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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2018
Unser nächstes Regionalgruppen-Treffen findet am heutigen Mittwoch, den 14. November 2018, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus statt.

Wie jedes Jahr im November geht es auch heute Abend um die Themenplanung für das nächste Jahr.
Wir haben in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen damit gemacht, dass Kolleginnen und Kollegen sich eines Themas angenommen haben. Es geht nicht darum, dass man einen längeren, perfekt ausgearbeiteten Vortrag zu dem jeweiligen Thema halten muss. Vielmehr ist es ausreichend, sich etwas mit der Thematik zu beschäftigen, eine kurze Einführung zu geben und dann die Diskussion zu moderieren.

Da wir doch sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung und unterschiedlichen Schwerpunkten in unserem Kreis haben, gibt es zu den verschiedensten Themen immer lebhafte und interessante Diskussionen.

Bestimmt kommen auch heute Abend wieder viele Kolleginnen und Kollegen mit vielen Ideen für das kommende Jahr, die an einem professionellen Austausch und einer netten, gemütlichen Runde interessiert sind.
 

Internationaler Tag der Muttersprache

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Internationaler Tag der Muttersprache
Ein interessanter Feiertag, der leider zu Unrecht nicht allzu bekannt ist, ist der Internationale Tag der Muttersprache.
Sprache ist die Grundlage der Kommunikation und die Basis jeglicher Zivilisation. Ohne sie können wir uns nicht mit anderen Menschen verständigen, ob es nun in der eigenen, einer Fremd- oder in Gebärdensprache ist. Eine besondere Rolle spielt dabei die jeweilige Muttersprache; sie ist die erste Sprache, die wir lernen und für immer die beste Möglichkeit, sich zu verständigen.
Daher hat die UNESCO den Internationalen Tag der Muttersprache als Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ ausgerufen. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen und ist den rund 6.000 zurzeit weltweit gesprochenen Sprachen gewidmet.
Von diesen rund 6.000 Sprachen sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht. Vor diesem Hintergrund hat sich die UNESCO zum einen die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden auf die Fahnen geschrieben, zum anderen geht es ihr auch um den Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.
Historisch nimmt der Tag der Muttersprache Bezug auf den 21. Februar 1952.
Im Jahr 1952 beschloss die Regierung des damaligen Pakistans die Erhebung von Urdu zur alleinigen Amtssprache, obwohl es nur für 3 % der Bevölkerung Muttersprache war. In Ostpakistan wurde sogar fast ausschließlich Bengalisch gesprochen.
Die fortwährende sprachliche und kulturelle Unterdrückung Ostpakistans führte schließlich 1971 zur Abspaltung und zur Gründung von Bangladesch. Der 21. Februar wird dort seitdem als Tag der Märtyrer begangen. Auf Antrag von Bangladesch wurde dieser Tag dann im November 1999 durch die UNESCO zum Internationalen Tag der Muttersprache erhoben. Am 16. Mai 2007 proklamierte die Generalversammlung der Vereinten Nationen außerdem das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr der Sprachen.
Der jährliche Gedenktag wird genutzt, um die Aufmerksamkeit auf Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern zu lenken. Vielfach werden diese Sprachen nicht mehr an die nachfolgenden Generationen weitergegeben und geraten in Vergessenheit. Viele Sprachen mit teilweise weniger als hundert Sprechern sind noch nicht einmal erfasst und dokumentiert.
 

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