den Leidensweg Christi darstellen.
Ein weiterer Brauch sind Girlanden aus Krepp-Papier und Figuren aus Pappmaschee, die über den Straßen und Plätzen aufgehängt und am Ostersamstag öffentlich verbrannt oder mit Feuerwerk gesprengt werden. Damit soll der Sieg des Guten symbolisiert werden. Der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende der Karwoche ist der Ostersonntag, wenn die Kirchenglocken wieder läuten, um die Auferstehung Christi zu verkünden. Überall sind Essensstände aufgebaut und es finden Feierlichkeiten statt, bei denen gegessen, gesungen und getanzt wird.

 

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