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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2018
Unser nächstes Regionalgruppen-Treffen findet am heutigen Mittwoch, den 14. November 2018, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus statt.

Wie jedes Jahr im November geht es auch heute Abend um die Themenplanung für das nächste Jahr.
Wir haben in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen damit gemacht, dass Kolleginnen und Kollegen sich eines Themas angenommen haben. Es geht nicht darum, dass man einen längeren, perfekt ausgearbeiteten Vortrag zu dem jeweiligen Thema halten muss. Vielmehr ist es ausreichend, sich etwas mit der Thematik zu beschäftigen, eine kurze Einführung zu geben und dann die Diskussion zu moderieren.

Da wir doch sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung und unterschiedlichen Schwerpunkten in unserem Kreis haben, gibt es zu den verschiedensten Themen immer lebhafte und interessante Diskussionen.

Bestimmt kommen auch heute Abend wieder viele Kolleginnen und Kollegen mit vielen Ideen für das kommende Jahr, die an einem professionellen Austausch und einer netten, gemütlichen Runde interessiert sind.
 

Verleihung des BDÜ Hieronymus-Preises 2018

Verleihung des BDÜ Hieronymus-Preises 2018

Im Rahmen der Herbstversammlung des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) fand am Wochenende die feierliche Verleihung des diesjährigen Hieronymus-Preises an den Sprachendienst der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart statt.

Mit dem Preis zeichnet der Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher jedes Jahr vorbildliches Verhalten von Organisationen oder Unternehmen im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation aus. Überreicht wurde der Preis in besonderer Würdigung der langjährigen, die Zusammenarbeit mit den Sprachdienstleistern prägenden Tätigkeit der ehemaligen Leiterin des Sprachendienstes. Die Jury setzte sich aus dem Bundesvorstand und drei gewählten Vertretern der Mitgliedsverbände zusammen und begründete ihre Entscheidung, die angesichts mehrerer überzeugender Vorschläge nicht einfach war, folgendermaßen: „Der Sprachendienst der Landeshauptstadt Stuttgart arbeitet im Sinne unserer Kriterien auf auszeichnungswürdige Weise mit freiberuflichen Dolmetschern und Übersetzern zusammen. Diese Zusammenarbeit ist von Professionalität und Fairness geprägt – nicht zuletzt dank der Leitung durch Martina Fritz, die als Diplom-Übersetzerin und staatlich geprüfte Dolmetscherin selbst vom Fach ist. Die Auftragnehmer werden von Anfang an in den Prozess miteinbezogen und profitieren von der profunden Kenntnis der Branchenbedingungen auch auf Auftraggeberseite. Die Verhandlungen rund um die Aufträge finden sowohl fachlich als auch wirtschaftlich auf Augenhöhe statt.“

In der Laudatio wurde vor allem gewürdigt, dass der diesjährige Preisträger mit der Vergabe seiner Aufträge stets die große Bedeutung kompetenter Sprachdienstleistungen und den Mehrwert des Einsatzes von qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern anerkannt hat.

Rund um das Highlight der Preisverleihung wurde außerdem von den Verbandsvertretern eine Reihe von verbandspolitischen und organisatorischen Fragen besprochen. Als Ausgleich zu den Sitzungsstunden wurde das angebotene Rahmenprogramm ausgiebig genutzt, unter anderem auch für den fachlichen Austausch und zur Stärkung des verbandsinternen Netzwerks.

Der Hieronymus-Preis des BDÜ wird alljährlich für vorbildliche Leistungen im Bereich mehrsprachiger Kommunikation verliehen.

Eine gelungene Kommunikation ist die Basis für erfolgreiche Gespräche, Geschäftsbeziehungen und internationalen Dialog. Die Bereiche, in denen professionelle Übersetzer und Dolmetscher dazu beitragen können, sind vielfältig. Sie reichen von der Übersetzung von Verträgen, Internetauftritten und Handbüchern über das Dolmetschen von Produktvorführungen, die Lokalisierung von Software, das Dolmetschen von Vorträgen und Betriebsführungen, die Begleitung bei Vertragsverhandlungen, die Einführung in eine fremde Kultur, den schnellen Überblick über fremdsprachliche Dokumente bis hin zur mehrsprachigen Präsentation eines Unternehmens oder einer Organisation.

Viele Organisationen haben bereits die große Bedeutung kompetenter Sprachdienstleistungen und den Mehrwert des Einsatzes von qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern erkannt. Daher verleiht der BDÜ den Preis im Rahmen einer BDÜ-Veranstaltung an eine Organisation, die mit ihrem Handeln Vorbild in der Branche ist.

Über die Jahre und durch die unterschiedlichen Preisträger entsteht so ein Positivbild, sozusagen die Best Practices, für die vom BDÜ vertretenen Berufe. Der Name des Preises geht zurück auf den Heiligen Hieronymus, der als Schutzpatron der Übersetzer gilt.

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2018
Unser nächstes Regionalgruppen-Treffen findet am heutigen Mittwoch, den 14. November 2018, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus statt.

Wie jedes Jahr im November geht es auch heute Abend um die Themenplanung für das nächste Jahr.
Wir haben in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen damit gemacht, dass Kolleginnen und Kollegen sich eines Themas angenommen haben. Es geht nicht darum, dass man einen längeren, perfekt ausgearbeiteten Vortrag zu dem jeweiligen Thema halten muss. Vielmehr ist es ausreichend, sich etwas mit der Thematik zu beschäftigen, eine kurze Einführung zu geben und dann die Diskussion zu moderieren.

Da wir doch sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung und unterschiedlichen Schwerpunkten in unserem Kreis haben, gibt es zu den verschiedensten Themen immer lebhafte und interessante Diskussionen.

Bestimmt kommen auch heute Abend wieder viele Kolleginnen und Kollegen mit vielen Ideen für das kommende Jahr, die an einem professionellen Austausch und einer netten, gemütlichen Runde interessiert sind.
 

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Herausforderungen bei der Übersetzung von Belletristik

Herausforderungen bei der Übersetzung von Belletristik

Buchübersetzungen stellen eine besonders anspruchsvolle Form des Übersetzens dar, die sich mit keiner anderen Aufgabe dieses vielfältigen Berufs vergleichen lässt.

Bei den meisten Übersetzungsaufträgen stehen ja kurze Liefertermine im Vordergrund, sodass häufig auch ein ganzes Team an einer umfangreichen Übersetzung arbeitet, um die vom Kunden gewünschten Termine einhalten zu können. Dagegen liegt der Fokus bei literarischen Übersetzungen in der Regel auf Ästhetik und Stil. Die Übersetzung sollte wenn möglich von einem Einzelübersetzer durchgeführt werden, damit sich die Teile stilistisch nicht voneinander unterscheiden, sondern ein Werk „aus einem Guss“ entsteht.

Der literarische Übersetzer muss sich bei der Übersetzung ausreichend Zeit nehmen, um die vom Autor im ursprünglichen Text erzeugte Stimmung so getreu wie möglich auch in der Zielsprache wiederzugeben. Da jede Sprache ihren eigenen Gesetzen folgt und ihre ganz speziellen Ausdrücke hat, muss der Übersetzer in beiden Sprachen versiert und stilsicher sein. Viele Ausdrücke, Begriffe und Sprichwörter lassen sich nicht eins zu eins in die Fremdsprache übersetzen. Dies bedeutet für den Buchübersetzer einen ständigen Balanceakt zwischen einer Übersetzung, die dem Ausgangstext treu sein muss, und einer flüssigen Ausdrucksweise. Schließlich soll der Leser ja nicht über unelegante Konstruktionen „stolpern“, sondern das Gefühl haben, einen „originalen“ Text zu lesen.

Zudem muss sich der literarische Übersetzer im Vorfeld der eigentlichen Übersetzung eingehend mit den historischen, politischen und kulturellen Gegebenheiten der jeweiligen Zeit, in der das Buch spielt, befassen. Er muss imstande sein, sich in die verschiedenen Charaktere der handelnden Personen hinein zu versetzen. Neben der Recherchearbeit muss der Übersetzer auch den speziellen Sprachstil des Verfassers analysieren, damit er ihn korrekt in die andere Sprache transportieren kann.

Durch die Übersetzung von Büchern erhält der Leser Einblicke, die ihm andernfalls verwehrt wären, wenn er nicht zufällig die Sprache beherrscht, in der ein bestimmtes Buch verfasst ist. Man lernt Neues über andere Kulturen, erfährt, wie die Menschen in anderen Ländern denken, wie sie sich verhalten, was ihre Vorlieben und Besonderheiten sind. Übersetzte Bücher sind quasi ein Guckloch in eine andere Welt. Buchübersetzungen sind für die Verbreitung der Werke von Autoren wichtig, die dadurch einem viel größeren Leserkreis zugänglich werden.

 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Oktober 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Oktober 2018
Unser nächstes Regionalgruppen-Treffen steht an, und zwar am morgigen Dienstag, den 16. Oktober 2018, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus.

Leider hat unser Spezialgast nun doch keine Zeit für uns. Folglich werden wir ein Networking-Treffen ohne besonderes Thema haben.

Wir können aber noch ein bisschen vom letzten Treffen zehren, als uns Kollegin Eugeniya einen sehr professionellen Vortrag über „Business-Knigge/Interkulturelle Kompetenz“ gehalten hat. Das war hochinteressant. Sicher ist für jede/n von uns Neues zu Bekanntem gekommen und hat sich zu einem spannenden Ganzen über Kommunikation, Interaktion und neben nationalen und regionalen Besonderheiten auch zu allgemein gültigen Gemeinsamkeiten verbunden. Zu meinem Aha!-Effekt ist es gekommen, als die Sprache darauf kam, dass Deutsche als besonders aufmerksame Zuhörer gelten. Die Begründung dafür ist der deutsche Satzbau, bei dem die Satzaussage am Ende des Satzes steht, weshalb man sich eben gedulden muss, bis der Gesprächspartner den Satz beendet hat, damit man den Inhalt vollständig erfasst.

Hoffentlich kommen auch morgen wieder viele Kolleginnen und Kollegen, die an einem professionellen Austausch und einer netten, gemütlichen Runde interessiert sind.
 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im September 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im September 2018
Für unsere Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher geht mit dem neuen Schuljahr auch die monatliche Abfolge unserer Treffen wieder los. Das Septembertreffen findet am heutigen Donnerstag, den 13. September 2018, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus statt.

Das Thema an diesem Abend lautet „Business-Knigge/interkulturelle Kompetenz“ und wird von einer erfahrenen Kollegin geleitet. Sicher werden wir viel Wissenswertes zum Thema erfahren und anschließend auch noch Zeit für einen kleinen Ratsch haben - der Business Knigge würde es wohl "Networking" nennen.

Ich hoffe, dass dieses Thema viele interessiert und dass ihr euch die Zeit nehmen könnt, wieder bei uns vorbeizuschauen.
 

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Übersetzungsfehler in der Werbung

Übersetzungsfehler in der Werbung
Im Rahmen der Werbung für globale Unternehmen ist es besonders wichtig, bei der Übersetzung von Marketing- und Werbetexten für verschiedene Märkte auf die unterschiedlichen kulturellen Bezugspunkte und gesellschaftlichen Konventionen zu achten. Der Fachausdruck hierfür lautet Lokalisierung und wird mittlerweile von vielen Unternehmen sehr ernst genommen. Doch was passiert, wenn man die Lokalisierung im Bereich Werbekampagnen für andere Märkte vernachlässigt? Es kommt zu Übersetzungsfehlern, kulturellen Missverständnissen und häufig als lustig empfundenen Slogans. Für Unternehmen sind solche „Ausrutscher“ durchaus ein ernstes Problem, da sie zu Umsatzeinbußen führen können.
In der Vergangenheit ist es immer wieder passiert, dass eine Werbekampagne, die in einem Land ein großer Erfolg gewesen ist, in einem anderen Land aufgrund von Übersetzungsfehlern wenig erfolgreich war bzw. ins Lächerliche gezogen wurde.
Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl Coca-Cola, das bei seinem ersten Versuch, den Markennamen ins Chinesische zu übersetzen, einen Ausdruck fand, der wörtlich bedeutete: „Beißen Sie in die Wachskaulquappe.“ Bei dem Versuch, eine bessere Übertragung für den chinesischen Markt zu finden, ist man dann bei der Entsprechung von „Glück im Mund“ gelandet, was wohl eher zum Verkaufserfolg beitragen dürfte als der erste Begriff.
Pepsi stand seinem Konkurrenten in nichts nach und machte den Fehler, den Slogan „Come alive with the Pepsi generation” („werde lebendig mit der Pepsi-Generation“) ins Chinesische zu übersetzen mit „Pepsi bringt deine Vorfahren aus dem Grab“ – was wohl für einige Verwirrung gesorgt hat.
Als das Parker Pens begann, seine Kugelschreiber auf dem mexikanischen Markt zu vertreiben, wollte das Unternehmen seiner Zielgruppe mitteilen, dass die Stifte in der Tasche nicht auslaufen und den Käufer nicht in Verlegenheit bringen (auf Englisch: „won’t leak in your pocket and embarrass you“). Für „embarass“ wurde im Spanischen der falsche Freund „embarazar“ gewählt, was jedoch bedeutet, jemanden schwängern. Also lautete die die Marketingkampagne für die Stifte auf dem mexikanischen Markt: „Die Stifte werden in der Tasche nicht auslaufen und Sie schwängern“, was viele Mexikanerinnen sicher sehr beruhigend fanden.
Als Clairol in Deutschland einen Lockenstab auf den Markt brachten, ohne sich die Mühe zu machen, den englischen Produktnamen an den Ziel-Markt anzupassen, erhielt das Produkt den für deutsche Frauen wenig ansprechenden Namen „Mist-Stick“.
Die Aufzählung ließe sich natürlich noch weiter fortsetzen und ist immer für Lacher gut. Doch der Hintergrund ist ernst und darf nicht vernachlässigt werden. Werbung ist teuer und sollte die Verkaufszahlen überall auf der Welt nach oben bringen. Wer jedoch bei der Lokalisierung der Werbung für einen ausländischen Markt spart, kann das auch sehr schnell bereuen. Wer auf internationaler Ebene tätig ist, muss global denken und eine interkulturelle Marketingstrategie entwickeln. Korrekte Übersetzungen sind hier die Grundlage und der Schlüssel zum Erfolg.
 

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Transkreation – Übertexten statt Übersetzen?

Transkreation – Übertexten statt Übersetzen?

Immer häufiger kommen Anfragen von Kunden oder Übersetzungsbüros, die eine etwas „kreativere“ Übersetzung wünschen. Dies läuft unter Bezeichnungen wie „freie“ Übersetzung, Adaption, Copy-Editing oder Creative Translation. In der Branche setzt sich dabei immer mehr der etwas schwammige Begriff „Transkreation“ durch, der auf den Terminus „transcreation“ aus dem englischen Sprachraum zurückzuführen ist. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Translation (Übersetzung) und Kreation (Schöpfung) zusammen.
Dabei geht es in erster Linie darum, dass der Ausgangstext von einer Sprache in eine andere übersetzt und anschließend zielsprachlich überarbeitet und an die spezifischen Bedürfnisse eines bestimmten geografischen Zielmarktes, einer Zielgruppe, eines Marktsegments oder einer Kundengruppe adaptiert wird. Neben der rein übersetzerischen Qualifikation erfordert diese Aufgabe auch Fähigkeiten, wie sie von Textern und Werbetextern verlangt werden, sowie höchste interkulturelle Kompetenz, damit der betreffende Text sowohl in der Ausgangs- als auch der Zielsprache den Empfänger der Botschaft gleichermaßen anspricht.
Der Prozess der Transkreation nutzt die in der Zielsprache und Zielkultur vorhandenen Mittel, um die ursprüngliche Mitteilung sowie Absicht, Stil und Tonfall weitgehend zu erhalten und in die andere Kultur zu transportieren. Hierbei ist es wichtig, passende Entsprechungen für Redensarten, Idiome, Dialekte und andere Kontextelemente zu finden und ggf. Bilder und typografische Elemente auszutauschen. Was sich nicht direkt übertragen lässt, wird durch andere, passende Sprachbilder, Sprichwörter und Konzepte ersetzt, um die Mitteilung lebendig zu gestalten und die gleichen Gefühle und Assoziationen zu wecken wie beim Original. Die Transkreation ist gewissermaßen eine Weiterentwicklung der Übersetzung.
Bei vielen Textsorten, z.B. in den Bereichen Marketing und Werbung, bedarf es einer Übersetzung, die nicht starr am Ausgangstext klebt und ihn Wort für Wort wiedergibt.
Der „kreative“ Übersetzer erbringt nicht nur eine zweifache Dienstleistung, nämlich die Übersetzung und das Texten, sondern sieht sich häufig noch mit der Schwierigkeit konfrontiert, dass er etwas bereits Vorgegebenes exakt so übertragen muss, dass dieselbe Botschaft mit demselben emotionalen Gehalt übermittelt wird. Dies kann sogar noch schwieriger sein, als von vornherein freie Hand in der Gestaltung zu haben, wie es zum Beispiel bei einem Texter der Fall ist, der sich ganz auf die Eigenheiten der Zielgruppe konzentrieren. Natürlich sollte sich der zusätzliche Aufwand auch in den Kosten niederschlagen und dies dem Auftraggeber entsprechend begründet werden.
Zudem ist es hilfreich, vorab mit dem Kunden bzw. Übersetzungsbüro zu klären, wie weit sich der Zieltext vom Ausgangstext entfernen kann und wie umfangreich die Freiheiten des „kreativen Übersetzers“ sind.

 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juli 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juli 2018
Am heutigen Donnerstag, den 06.07.2018, findet wieder das monatliche Treffen der Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher statt.
Vor der Sommerpause steht uns noch ein echtes Schmankerl bevor!
Unsere Kollegin und erfahrene Stadtführerin wird uns durch Regensburg führen. Egal, ob alteingesessen, neu zugezogen oder von außerhalb – es gibt sicherlich für jeden noch etwas zu entdecken! Start unserer Stadtführung ist das Alte Rathaus in Regensburg.
Diese Gelegenheit sollten wir uns nicht entgehen lassen.
Anschließend findet für alle, die Lust haben, unser legendärer Biergartenbesuch statt. Bringen wir also etwas Zeit, Durst, Hunger und gutes Wetter mit.

 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juni 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juni 2018
Am heutigen Mittwoch, den 06.06.2018, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg.
Da aus Zeitmangel die Bemühungen um ein neues Thema zu kurz gekommen sind, hatte eine Kollegin den folgenden sympathischen Einfall:
Stressige Wochen - das kennt jeder von uns!
Aber was tun wir, um damit klar zu kommen? Ich bin sicher, jeder hat da so seine eigene Taktik - vom Wäsche Aufhängen über Singen bis zu Yoga.
Bei unserem heutigen Treffen darf jeder seine wirksamste Entspannungsmethode vorstellen - gerne auch mit Beispiel oder kurzer Übung.
Vielleicht findet sich auch jemand, der eine kleine Liste bzw. ein Protokoll dazu erstellt.
Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und einen entspannten Abend im Kreise der Kollegen.

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Der unsichtbare Übersetzer?

Der unsichtbare Übersetzer?

Auf die Frage nach berühmten Übersetzern müssen die meisten Menschen wohl passen.
Übersetzer und Übersetzerinnen sind die großen Unbekannten des Literaturbetriebs. Doch entgegen der landläufigen Meinung kopieren oder übertragen sie nicht nur, sondern gehen häufig ganz eigene Wege und müssen sich auf ihre Kreativität verlassen bringen.

Insider kennen vielleicht noch die Übersetzerin, die die Bücher rund um Donald Duck und Konsorten in typischer comic-hafter Sprache ins Deutsche übertragen hat, oder den Herrn, der Winnie Pu übersetzt hat. Doch meistens fällt einem der Name der Übersetzer auf Anhieb schon gar nicht mehr ein. Das liegt vermutlich daran, dass es berühmte Übersetzer oder Übersetzerinnen eigentlich nicht gibt.
Als „guter“ Übersetzer hat man hinter dem Werk des Autors zu verschwinden, da man ja „nur“ eine Übertragung in die eigene Sprache vornehmen muss.

Im Jahr 1995 veröffentlichte der amerikanische Anglist und Sprachforscher Lawrence Venuti das Buch „The Translator’s Invisibility“, das mittlerweile ein Klassiker der Übersetzungswissenschaft geworden ist. Darin bezeichnet er Übersetzer bzw. Übersetzerinnen als die großen Unbekannten der Literaturgeschichte. Sie müssen letztlich unsichtbar bleiben, weil der Leser gerne die Illusion hätte, dass er keine Übersetzung liest, sondern das Original. Daher die Maxime, dass es besser ist, je weniger man merkt, dass eine Übersetzung vorliegt. Man erwartet von Übersetzerinnen und Übersetzern, dass sie ihre Arbeit ohne Aufsehen erledigen und auch nicht erwarten, selbst zu Berühmtheit zu gelangen.

Jedoch sind Übersetzerinnen und Übersetzer nicht nur Menschen, die viele Vokabeln gelernt haben und wissen, wie die Grammatik funktioniert. Die Arbeit des Übersetzers besteht – gerade im Literaturbereich – nicht darin, einen fremdsprachigen Text wortwörtlich in die Muttersprache zu übertragen. Abgesehen von der perfekten Beherrschung der Fremdsprache ebenso wie der Muttersprache muss der Text bzw. das Buch zunächst analysiert und dann quasi neu „erfunden“ werden. Dazu gehört neben der hervorragenden Sprachkenntnis natürlich auch ein hohes Maß an Kreativität und die Fähigkeit, einen eigenständigen Text zu produzieren, der in der jeweiligen Zielsprache genauso funktioniert wie der Originaltext.

Der Beitrag von Übersetzerinnen und Übersetzern zur Weltliteratur und zum kulturellen Verständnis anderer Menschen und Länder kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, auch wenn er in der öffentlichen Wahrnehmung leider häufig zu kurz kommt.

 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Mai 2018

Am morgigen Dienstag, den 08.05.2018, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg.

Nachdem bei unserem letzten Treffen die Sprache auf ein leidiges Thema kam, nämlich „Aufbewahrungsfristen für geschäftliche Unterlagen und Korrespondenz etc.“, und dazu anscheinend recht viel Unsicherheit besteht, wollen wir uns bei unserem Mai-Treffen etwas eingehender mit den gesetzlichen Vorgaben hierzu beschäftigen.

Spontan hat sich unser Regionalgruppenleiter bereit erklärt, bei unserem Treffen im Mai kurz darüber zu referieren. Dennoch sind auch alle Übersetzer-/Dolmetscher-Kolleginnen und -Kollegen, die etwas Interessantes dazu beitragen können, eingeladen, ihr Wissen mit den Anwesenden zu teilen. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und einen regen Austausch im Kollegenkreis.

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Verleihung des Übersetzerpreises München

Der Übersetzer Dirk van Gunsteren erhält in diesem Jahr den Übersetzerpreis der Stadt München. Der Amerikanist, Jahrgang 1953, hat etwa 100 Titel ins Deutsche übertragen, darunter Romane von T.C. Boyle, Philip Roth und John Grisham. Der mit 10.000 Euro dotierte und alle drei Jahre vergebene Preis wird an Münchner Persönlichkeiten für herausragende übersetzerische Leistungen und besondere Verdienste um die Vermittlung fremdsprachiger Literatur in Deutschland verliehen. Berücksichtigt werden Übersetzungsleistungen im Bereich Belletristik, Essay und geisteswissenschaftliches Sachbuch mit literarischer Qualität.

 

Die Verleihung fand am Dienstag, den 24. April, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Literaturhaus München statt. Stadtrat Klaus Peter Rupp sprach das Grußwort in Vertretung des Oberbürgermeisters, Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers überreichte die Urkunde. Die Laudatio hielt Thomas Überhoff vom Rowohlt-Verlag. Im Anschluss gab es ein Gespräch zwischen Dirk van Gunsteren und Eberhard Falcke. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Oktober Folk Club.

 

Dirk van Gunsteren ist ein ebenso brillanter wie zuverlässiger Generalist. Er vermag die moderne Romankunst eines John Dos Passos so gut zu erschließen wie die postmodernen Kapriolen eines Thomas Pynchon oder die lebensprallen Provinzwelten von Richard Russo und Castle Freeman. Er hat den richtigen Ton für Hauptwerke eines Philip Roth oder T.C. Boyle genauso gefunden wie für Henry David Thoreau, John Irving, Jonathan Safran Foer oder John Grisham. So gelingt es ihm immer wieder, dass seine Übersetzungen ins Deutsche so gut klingen, als hätten sie der englischen Vorlage gar nicht bedurft. Und dieses Kunststück vollbringt er nicht nur in Fällen, die ihm besonders liegen, sondern bei den unterschiedlichsten Schreibweisen und Autoren.

 

Angeeignet hat er sich diese Könnerschaft nicht durch literaturwissenschaftliche Studien, sondern durch Lesen. Geboren wurde er 1953 in Düsseldorf, sein Bildungsweg führte ihn auf Reisen u.a. nach Indien, England und in die USA, in München studierte er Amerikanistik. 1984 begann er mit dem Übersetzen. Inzwischen sind es um die hundert Titel, die Dirk van Gunsteren mit sprachlicher Genauigkeit, eminentem Tonlagengespür und sicherer Intuition für die gesamte Werkgestalt ins Deutsche übertragen hat. Für seine in Qualität und Umfang herausragenden Leistungen erhielt er nun den Münchner Übersetzerpreis 2018.

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Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

 

Mancher Kunde mag sich fragen: Wodurch zeichnen sich eigentlich beeidigte Übersetzer bzw. beeidigte Dolmetscher aus? Die genaue Berufsbezeichnung variiert von Bundesland zu Bundesland und umfasst allgemein beeidigte oder ermächtigte bzw. öffentlich bestellte Dolmetscher und Übersetzer. Dies sind Dolmetscher und Übersetzer, die bei einem Landgericht, Oberlandesgericht oder einer Innenbehörde einen allgemeinen Eid abgelegt haben. Dieser Eid ist gemäß § 189 Abs. 2 GVG vor allen Gerichten des Bundes und der Länder gültig. Somit sind diese beeidigten Übersetzer und Dolmetscher für die offizielle Tätigkeit für Gerichte, Behörden und Notare qualifiziert.

 

Was bedeutet eigentlich beglaubigt?

 

Bei vielen Urkunden, die bei einer Behörde oder offiziellen Stelle vorgelegt werden müssen und amtlichen Charakter tragen, ist es gefordert, dass die entsprechende Übersetzung von einem öffentlich bestellen und allgemein beeidigten Übersetzer vorgenommen wird. Diese Dokumente werden entweder als „beglaubigte Übersetzungen”, „bescheinigte” oder in manchen Bundesländern auch als „bestätigte Übersetzung” bezeichnet.

In diesen Dokumenten werden die Richtigkeit und Vollständigkeit der angefertigten Übersetzung unter Angabe des Ortes und Datums sowie mit dem Stempel und der Unterschrift des Übersetzers auf dem so genannten „Beglaubigungsvermerk“ bestätigt. Doch nicht in jedem Bundesland ist ein Stempel vorgeschrieben. Wenn ein Stempel durch die Landesgesetze vorgeschrieben ist, muss dieser zumindest den Namen und die Sprache sowie zusätzlich die Anschrift des Übersetzers enthalten.

 

Qualifikationsnachweis für beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

 

Die genaue Bezeichnung der Qualifikation kann von Bundesland zu Bundesland variieren. Jedoch ist es jeweils so, dass beeidigte Übersetzer und Dolmetscher ihre besondere fachliche Befähigung und persönliche Eignung für die Sprachmittlung bei Gerichten, Behörden und Notaren nachgewiesen haben. Sie sind kraft Gesetzes stets zur Verschwiegenheit verpflichtet und müssen mündliche oder schriftliche Dokumente getreu und gewissenhaft in die jeweils andere Sprache übertragen. In Gerichtsverfahren tragen sie dabei in erheblichem Maße zur Wahrung der Rechte aller Prozessbeteiligten bei. Die Beeidigungsvoraussetzungen sind unterschiedlich und in der entsprechenden Gesetzgebung der Länder geregelt. Dementsprechend variieren auch die für die Bestallung der beeidigten Dolmetscher und Übersetzer zuständigen Behörden.

 

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Osterbräuche in aller Welt

Ostern ist das Fest der Auferstehung Christi und somit das höchste Fest im Christentum. Millionen Menschen auf der ganzen Welt begehen an diesem Wochenende nach der Karwoche die Osterfeierlichkeiten. Eine Woche später zelebrieren dann auch die orthodoxen Christen, zum Beispiel in Griechenland und Russland, das Osterfest. Für kein anderes Fest gibt es weltweit so viele einzigartige Bräuche.

In den USA ist die traditionelle „Easter Parade“ auf der Fifth Avenue in New York zu bestaunen. Die Amerikaner verkleiden sich und fahren auf mit Blumen geschmückten Wagen durch die Straßen. Eine witzige Sitte ist das Eierrollen (The White House Easter Egg Roll), das am Weißen Haus in Washington stattfindet. Dolley Madison, die Gattin des damaligen US-Präsidenten James Madison, soll etwa um 1810 auf dem Gelände des Kapitols das öffentliche Ostereier-Rollen für Kinder initiiert haben. Am Ostermontag wird ein Gartenstück zur Spielwiese und Dutzende von Eiern rollen hinunter. Jeder Teilnehmer erhält als Dankeschön ein vom Präsidenten und seiner Ehefrau signiertes Holzei.

In Großbritannien gilt Ostern als „Queen of Festivals“. Am Karfreitag verstummen die Kirchenglocken und läuten erst wieder am Ostersonntag. Die Kinder spielen „Egg-shackling“. Dabei werden rohe Eier mit dem Namen eines Kindes versehen. Gewinner ist das Kind, dessen Ei am längsten in dem hin und her geschüttelten Sieb unversehrt bleibt.

Um die Erde nicht zu stören, lief man früher an Karfreitag in Wales nur barfuß durch die Straßen. Mittlerweile sind die Waliser dazu übergegangen, am Ostersonntag kurz vor Sonnenaufgang in einer Prozession auf einen Hügel zu steigen. Dort warten sie auf den Sonnenaufgang, der die Auferstehung und das Leben symbolisiert und die Dunkelheit des Todes überwindet. Wer es schafft, macht hierzu vor Freude drei Purzelbäume.

In Frankreich verlassen der Legende nach am Karfreitag alle Kirchenglocken das Land, um nach Rom zu gehen. Sie läuten erst wieder nach ihrer Rückkehr am Ostersonntag. Auf ihrem Rückweg bringen sie den Kindern Schokolade in Form von kleinen Glocken und Muscheln mit.

Feierlich-finster wird die Karwoche, die „Semana Santa“, in Südspanien (Sevilla, Córdoba, Málaga, Granada und Murcia), aber auch in Brasilien und Guatemala zelebriert. Dann ziehen religiöse Bruderschaften, die „Nazarenos“ in der mystischen Kapuzentracht, durch die Städte. Einzigartig ist auch das Karfreitagstrommeln im Nordosten Spaniens, in Aragonien.


 

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Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag
Frauen kämpfen schon sehr lange für ihre Rechte – für bessere Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und die Gleichstellung der Frau.
In der Zeit um den Ersten Weltkrieg entstand eine Initiative sozialistischer Organisationen im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. In diesem Rahmen wurde die Einführung eines internationalen Frauentags vorgeschlagen. Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Die Vereinten Nationen riefen später den 8. März als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.
Die Hauptforderung und das Hauptziel des Internationalen Frauentags vor gut 100 Jahren war das Frauenwahlrecht. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die angestrebte Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland noch in anderen Ländern der Welt eine Realität. Deshalb machen Frauen auf der ganzen Welt am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen darauf aufmerksam, dass die Gleichstellung der Frauen noch immer nicht verwirklicht wurde. Der Internationale Frauentag behält seine Bedeutung bei und wird weiterhin jährlich begangen.
Es gibt jedoch auch einige Frauen, die sich - obwohl sie politisch sehr aktiv sind - inzwischen gegen die Feier des Frauentags aussprechen. So stellte die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding dazu fest: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Gleichstellung von Mann und Frau ist die gleiche Bezahlung. Selbst in typischen Frauenberufen verdienen Männer in der Regel mehr als Frauen, auch wenn sie die gleiche Arbeit leisten. So verdienten laut einer Erhebung in Vollzeit tätige angestellte Übersetzerinnen knapp 300 Euro pro Monat weniger als ihre männlichen Pendants. Das deutliche Lohngefälle zwischen Männern und Frauen lässt sich in der Übersetzerbranche nicht – wie vielleicht in manchen anderen Berufen – damit erklären, dass Männer z.B. eine körperlich schwerere Arbeit leisten.
Heute ist der 8. März in mehreren Ländern weltweit sogar ein gesetzlicher Feiertag.
Es gibt also viele Gründe, den 8. März als Tag der erreichten wie der noch ausstehenden Frauenrechte zu feiern und hochzuhalten.

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im März 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im März 2018
Am morgigen Mittwoch, den 07.03.2018, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg.
An diesem Abend wird uns unsere Kollegin über Vorteile und Herausforderungen der Zusammenarbeit in einer Sozietät berichten. Nachdem sie selbst schon lange mit diesem Modell arbeitet, wird sie sicherlich viel Wissenswertes aus der Praxis zu erzählen haben.
Da wir erst vor Kurzem aus erster Hand etwas über die Leitung eines Übersetzungsbüros hören durften, ist es sicher sehr interessant, nun auch noch eine andere Organisationsstruktur und Möglichkeit der Zusammenarbeit kennenzulernen.
Wir freuen uns wie immer auf einen besonders interessanten Abend und einen regen Austausch von Erfahrungen und Meinungen im Kreise unserer Kolleginnen und Kollegen.
 

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Im Dutzend billiger?

Im Dutzend billiger?

Sicherlich hat jeder Übersetzer schon einmal die Erfahrung gemacht, dass ein Kunde oder Übersetzungsbüro nachfragt, ob für ein größeres Auftragsvolumen ein Rabatt möglich wäre.
Nun stellt sich die Frage, wie man mit diesem Ansinnen umgehen soll.
Sind Mengenrabatte bei Übersetzungsarbeiten überhaupt sinnvoll oder sollten sie von vornherein abgelehnt werden?

Das offensichtliche und logische Argument, das aus Sicht des Übersetzers gegen einen Mengenrabatt spricht, ist die Tatsache, dass wir keine Serienfertigung anbieten. Jedes Produkt des Übersetzers oder beispielsweise auch Lektors ist einzigartig und jeder Satz ist Maßarbeit. Durch eine höhere Stückzahl kann man nicht zwangsläufig mehr Volumen generieren.
Ein weiteres Argument wäre, dass für den Übersetzer der Zeitaufwand nicht geringer wird, nur weil er  mehr Wörter bzw. Zeilen übersetzt.
Überdies kann es sein, dass durch den großen Auftrag, für den man Rabatt eingeräumt hat, die Kapazitäten für andere, ggf. sogar lukrativere Aufträge blockiert werden.
Und schließlich könnte man argumentieren, dass die Gewinnspanne durch Rabatte geringer wird. Wenn man sehr knapp kalkuliert hat, könnte man auf diese Weise gar an den Rand der Existenzbedrohung geraten.

Auf der anderen Seite gibt es auch gute Gründe für die Einräumung von Mengenrabatten.
So kann der Übersetzer durch Kunden, die regelmäßig ein hohes Auftragsvolumen bringen, Zeit für Akquise sparen und sich auf die eigentliche Arbeit, das Übersetzen, konzentrieren.
Stammkunden könnten durch kleine Rabatte belohnt und somit langfristig gebunden werden. Warum sollte man treue Kunden nicht bevorzugt behandeln und auf diese Weise sicherstellen, dass sie wiederkommen?
Nicht zu vergessen ist auch das Argument, dass man durch größere Aufträge den Zeitaufwand für administrative Tätigkeiten spart. Dies können das Anlegen von Ordnern, das Abspeichern von Auftragsunterlagen oder auch die Ausstellung von Rechnungen sein.

Wenn man als Übersetzer als grundsätzlich auf offen dafür ist, einem Kunden einen Rabatt zu gewähren, kann sich dies durchaus positiv auf die Auftragslage auswirken.
Durch eine gute Auslastung und die Einsparung von Zeit für Akquise etc. kann man letztlich mithilfe kleinerer Rabatte vielleicht sogar einen höheren Umsatz generieren.

 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Februar 2018

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Februar 2018

Am heutigen Dienstag, den 06.02.2018, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg.

Dieses Mal dürfen wir uns auf ein besonderes Schmankerl in unserem Jahresprogramm freuen.

Unsere norwegische Kollegin wird uns Interessantes aus ihrem Heimatland Norwegen erzählen. Vor allem der Linguist bzw. die Linguistin in uns wird seine/ihre Freude haben, denn der Schwerpunkt liegt auf der besonderen Sprachsituation in diesem Land: Nynorsk und Bokmål.

Häufig weiß man ja nicht sehr viel mehr über dieses Land als dass es dort wunderschöne Landschaften und gute Biathleten gibt.

Somit steht uns ein interessanter Abend bevor! Und wer weiß, vielleicht wartet der eine oder die andere ja noch auf eine Inspiration für die Urlaubsplanung.

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Wie wichtig ist Kundenakquise für Übersetzer und Dolmetscher?

Wie wichtig ist Kundenakquise für Übersetzer und Dolmetscher?

Wenn es darum geht, wie man als selbstständiger Übersetzer und Dolmetscher neue Kunden gewinnt und die bestehenden langfristig bindet, hört man häufig die Aussage: „Kundenakquise liegt mir gar nicht. Ich will mich doch nicht aufdrängen.“ Gerade als „Einzelkämpfer“ scheut man sich oft davor, seine eigene Leistung und damit auch sich selbst anzupreisen. Man kommt sich irgendwie komisch vor, wenn man seine Arbeit aktiv bewerben und verkaufen soll.

Natürlich wäre es schön, wenn die Kunden von selbst auf einen zukommen und dann auch regelmäßig umfangreiche Aufträge liefern würden. Die Realität sieht für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher leider anders aus: Direktkunden kommen häufig nur einmal, weil sie im Ausland heiraten, arbeiten usw. und deshalb nur einmalig die Übersetzung/beglaubigte Übersetzung von Urkunden, Zeugnissen und anderen Dokumenten benötigen. Und wenn einem Einzelübersetzer ein langjähriger Firmenkunde abspringt, etwa weil der neue Abteilungsleiter mit einem anderen Übersetzer bekannt ist, so kann dies durchaus zu einer wirtschaftlichen Schieflage führen.
 
Wie für andere Freiberufler ist auch für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher eine gute Selbstvermarktung von entscheidender Bedeutung. Auch Sprachdienstleister müssen regelmäßig Neukunden gewinnen und Bestandskunden pflegen, wenn sie langfristig von ihrem Geschäft leben möchten. Neben der eigentlichen Übersetzungsarbeit bzw. dem Dolmetschen müssen wir uns also zusätzlich mit Kundenakquise und Kundenpflege beschäftigen.

Zum absoluten Pflichtprogramm für selbstständige Dolmetscher und Übersetzer gehören ein professionell gestalteter Internetauftritt, am besten mit einer Website im Responsive Design und einem Domainnamen, in dem bereits auf die Dienstleistung Übersetzen bzw. Dolmetschen Bezug genommen wird. Auch die E-Mail-Adresse sollte im besten Fall über die Domain der Website laufen,  aussagekräftig sein sowie Professionalität vermitteln. Zu einem professionellen Auftritt als Übersetzer oder Dolmetscher gehören selbstverständlich auch einheitlich gestaltetes Briefpapier, Visitenkarten, Rechnungen, am besten in Übereinstimmung mit dem Design der Website, um beim Kunden einen optischen Wiedererkennungswert zu erzeugen.

Zum perfekten Web-Auftritt des selbstständigen Übersetzers oder Dolmetschers gehört auf jeden Fall auch ein gutes Foto. Zum einen machen Fotos die eigene Homepage interessant und lebendig, zum anderen helfen sie aber auch, dass sich der potenzielle Kunde so einen Eindruck verschafft, wem er seine Urkunden, Zeugnisse und anderen Dokumente zur Übersetzung anvertraut oder wen er als Dolmetscher zu einer Konferenz einlädt. Da das Foto wie eine Visitenkarte wirkt, sollte man selbstverständlich auf ein professionelles Erscheinungsbild und einen neutralen Hintergrund achten.

Schließlich kann auch die Mitgliedschaft in einem Branchenverband, z.B. dem BDÜ (Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher) als Qualitätssiegel für die Selbstvermarktung als Übersetzer oder Dolmetscher dienen. Durch die Mitgliedschaft in einem solchen Verband hat man ja als Übersetzer bzw. Dolmetscher bewiesen, dass man über die erforderlichen beruflichen Abschlüsse und Kenntnisse im Fremdsprachenbereich verfügt.
 

 

 

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Wie wird man Übersetzer oder Dolmetscher?

Wie wird man Übersetzer oder Dolmetscher?
In Deutschland sind die Berufsbezeichnungen Übersetzer und Dolmetscher nicht geschützt. Aus diesem Grund kann jeder, der sich selbst für ausreichend qualifiziert hält, diese Bezeichnungen verwenden und Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten.
Im Berufsalltag genügt es jedoch nicht, über vermeintlich „perfekte“ Fremdsprachenkenntnisse zu verfügen. Will man tatsächlich in diesen Berufen professionell arbeiten, so sind spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich, die weit über die Beherrschung einer Fremdsprache hinaus gehen. Wenngleich solche in Einzelfällen im Rahmen langjähriger praktischer Erfahrung und eigenständiger Vertiefung der Kenntnisse erworben werden können, ist es doch empfehlenswert, die Qualifikation als Übersetzer bzw. Dolmetscher in einem regulären Studium oder im Rahmen einer Ausbildung zu erwerben. Die Komplexität des Berufs und die Voraussetzungen für eine qualifizierte Berufsausübung werden häufig unterschätzt. Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, wie sie beispielsweise zweisprachig aufgewachsene Personen haben, sind zwar ein wichtiger Aspekt, reichen aber bei Weitem nicht aus. So werden bei der universitären Übersetzer- und Dolmetscherausbildung in der Regel Sprachkenntnisse auf hohem Niveau bereits vorausgesetzt. Während des Studiums werden grundlegende Techniken des Dolmetschens und Übersetzens eingeübt, Veranstaltungen in Fachübersetzen bzw. Fachdolmetschen besucht und auch landeskundliche Kenntnisse vermittelt. Darüber hinaus müssen in einem oder zwei Sachfächern vertiefte Kenntnisse erworben und auch in Prüfungen nachgewiesen werden.
Die Translationswissenschaft sowie auch Sprach- und Kulturwissenschaften bilden die theoretischen Grundlagen für die Übersetzer- und Dolmetscherausbildung an Universität und Hochschule. Der angehende Übersetzer bzw. Dolmetscher beschäftigt sich im Studium mit den unterschiedlichsten Arten der interlingualen und interkulturellen Kommunikation sowie mit Terminologiearbeit, Linguistik, interkultureller Kommunikation und weiteren Fachgebieten.
Eine solche Ausbildung bietet erhebliche Vorteile, da hervorragende Kompetenzen in der Recherche sowie im eigenständigen Erschließen von Terminologie und Inhalten unterschiedlicher, teilweise hochspezialisierter Fachgebiete für professionelle Übersetzungs- bzw. Dolmetschdienstleistungen unverzichtbar sind.
Nicht zu vergessen ist auch, dass professionelle Übersetzer heutzutage mit modernen Computertechnologien arbeiten und der sichere Umgang mit Systemen zur computergestützten Übersetzung und elektronischen Daten- und Textverarbeitung unabdingbar ist.

 

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Braucht man heutzutage noch Übersetzer und Dolmetscher?

Braucht man heutzutage noch Übersetzer und Dolmetscher?
Früher hatten nur wenige Menschen sehr gute Sprachkenntnisse und ein Sprachstudium war eine gute Möglichkeit, seine Kenntnisse zu vertiefen und sich professionell für eine Karriere als Übersetzer oder Dolmetscher ausbilden zu lassen.
Heutzutage gehen viele Arbeitgeber davon aus, dass die meisten Mitarbeiter mindestens Englisch sehr gut sprechen und beim Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern auf der ganzen Welt fließend kommunizieren können.
Dazu kommt, dass viele junge Menschen entweder nach dem Schulabschluss ins Ausland gehen oder im Rahmen des Studiums ein oder mehrere Semester im Ausland verbringen.
„Heute kann doch jeder Englisch“, ist eine gängige Behauptung.
Man könnte sich also die Frage stellen, ob es angesichts dieser Tatsachen noch notwendig ist, einen professionellen Übersetzer oder Dolmetscher zu engagieren.
Die Antwort lautet schlicht und ergreifend: Ja, unbedingt.
Obwohl heute sehr viele Menschen Englisch als Muttersprache oder Fremdsprache sprechen, bedeutet dies nicht, dass Übersetzer und Dolmetscher verzichtbar geworden sind.
Zunächst einmal gibt es sehr viele unterschiedliche Varianten und auch regionale Unterschiede, z.B. britisches oder amerikanisches Englisch, das so genannte Global English, das von Nicht-Muttersprachlern international gesprochen wird, oder das uns in Deutschland vertraute „Denglisch“ der deutschen Muttersprachler.
Bei Menschen, die Englisch als Fremdsprache sprechen, mögen die Kenntnisse oftmals ausreichend sein, um Small Talk zu bewältigen. Wenn es jedoch um Fachkenntnisse und sprachliche Nuancen geht, sind viele Nichtmuttersprachler überfordert.
Als Unternehmen sollte man nicht das Risiko eingehen, aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse bei internationalen Geschäftspartnern einen unprofessionellen Eindruck zu hinterlassen oder gar Fehler beim Geschäftsabschluss zu riskieren.
Auch bei Vertragsverhandlungen oder dem Abschluss von Verträgen ist es unabdingbar, einen Sprachmittler hinzuziehen, der auch über juristische Fachkenntnisse verfügt, da es in solchen Fällen auf den genauen Wortlaut ankommt.
Zudem müssen Verträge häufig durch einen öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer beglaubigt werden, um die Korrektheit und Vollständigkeit des Inhalts zu bestätigen.
Professionell ausgebildete Übersetzer wissen, wie ein Text und der Kontext, in dem er steht, analysiert und dann in all seinen Nuancen in die Zielsprache übertragen wird. Somit sind bei jedem Text nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen und entsprechend umzusetzen. Ausgebildete Übersetzer beherrschen natürlich nicht nur die Fremdsprache, sondern auch die eigene Muttersprache perfekt, damit präzise und sprachlich ausgefeilte Texte produziert werden können.
Dies bietet Unternehmen einen Mehrwert, der für Qualität und eine perfekte Positionierung auf dem Markt sorgt.
Die Frage, ob man heutzutage noch Übersetzer und Dolmetscher braucht, ist also mit einem uneingeschränkten „JA“ zu beantworten.

 

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Spezifizierung oder Diversifikation für Übersetzer?

Spezifizierung oder Diversifikation für Übersetzer?

Bei der Frage, welche Vorgehensweise für freiberufliche Übersetzer sinnvoll ist, scheiden sich die Geister. Die einen behaupten steif und fest, man müsse sich spezialisieren, die anderen wiederum setzen auf Diversifizierung. Wem also soll man Glauben schenken? Diese Frage stellt sich natürlich zunächst einmal für Berufsanfänger, die sich überlegen, wie sie am besten Kunden gewinnen können.
Doch auch „alte Hasen“ im Übersetzergeschäft sollten ihre Strategie immer wieder einmal neu überdenken, um den Kundenkreis zu erweitern und möglicherweise besser bezahlte Aufträge zu erhalten.

Da man als freiberuflicher Einzelübersetzer natürlich nicht alle Sprachen und alle Fachgebiete im Portfolio haben kann, muss man sich zwangsläufig in gewisser Weise spezialisieren, um die passenden Kunden zu finden und diesen dann hochwertige Übersetzungen zu liefern.
Neben den Arbeitssprachen, durch die ja bereits eine „natürliche Auslese“ erfolgt, haben sich die meisten Übersetzer bereits während ihrer Ausbildung für einige Fachgebiete entschieden. In diese wird man sich im Verlauf der beruflichen Tätigkeit noch weiter einarbeiten und ggf. auch an Fortbildungen usw. teilnehmen. Im Laufe der Zeit kann man sich natürlich auch weitere Fachgebiete erschließen, sofern man auch hier eine gründliche Einarbeitung in die Materie vornimmt.

Allerdings ist die Anzahl der möglichen Fachgebiete zwangsläufig begrenzt, da man für jedes weitere Gebiet wieder Zeit und Arbeit aufwenden muss, bis man ein entsprechendes fachliches Niveau erreicht hat. Nicht jedem ist bewusst, dass er für Übersetzungen in Fachgebieten, in denen er weniger gut bewandert ist, mehr Zeit aufwenden muss, um eine qualitativ hochwertige Übersetzung liefern zu können, wodurch gleichzeitig auch der Stundenlohn sinken kann, den er mit seiner Arbeit erzielt.

Darüber hinaus könnte man als freiberuflicher Übersetzer sich auch in diversen Zusatzleistungen weiterbilden, die mittlerweile immer häufiger am Markt gewünscht werden, z.B. Korrektorat, Lektorat, DTP-Dienste und mehr.

Diversifikation und Spezialisierung müssen sich also nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen.
Freiberufliche Übersetzer können ihren wirtschaftlichen Erfolg auf dem Sprachmittlermarkt durch geschickte Diversifikation, gepaart mit der passenden Spezialisierung, durchaus noch steigern.

 

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Weihnachtstreffen der BDÜ-Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Dezember

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet am Donnerstag, den 7. Dezember 2017, um 19 Uhr statt.
Wir treffen uns zu unserer traditionellen Weihnachtsfeier im Restaurant Hubertushöhe, Wilhelm-Raabe-Straße 1, in Regensburg.
Wie immer bei unseren Dezember-Treffen kommen wir in geselliger Runde zu einem leckeren Essen mit gemütlichem Beisammensein zusammen.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, gerne können sich auch Partner unserer Übersetzerinnen und Übersetzer anschließen.
Auch das traditionelle "Wichteln" findet wie jedes Jahr statt. Jeder, der selbst ein Geschenk bekommen möchte, bringt eine schön verpackte Kleinigkeit mit, die einem anderen Kollegen noch Freude bereiten kann.
 

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Raus aus der Stressfalle

Raus aus der Stressfalle
Selbstständige und Freiberufler, zu denen natürlich auch Übersetzer und Dolmetscher zählen, müssen sich davor in Acht nehmen, in die Stressfalle zu tappen.
Freiberufler legen zumeist großen Wert auf ihre Freiheit und lieben ihre Arbeit. Somit ist ihre Arbeitszufriedenheit laut Studien sehr hoch und sie können in der Regel auch nicht über mangelnde Anerkennung ihrer Arbeit klagen. Und dennoch sind Selbstständige überdurchschnittlich häufig gestresst. Sie empfinden den Druck, auf dem Markt bestehen und ihre Existenz sichern zu müssen, und neigen deshalb zur Selbstausbeutung. Sie hetzen von einer Aufgabe zur anderen und haben den Eindruck, nie richtig Feierabend machen zu können. Und dies, obwohl es aufgrund der äußeren Umstände oftmals gar nicht nötig wäre. Man setzt sich selbst unter Druck und macht sich unnötig Stress.
Für Freelancer wie Übersetzer und Dolmetscher gilt ja mehr als bei anderen Arbeitnehmern, dass Zeit im wahren Sinne des Wortes Geld ist. Denn je mehr Aufträge abgewickelt werden können, umso mehr Geld fließt in die Kasse. Durch die ständige Erreichbarkeit via Smartphone und E-Mail wird wie selbstverständlich auch das Wochenende zur Arbeitszeit. Obwohl man bereits den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen hat, möchte man noch schnell die Übersetzung abschließen oder das Angebot an den wichtigen Kunden rausschicken. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen und der Freiberufler kann nicht mehr von der Arbeit abschalten.
Unter der ständigen Anspannung leiden nicht nur die Arbeitsergebnisse, sondern auch Lebensqualität und Gesundheit. Wenn man erkannt hat, dass man unter Daueranspannung steht, bedarf es der Selbstreflexion, um eine langfristige Änderung herbeizuführen. 
Hilfreich ist, Pausen als Rituale einzuführen, sich täglich zwischendurch ganz bewusst kleine Auszeiten zu nehmen. Fachleute im Stressmanagement raten dazu, sich pro Stunde rund fünf Minuten Zeit zu nehmen, um geistig „herunterzufahren“. Man kann seinem Gehirn eine kleine Pause gönnen, indem man beispielsweise aus dem Fenster blickt oder ein Urlaubs- oder Familienfoto auf dem Schreibtisch betrachtet. Diese kurzen Pausen sollten mit angenehmen Empfindungen gefüllt werden. Vielleicht kann man sogar Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nutzen, um den Kopf und den Körper zu entschleunigen. Wer es schafft, solche kleinen Auszeiten in seinen Arbeitsalltag zu integrieren, kann langfristig aus der Stressfalle entkommen.
 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2017

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2017
Am Mittwoch, den 08.11.2017, trafen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg. Wie jedes Jahr im November ging es bei diesem Treffen um die Planung der Themen des kommenden Jahres 2018.

Nachdem wir im Jahr 2017 an sieben Abenden die Gelegenheit hatten, unter der Moderation eines unserer Mitglieder interessante Themen von verschiedenen Seiten zu beleuchten und die entsprechenden Erfahrungen des Einzelnen zu übersetzungsrelevanten Themen auszutauschen, gibt es bereits jetzt wieder eine Vielzahl interessanter Ideen, mit denen die Treffen im nächsten Jahr bereichert werden können.
 

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Mehr Effizienz beim Übersetzen durch Spracherkennungssoftware?

Mehr Effizienz beim Übersetzen durch Spracherkennungssoftware?

Einige Übersetzer schwören darauf, dass sich durch das Diktieren mit einer Spracherkennungssoftware die Schnelligkeit der Übersetzung erhöht und demzufolge sich auch die Effizienz verbessert.
Andere Kolleginnen und Kollegen wiederum lehnen eine solche technische Unterstützung komplett ab, da sie vermeintlich für die Kreativität des Übersetzungsvorgangs hinderlich ist.

Nachdem man jahrelang – wenn nicht gar jahrzehntelang – Übersetzungen mithilfe der Tastatur in den Computer eingegeben hat, ist es sicherlich eine erhebliche Umstellung, seine Texte nun mündlich zu artikulieren, am besten gleich so, dass sie bereits schriftreif formuliert und nicht mehr besonders korrekturbedürftig sind.

Am bekanntesten ist wohl die Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking, die in vielen Sprachen, u.a. in Deutsch, Englisch und Französisch, angeboten wird. Die Firma bezeichnet den „Drachen“ als hervorragendes Arbeitstool für Übersetzer.
Da sich auch in der Übersetzungsbranche sich die Arbeitsweisen und Prozesse weiterentwickeln und effizienter werden, sollte man vielleicht doch einen Versuch mit der Spracherkennungssoftware wagen.

Die vom Hersteller angegebene maximale Diktiergeschwindigkeit von 160 Wörtern/Minute ist natürlich ein Extremwert und kann von Übersetzern sicherlich nicht erreicht werden. Beim Übersetzen müssen ja – anders als beim bloßen Vorlesen - zwischen den Sätzen Denkpausen eingelegt werden. Dennoch haben sicherlich die meisten Übersetzer schon oft bemerkt, dass sie einen Satz im Kopf schneller übersetzen, als sie mit der Tastatur eingeben können.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist auch die körperliche Belastung durch das stundenlange Tippen. Übersetzer stehen oft unter Zeitdruck. Es gilt Termine einzuhalten, und das bedeutet häufig Nacht- bzw. Wochenendarbeit. Immer häufiger schmerzen die Finger, Hände oder Unterarme vom vielen Tippen. So wird der Körper müde, obwohl das Gehirn noch fit ist und weiter übersetzen möchte. Durch das Diktieren mittels eines Schreibprogramms kann hier sicherlich eine Entlastung erreicht werden, die sich in einer besseren körperlichen Verfassung niederschlägt.
 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Oktober 2017

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Oktober 2017
Am heutigen Dienstag, den 10.10.2017, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Unser tschechischer Kollege möchte uns an diesem Abend Interessantes und Wissenswertes über sein Heimatland berichten.
Vergessen wir nicht, dass es sich bei Tschechien auch um eines unserer Nachbarländer handelt – so nah und doch so fern für viele von uns. So ähnlich in Kultur und Geschichte und doch so fremd für manche. Wer das ändern möchte, ist herzlich zu dem Treffen eingeladen, um mehr über unser Nachbarland zu erfahren. Wer sich dort bereits gut auskennt, möchte vielleicht auch von seinen persönlichen Eindrücken erzählen.
Wir hoffen auf rege Teilnahme bei diesem interessanten Abend. Gäste sind natürlich wie immer herzlich willkommen.
 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im September 2017

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im September 2017
Am kommenden Donnerstag, den 14.9.2017, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder zu ihrem monatlichen Treffen im Kolpinghaus Regensburg.
Frisch gestärkt nach der Sommerpause möchten wir uns bei diesem Treffen den Fragen unserer jungen Kolleginnen und Kollegen widmen.
Somit lautet das Thema in diesem Monat: Berufsanfänger fragen
Wir hoffen natürlich, viele junge/neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu dürfen, bitten aber auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen teilzunehmen und sich den Fragen zu stellen.
Wenn wir offen sind für Fragen und Neues, dann kann jeder von jedem lernen - und die Möglichkeit lebenslang zu lernen macht unseren Beruf gerade so interessant!
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend, bei dem uns sicher der Gesprächsstoff nicht ausgehen wird.
 

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Unübersetzbarkeit von Texten

Unübersetzbarkeit von Texten
Die Frage der Übersetzbarkeit, das heißt der Möglichkeiten und Grenzen des Übersetzens, wird kontrovers diskutiert; das Problem der Übersetzbarkeit bzw. der Unübersetzbarkeit spaltet die Übersetzungswissenschaftler in zwei Lager. Man unterscheidet zwei extreme Auffassungen: die relative und die absolute Übersetzbarkeit.
Die Vertreter des Relativismus sind der Auffassung, dass eine Übersetzung praktisch unmöglich ist. Diese Auffassung basiert auf der Sapir-Whorf-Hypothese, die besagt, dass die Formulierung der Gedanken abhängig von der jeweiligen Grammatik ist. Dies führt dazu, dass Menschen, die Sprachen mit verschiedenen Grammatiken sprechen, äußerlich ähnliche Sachverhalte unterschiedlich wahrnehmen und bewerten.
Auf der anderen Seite stehen die Vertreter der These, die besagt, dass im Prinzip alles übersetzbar ist. Dabei handelt es sich in erster Linie um Anhänger des Universalismus, die der Auffassung sind, dass grundsätzlich alle Sprachen denselben Prinzipien gehorchen, obwohl natürlich gewisse Unterschiede vorhanden sind.
Wilhelm von Humboldt führt gegen das sprachliche Relativitätsprinzip Folgendes an: „Die Gesetze des Denkens sind bei allen Nationen streng dieselben.“  Jede Sprache besitzt also die Möglichkeit, grundsätzlich allem Ausdruck zu verleihen.
Einige Übersetzungsoptimisten räumen zwar ein, dass das Übersetzungsprodukt kein absolutes und vollkommenes Äquivalent des Originals sein kann und dass Verluste unvermeidbar sind. Allerdings sei es Aufgabe des Übersetzers, diese Verluste zu minimieren und die maximal erreichbare Äquivalenz zu gewährleisten.
Im Falle von Übersetzungsschwierigkeiten, d.h. wenn es in der Zielsprache keinen adäquaten Ausdruck für ein Wort/einen Begriff in der Ausgangssprache gibt, könnte die Lücke durch eine Erweiterung des Wortschatzes geschlossen werden. Diese findet z.B. durch Lehnwörter, Neologismen oder Paraphrasen statt. Im Notfall könnte das ausgesuchte Äquivalent durch weitere Hilfsmittel wie etwa durch Erklärungen in Fußnoten vermittelt werden.

 

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Internationaler Übersetzertag 2017

Weltübersetzertag am 30. September
Im Mai 2017 haben die Vereinten Nationen den 30. September als International Translation Day anerkannt. Bereits 1991 hatte die Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) den 30. September, an dem traditionell des Bibelübersetzers Hieronymus gedacht wird, zum Internationalen Übersetzertag erklärt.
Deshalb wird an diesem Tag der Hieronymustag bzw. Internationaler Übersetzertag  (auch: Internationaler Tag des Übersetzens bzw. engl.: International Translation Day und franz. Journée mondiale de la traduction) gefeiert.
Zu Hieronymus:
Kirchenvater Hieronymus verfasste zahlreiche Kommentare zu biblischen Schriften und theologischen Kontroversen, editierte eine Landeskunde Palästinas und hinterließ der Nachwelt zahlreiche weitere Übersetzungen theologischer Schriften. Er starb am 30. September 420 n.Chr. in Betlehem. Dementsprechend firmiert der heutige Aktionstag zu seinen Ehren – zumindest im deutschsprachigen Raum – unter dem Namen Hieronymustag.
Anlässlich dieses besonderen Tages wollen Übersetzer bundesweit Einblick in ihre Arbeit geben, um auf die zentrale Bedeutung des Übersetzens in der immer stärker vernetzen Welt hinzuweisen und die Position der Übersetzer zu stärken.
In mehreren deutschen Städten sind Veranstaltungen geplant, um die Arbeit von Übersetzern anschaulich zu machen.
So plant beispielsweise die BDÜ-Regionalgruppe Heidelberg/Mannheim, am Hieronymustag dieses Jahres (30. September 2017) einen Freeze-Mob in Mannheim durchzuführen. Dabei sollen in Standbildern typische Arbeitspositionen von Übersetzern dargestellt werden.
Zur Bedeutung der Arbeit des Übersetzers:
Ganz gleich, ob es sich um Nachrichten ausländischer Agenturen, Bedienungsanleitungen, übersetzte Literatur und Sachbücher, Kinofilme und TV-Serien usw. handelt. Übersetzer spielen eine zentrale Rolle für die Kultur und Politik jedes Landes, die weit über diese alltäglichen Berührungspunkte hinausgeht. Denn internationale Verhandlungen auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sind ohne die Unterstützung von Übersetzern häufig nicht möglich.
Die Arbeit von Übersetzerinnen und Übersetzern hat die Voraussetzung für die Entwicklung von Kultur und Wissenschaft, aber auch für die Entwicklung der Volkssprachen geschaffen und nicht zuletzt für die Möglichkeiten des vereinigten Europas und der heutigen globalisierten Welt.
Am Internationalen Übersetzertag sollen zahlreiche Übersetzerveranstaltungen in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Bedeutung der Übersetzung in Vergangenheit und Gegenwart wecken und zeigen, wer hinter den Übersetzungen steht, mit denen jeder ständig konfrontiert ist – von der schönen Literatur bis zum Fachbuch, vom Theater bis zu Film und Fernsehen, von Zeitungen und Zeitschriften bis zu Werbung und Gebrauchsanweisungen.

 

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Wie viel kostet eine Übersetzung?

Wie viel kostet eine Übersetzung?

Jeder, der Übersetzungen anbietet, kann ein Lied davon singen…
Immer wieder rufen Kunden an und wollen sich schnell erkundigen, was denn eine Übersetzung so kostet.
Wenn man Glück hat, erhält man Auskunft darüber, wie viele Seiten zur Übersetzung anstehen.
Häufig kann der Kunde nicht einmal das sagen, sondern will nur ungefähr wissen, was eine Übersetzung kostet.
Dann muss man als Übersetzerin oder Übersetzer dem Kunden erst einmal erklären, wie Übersetzungen abgerechnet werden, d.h. nach Normzeilen (wobei man wiederum erklären muss, was eine Normzeile ist) oder nach Wörtern.
Am einfachsten wäre es natürlich, der Kunde könnte die Übersetzung entweder vorbeibringen oder vorab per E-Mail übersenden, damit man ein unverbindliches Angebot erstellen kann.
Doch nicht jeder Kunde wohnt gleich um die Ecke oder verfügt über die ausreichende technische Ausrüstung.
So steht der Übersetzer vor dem Dilemma, den Kunden einerseits nicht zu vergraulen, aber andererseits keine falschen Angaben zum Preis der Übersetzung zu machen, um zu vermeiden, dass die Differenz am Ende zu groß ist.
Angesichts der Tatsache, dass der Preis für eine Übersetzung von verschiedenen Faktoren abhängt, ist es deshalb unabdingbar, vorab den Text einzusehen und zu prüfen, bevor ein entsprechendes Preisangebot erstellt werden kann.
Der Preis für eine Übersetzung hängt ja nicht nur von der Länge des Textes per se ab.
Vielmehr muss der Übersetzer/die Übersetzerin unter anderem die Schwierigkeit des Textes in die Preisberechnung mit einbeziehen. Für fachspezifische Texte ist natürlich ein Übersetzer mit entsprechendem Fachgebiet erforderlich. Sollen die Texte eher kreativ und freier übersetzt werden, weil es sich um Werbebroschüren mit Wortspielen usw. handelt, ist der zeitliche und gestalterische Aufwand entsprechend höher.
Handelt es sich um einen Eilauftrag, der innerhalb von 24 Stunden oder über das Wochenende übersetzt werden soll, wird in der Regel ein Eilzuschlag zwischen 30% und 50% fällig.
Auch das Textformat spielt eine Rolle. Muss der Übersetzer neben der eigentlichen Übersetzungsarbeit noch zusätzliche Formatierungsarbeit leisten, die ebenfalls Zeit verschlingt, kann ebenfalls ein Aufpreis veranschlagt werden.

Aus den genannten Gründen müssen jede Übersetzung und die damit zusammenhängenden Arbeiten individuell auf jeden Kunden und seine speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Deshalb kann auch nicht für jeden Kunden und jede Übersetzung ein pauschaler Preis abgerechnet werden.
Dies muss dem Kunden auf informative und verständliche Weise nahegebracht werden, damit er sich nicht überrollt fühlt und mit der angebotenen Dienstleistung zufrieden sein kann.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juli 2017

Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juli 2017: Biergartenbesuch am 20.7.17 ab 19 Uhr im Spitalkeller.
Adresse: Alte Nürnberger Str. 12, 93059 Regensburg
Die Kollegen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher treffen sich wie jedes Jahr zu einem zwanglosen und gemütlichen Austausch im Biergarten.
Bei schlechtem Wetter bietet das Lokal auch drinnen ausreichend Platz, damit alle Interessenten unterkommen.
Wir freuen uns wie immer auf einen regen Austausch und einen entspannten Abend im Kreise der Kollegen.

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Post-Editing und Maschinelle Übersetzung – Die Zukunft des Übersetzens?

Post-Editing und Maschinelle Übersetzung – Die Zukunft des Übersetzens?

Die Vor- und Nachteile der maschinellen Übersetzung werden schon seit vielen Jahren in der Übersetzungs- und Sprachdienstleistungsbranche diskutiert.
Dabei wird eine maschinelle Vor-Übersetzung durch ein maschinelles Übersetzungssystem – genannt MT-System - mithilfe umfangreicher, statistisch ausgewerteter Datenmengen vorgenommen, die teilweise auch durch linguistische Informationen und Regeln unterstützt werden.
Das größte Problem der maschinellen Übersetzung ist nach wie vor die Qualität der Übersetzungen. Obwohl sich die Präzision maschineller Übersetzung stark verbessert hat, ist das System nicht in der Lage, mit den Feinheiten der Sprache zu arbeiten.

Daher wird die maschinelle Vor-Übersetzung, sofern sie den qualitativen Mindestanforderungen für eine Übersetzung entspricht, anschließend zur Verbesserung nachbearbeitet (das sogenannte Post-Editing). Sollte diese maschinelle Vor-Übersetzung mit zu großen Mängeln behaftet sein, muss sie verworfen und „normal“ von einem Übersetzer übersetzt werden.

Beim Post-Editing wird der maschinelle Output durch einen qualifizierten Übersetzer geprüft und bei Bedarf korrigiert. Das Ziel ist es, nur wirklich erforderliche Anpassungen vorzunehmen, um den Zeit- und Kostenvorteil, den die maschinelle Übersetzung vorzugsweise bietet, nicht zu verlieren.

Der Aufwand des Post-Editings hängt sowohl von der Qualität des Outputs als auch von der gewünschten Qualität des Zieltextes ab. Natürlich kann durch maschinelle Übersetzung keine perfekte Formulierung zustande kommen. Häufig wird der Satzbau durch die Übertragung von einer Sprache in die andere fehlerhaft. Jedoch gibt es sicherlich genügend Texte, die sprachlich keine allzu große Herausforderung darstellen, bei denen eine maschinelle Übersetzung dem Übersetzer vielleicht auch lästige Tipperei und langweilige Terminologiearbeit abnehmen kann.
Was eine Maschine jedoch keinesfalls leisten kann, ist die Kreativität, die ein menschlicher Übersetzer in seine Tätigkeit einbringt.
Für stark formalisierte und/oder fachsprachliche Texte kann der Einsatz maschineller Übersetzung also durchaus sinnvoll sein und dem Übersetzer eine Zeitersparnis bieten. 

Mittlerweile werden vielerorts bereit Kurse sowie Zertifizierungen im Bereich Post-Editing für Übersetzer und Sprachdienstleister angeboten, um die erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln, die für das Post-Editing von maschinell erstellten Übersetzungen erforderlich sind.
Die maschinelle Übersetzung kann für den Übersetzer durchaus hilfreich sein, wenn sie sinnvoll eingesetzt und genutzt wird. Vielleicht könnte man durch die zusätzliche Leistung des Post-Editings sogar sein Angebot als Sprachdienstleister erweitern.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juni 2017

Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Juni 2017
Am vergangenen Mittwoch, den 21.6.2017, trafen sich die Mitglieder unserer gemeinsamen Homepage der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Kolpinghaus Regensburg.
Bei diesem seit langem geplanten Termin wurden wichtige Neuerungen für die gemeinsame Homepage besprochen. Nachdem die verschiedenen Vorschläge zur Umgestaltung in großer Runde diskutiert worden waren, wurde im Einzelnen darüber abgestimmt.
Die Vorschläge wurden jeweils mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen, sodass nun die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden können.
Unter anderem soll die gemeinsame Homepage für die Kunden und Kundinnen übersichtlicher gestaltet werden. Außerdem soll eine „Responsive Homepage“ erstellt werden, bei der die Darstellung für Mobilgeräte wie Handys oder Smartphones optimiert ist.
Es war sehr positiv zu bewerten, dass ein Großteil der Homepage-Mitglieder trotz des herrlichen Sommerwetters der Aufforderung zur Teilnahme gefolgt ist und sich mit großem Interesse an der Diskussion beteiligt hat.
 

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Wie die Sprache unser Denken beeinflusst

Wie die Sprache unser Denken beeinflusst

Was ist Sprache und wie beeinflusst sie unser Denken? Sprache ist nicht nur ein Kommunikationsmittel, das aus Lauten und Wörtern besteht. Studien zeigen, dass sie auch unser Denken beeinflusst.
Die Sapir-Whorf-Hypothese ist eine von mehreren Hypothesen, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Sprache und Denken beschäftigen, und besagt, dass eine bestimmte Sprache mit ihren Strukturen das Denken der Sprachgemeinschaft, die sie verwendet, formt.
Diese Annahme führte zur These der grundsätzlichen Unübersetzbarkeit fremdsprachiger Texte in eine andere Sprache.
Wilhelm von Humboldt war im 19. Jahrhundert einer der ersten Wissenschaftler, die sich mit dieser Idee beschäftigten. Er stellte die Theorie auf, die Sprache sei die Grundlage aller Gedanken. Dies würde bedeuten, dass wir nur denken können, wofür wir auch Worte haben.
Der Philosoph Ludwig Wittgenstein schrieb etwa 100 Jahr später: „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“. Diese Denker sahen die Sprache als Grundlage jedes Gedankens an, ohne Sprache sei Denken unmöglich.
Es gibt dennoch Emotionen oder Gefühle, die man unabhängig von Worten empfindet. Manchmal ist man sprachlos oder versucht, etwas zu umschreiben. Doch nicht immer gelingt, genau auf den Punkt zu bringen, was man ausdrücken möchte.
Man könnte also vermuten, dass man mehr und vielfältiger denken kann, je größer der Wortschatz ist. Wenn der Wortschatz der Muttersprache nicht ausreicht, können sich Menschen, die einer Fremdsprache mächtig sind, vielleicht besser ausdrücken, weil sie die Denkmöglichkeiten erweitert.
Von unserer Sprache hängt es teilweise ab, wie wir die Welt sehen.
Auch Schriftsteller haben sich mit der Vorstellung beschäftigt, dass durch den Wortschatz und die Struktur einer Sprache die Denkvorgänge ihrer Sprecher beeinflusst werden könnten. So beschreibt George Orwell in seinem Roman „1984“, wie in einem totalitären Überwachungsstaat eine künstliche Sprache, das so genannte „Neusprech“, vorgeschrieben wird. Dadurch wird der Wortschatz so eingeschränkt, dass ein differenziertes Denken nicht mehr möglich ist. Die Bevölkerung kann niemals an Aufstand denken, weil ihr schlicht die Worte dazu fehlen.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie legt den Schluss nahe, dass Englisch sprechende Menschen anders als Deutsch sprechende Menschen denken, wenn sie eine Handlung beobachten. In Forschungen wurde beobachtet, dass Englisch sprechende Menschen sich stärker auf den Verlauf einer Handlung fokussierten, während Deutsch sprechende Personen sich eher das Ziel der Handlung konzentrierten.
Auch bei bilingualen Personen zeigten sich Unterschiede in der Rezeption einer beobachteten Handlung abhängig davon, ob das Geschehen auf Englisch oder auf Deutsch beschrieben wurde.
Andere Studien haben ergeben, dass Menschen in einer fremdsprachlicheren Situation eher nutzenorientierte und gleichzeitig emotionslosere Entscheidungen treffen als in der eigenen Muttersprache. Zurückgeführt wird dies in der Theorie auf die größere emotionale Distanz, die wir mit einer Fremdsprache verbinden.
Es sei dahingestellt, ob diese häufig mit wenigen Probanden durchgeführten Studien tatsächlich aussagekräftig sind. Sicherlich werden die Handlungen von Menschen vielfach stärker durch den Charakter als durch ihren sprachlichen Hintergrund geprägt.
Dennoch sind solche Untersuchungen interessant, da sie zum Nachdenken über unsere sprachliche Prägung und die dadurch eventuell herbeigeführte Gestaltung unserer Gedanken anregen.






 

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Woran erkenne ich einen qualifizierten Übersetzer?

Woran erkenne ich einen qualifizierten Übersetzer?

Es gibt eine Vielzahl von Übersetzungsagenturen, Büros und Einzelübersetzern, die im Internet, in den Gelben Seiten oder anderen Portalen ihre Dienste anbieten.
Doch wie finde ich als Privatkunde oder Unternehmen den qualifizierten Übersetzer, der für meinen Bedarf am besten geeignet ist?

Viele potenzielle Kunden suchen zunächst nach einem günstigen Angebot. Obwohl der Preis natürlich auch ein Kriterium bei der Übersetzersuche sein kann, sollte man hier nicht am falschen Ort sparen.
Eine Übersetzung ist häufig das Aushängeschild für ein Unternehmen, z.B. wenn die Homepage in eine andere Sprache übersetzt werden soll. Auch kann die Qualität der Übersetzung entscheidend dafür sein, ob man beispielsweise die Anstellung im Ausland bekommt oder den Vertrag schließen kann. Qualifizierte Übersetzer, die von ihrer Arbeit leben, müssen Steuern zahlen, Versicherungen abschließen und für ihr Alter vorsorgen. Deshalb wird ein guter Übersetzer keine Dumpingpreise anbieten und seine Arbeit nicht unter Wert verkaufen.

Die Absolvierung eines Studiums oder einer Ausbildung im Bereich Übersetzen und Dolmetschen ist sicherlich ebenfalls ein Hinweis darauf, dass ein Übersetzer über ausreichende Qualifikationen in diesem Bereich verfügt.
Da die Bezeichnungen „Übersetzer“ bzw. „Dolmetscher“ in Deutschland leider nicht geschützt sind, tummeln sich durchaus auch weniger gut ausgebildete Anbieter auf dem Markt. Als Kunde sollte man deshalb ggf. nachfragen, über welche Qualifikation und Berufserfahrung der gewünschte Übersetzer verfügt.

Ein guter Übersetzer hat sich auf einige (wenige) Fachgebiete spezialisiert. Kein Mensch kann alles wissen. Deshalb kann eine Vielzahl angebotener Fachgebiete ein Zeichen für mangelhafte Qualität und Genauigkeit sein. Für eine gute Fachübersetzung benötigt der Übersetzer nicht nur hervorragende Kenntnisse in der Ausgangs- und der Zielsprache, sondern muss sich auch im fachlichen Themengebiet auskennen, da er sonst nicht in der Lage wäre, die Informationen in fachlich korrekter Weise in die andere Sprache zu übertragen. So kommt es bei Vertragsübersetzungen auf juristische Feinheiten an, bei Werbetexten vor allem auf den Werbeeffekt, wobei auch kulturspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen sind.
Ein guter Übersetzer klärt im Vorfeld der Übersetzung ab, ob beispielsweise Referenztexte vorhanden sind, für welchen Zweck die Übersetzung benötigt wird, und andere Details rund um das Übersetzungsprojekt.
Auch ein guter Kontakt mit dem Auftraggeber und zielgerichtete Rückfragen während der Übersetzungsarbeit zeigen, dass der Übersetzer seine Aufgabe versteht und korrekt erfüllt.

Schließlich sollte ein guter Übersetzer bei Bedarf auch nach dem 4-Augen-Prinzip arbeiten.
Vor allem bei Texten, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, ist das Lektorat durch einen zweiten Fachübersetzer ein wichtiges Qualitätskriterium. Der Lektor, der ebenfalls über eine fachsprachliche Qualifizierung verfügen sollte, prüft, ob der Text das gewünschte sprachliche Niveau hat und ob er inhaltlich richtig ist.

Wenn man alle die vorstehend genannten Kriterien beachtet, steht einer Übersetzung, die höchsten Anforderungen gerecht wird, nichts mehr entgegen.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher

Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Mai 2017
Am heutigen Dienstag, den 9.5.2017, treffen sich die Mitglieder unserer Gruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher zum monatlichen Termin im Kolpinghaus Regensburg.
Uhrzeit: 19.30 Uhr.   
Das spannende Thema an diesem Abend lautet: „Fehler im Ausgangstext - was tun?“
Wir freuen uns auf möglichst viele Teilnehmer und Erfahrungsberichte, denn gerade bei diesem Thema kann sicherlich jeder von den Erfahrungen der Kollegen lernen.
 

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Übersetzen und Dolmetschen in Studium und Beruf

Übersetzen und Dolmetschen in Studium und Beruf

Manch einer, der ein gutes Gefühl für Sprachen hat und Fremdsprachen leicht erlernt, mag sich überlegen, wie er diese Neigung zu einem Beruf machen kann.
Verschiedene Universitäten, Fachhochschulen und Sprachinstitute bieten in Deutschland die Ausbildung zum Übersetzer und/oder Dolmetscher an.

Gefordert werden dabei hervorragende deutsche Sprachkenntnisse und eine gute bis sehr gute Beherrschung der jeweiligen Fremdsprachen. Fremdsprachen, die nicht in der Schule unterrichtet wurden, können im Rahmen eines sogenannten Propädeutikums („Vorstudium“) auf dem Niveau eines ca. dreijährigen Schulunterrichts erlernt werden. Überdies wird ein mindestens einsemestriger Auslandsaufenthalt im jeweiligen Gebiet der Fremdsprache empfohlen.

Das Studium soll im Gegensatz zum philologischen Fremdsprachenstudium zu einer präzisen Übertragung des Sinns und der Bedeutung von einer Sprache in die andere befähigen. Es kann sich hierbei mündliche (Konferenzgespräche, Reden etc.) oder schriftliche Übertragung (Fachübersetzen, literarische Übersetzung) in andere Sprachen handeln.

Beim Studiengang an Universitäten liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf den gewählten Fremdsprachen. Hinzu kommen Sprach- und Übersetzungswissenschaften, sozial- und kulturwissenschaftliche Auslandsstudien, ein fachwissenschaftliches Ergänzungsfach und allgemeinwissenschaftliche Fächer.

Absolventen und Absolventinnen eines Studiums im Bereich Übersetzen und Dolmetschen können in den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen beruflich tätig werden. Im Bereich des Dolmetschens ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten im Konferenz- und Mediendolmetschen, im Gerichtsdolmetschen, im Verhandlungsdolmetschen sowie im Dolmetschen im medizinischen und sozialen Bereich. Dabei werden Dolmetscher und Dolmetscherinnen selbstständig oder in Anstellung bei Dolmetsch- und Übersetzungsbüros tätig. Im Bereich des Übersetzens bieten sich Tätigkeitsfelder im Fachübersetzen, zum Beispiel im juridischen Übersetzen, in der Technikübersetzung, im Wirtschaftsübersetzen, im Übersetzen von Webseiten, im technischen Schreiben oder im Bereich der Übersetzungstechnologien. Darüber hinaus arbeiten Übersetzer und Übersetzerinnen auch an der Übersetzung von Sachbüchern oder Produktbeschreibungen sowie in der literarischen Übersetzung.

 

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Internationaler Tag der englischen Sprache

Der Tag der englischen Sprache findet jedes Jahr am 23.April statt und wird weltweit gefeiert.

Der Tag der englischen Sprache wurde im Jahr 2010 von der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) ins Leben gerufen, um die Mehrsprachigkeit und die kulturelle Diversität zu fördern und um die gleichberechtigte Nutzung der sechs Amtssprachen der Vereinten Nationen zu unterstützen. Man wählte den 23. April für den Tag der englischen Sprache, da dieser der Geburtstag des englischen Dramatikers und Bühnenautors William Shakespeare ist. Neben dem Tag der englischen Sprache riefen die Vereinten Nationen auch Sprachentage zu ihren fünf anderen offiziellen Sprachen aus. Ihr Ziel besteht darin, die Menschen anhand der Sprachen für die Kultur und Geschichte anderer Länder zu sensibilisieren.

Gemessen an den Muttersprachlern wird Englisch nach Mandarin und Hindi weltweit am häufigsten gesprochen. Darüber hinaus ist Englisch auch eine Sprache, die häufig von Nicht-Muttersprachlern rund um den Globus erlernt wurde, sodass sie es Menschen aus unterschiedlichsten Ländern ermöglicht, miteinander zu kommunizieren.

Auch gilt die englische Sprache als offizielle Amtssprache bei den Vereinten Nationen und in der Europäischen Union.
 

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Osterfeierlichkeiten in Mexiko

Osterfeierlichkeiten in Mexiko

Da die Einwohner Mexikos überwiegend katholisch sind, wird Ostern als katholisches Fest nach ursprünglich spanischen Traditionen gefeiert.
Die Osterfeierlichkeiten dauern fast zwei Wochen, sie beginnen am Palmsonntag und enden am Samstag nach dem Ostersonntag. Während der Tage vor dem Ostersonntag werden im ganzen Land Prozessionen veranstaltet, die häufig den Charakter von fröhlichen Umzügen vermitteln.

Am Palmsonntag, dem „Domingo de Ramos“, feiern vor allem die Kinder mit Palmzweigen den Einzug des Herrn in Jerusalem.
Am darauffolgenden Mittwoch findet die Mitternachtsmesse, „las maitines de las tinieblas“, statt, die daran erinnern soll, dass Jesus von seinen Freunden und Jüngern verlassen wurde. Zu Beginn der Messe stehen 15 Kerzen auf dem Altar, die nacheinander gelöscht werden, bis nur noch eine brennende Kerze bestehen bleibt und die Finsternis erleuchtet.
Am Gründonnerstag werden verschiedene Kirchen besucht, um zu beten und am Karsamstag findet an mehreren Orten die traditionelle Verbrennung der Judaspuppen statt.

Am Karfreitag dann stellen die Menschen in Prozessionen den Kreuzweg nach und erinnern daran, wie Jesus Christus sein Kreuz durch die Straßen Jerusalems trug.
Am Karsamstag werden Piñatas über den Straßen aufgehängt, die mit Süßigkeiten und anderen Überraschungen für die Kinder gefüllt sind.

Am Ostersonntag schließlich feiert man die Auferstehung Christi. Nach den Passionsaufführungen sind die Straßen voll mit fröhlich feiernden Menschen, mit Musik und Tanz.
Osterhasen und Ostereier sind in Mexiko jedoch nicht bekannt. Die Menschen nutzen die freien Tage häufig, um Familie und Freunde zu besuchen oder einen Kurzurlaub zu unternehmen.
!Felices Pascuas!
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im April 2017

Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im April 2017
Am Donnerstag, den 06.04.2017, trafen sich die Mitglieder unserer Gruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher zum monatlichen Termin im Kolpinghaus Regensburg.
Uhrzeit: 19.30 Uhr.
Das Thema an diesem Abend lautete: Büroausstattung.
Der Abend wurde von unserer Kollegin Anke moderiert, die uns hilfreiche Tipps dazu gegeben hat, wie man als professioneller Übersetzer und Dolmetscher sein Büro perfekt einrichtet.
Anschließend waren natürlich auch die einzelnen Kollegen gefragt, die uns mitteilen konnten, welche Ausstattungen, Möbel und Programme für sie im Büroalltag hilfreich oder sogar unentbehrlich geworden sind.
Wie immer haben wir uns über die rege Teilnahme und einen spannenden Austausch mit den Übersetzerkollegen gefreut.
 

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Einheitliche Voraussetzungen bei der Beeidigung von Übersetzern und Dolmetschern

Einheitliche Voraussetzungen bei der Beeidigung von Übersetzern und Dolmetschern

Der Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher BDÜ, der größte Bundesverband der Branche in Deutschland, plädiert für einheitliche Voraussetzungen bei der Beeidigung

Für das Qualitätskriterium im Bereich Dolmetsch- und Übersetzungsdienste im Rechtsverkehr, d.h. für behördliche und gerichtliche Zwecke, gibt es in den unterschiedlichen Bundesländern verschiedene Bezeichnung. Je nach Bundesland werden die Begriffe Vereidigung, Beeidigung oder Ermächtigung verwendet. In Bayern wird in der Regel der Begriff Beeidigung bzw. beeidigte Übersetzer/beeidigte Dolmetscher verwendet.

Um Verwirrung zu vermeiden, hat der Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher nun eine Initiative zur Vereinheitlichung der unterschiedlichen Begrifflichkeiten gestartet.

In der Regel muss der Übersetzer oder Dolmetscher, bevor er vor Gericht beeidigt wird, seine berufliche Qualifikation, etwa durch Ablegen einer Prüfung, sowie seine persönliche Eignung, durch Vorlage eines Führungszeugnisses, nachweise.
In einigen Bundesländern hat sich jedoch die Praxis durchgesetzt, die Beeidigung auch ohne Nachweis der entsprechenden Fähigkeiten zu gewähren. Da diese Dolmetscher und Übersetzer jedoch auch in anderen Bundesländern tätig sein können, ist es möglich, dass diese möglicherweise gering qualifizierten Dolmetscher oder Übersetzer sich dennoch in einem Bundesland mit niedrigeren Qualifikationshürden beeidigen lassen können und dann aufgrund dieser Beeidigung in einem Bundesland mit höheren Anforderungen beeidigt werden.

Diese Praxis lässt sich nur verhindern, indem auf Bundesebene gewisse Mindeststandards für eine allgemeine Beeidigung von Übersetzern und Dolmetschern eingeführt werden.

Überdies scheint es sinnvoll, dass die im gerichtlichen Bereich tätigen Übersetzer und Dolmetscher zudem ausreichende Kenntnisse der Rechtsspreche nachweisen müssen, da andernfalls nicht gewährleistet werden kann, dass die Sachverhalte korrekt in die jeweils andere Sprache übertragen werden.

 

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Business-Knigge Deutschland

Business-Knigge Deutschland
Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Landesverband Bayern e.V. hat auf seiner Homepage den neuen Business-Knigge Deutschland veröffentlicht.
Dieser ist natürlich in erster Linie für ausländische Personen gedacht, die mit deutschen Geschäftspartnern in Verbindung treten möchten.
Doch auch als Deutscher kann man durchaus davon profitieren, wenn man sich den Business-Knigge durchliest und dabei vor Augen hält, dass nicht alles, was für einen selbst ganz offensichtlich und selbstverständlich ist, auch für Personen aus dem Ausland klar ersichtlich ist.
Zunächst wird darauf hingewiesen, dass die Deutschen im Auftreten eher formell sind, d.h. man gibt sich zur Begrüßung die Hand und spricht sich mit dem Nachnamen an. In anderen Ländern duzt man sich grundsätzlich, auch unter Geschäftspartnern, die sich (noch) nicht kennen.
Mittlerweile dürfte sich auch herumgesprochen haben, dass Deutsche im Allgemeinen Wert auf Pünktlichkeit legen. Deshalb sollte man zu geschäftlichen Terminen pünktlich erscheinen, wenn man beim deutschen Geschäftspartner einen guten Eindruck hinterlassen möchte.
Bei der Kommunikation im Allgemeinen und natürlich auch per E-Mail sollte man auf Höflichkeit achten, d.h. den Adressaten am Anfang und Ende der E-Mail freundlich grüßen und Abkürzungen vermeiden.
Was Besuchern aus dem Ausland in Deutschland häufig auffällt, sind die verschiedenfarbigen Behälter für Abfall. Die Deutschen nehmen es mit dem Recycling sehr genau und achten häufig auch auf Abfallvermeidung, was nicht in allen Ländern selbstverständlich ist und gelegentlich bei Besuchern zu Verwunderung führt.
Schließlich dürften sich die meisten ausländischen Besucher freuen, dass ihre deutschen Geschäftspartner gerne gründlich planen, untersuchen und rechnen, bevor sie tätig werden. Für den Abschluss von Geschäftsbeziehungen ist dies sicherlich eine Eigenschaft, die auch von ausländischen Personen hoch geschätzt wird.

 

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Marketing für Übersetzer und Dolmetscher

Marketing für Übersetzer und Dolmetscher

Wie kann man sich als freiberuflicher Übersetzer auf dem Markt optimal positionieren, um erfolgreich Kunden zu akquirieren?

Selbstständige Übersetzer müssen sich selbst um eine gute Auftragslage kümmern, ob sie nun Berufseinsteiger oder bereits viele Jahre tätig sind. Viele Übersetzerinnen und Übersetzer sind in ihrem Beruf hervorragend ausgebildet, wissen jedoch nicht, wie Kundengewinnung geht.

Vielfach machen selbstständige Übersetzer den Fehler zu glauben, es reiche aus, gut im Beruf zu sein, sodass sich die Leistung irgendwann von selbst herumspricht und man ausreichend Aufträge von Kunden erhält. Auch glauben sie, als „Ein-Mann- oder Ein-Frau-Betrieb“ kein Geld für Werbung im Budget zu haben.

Dies ist jedoch ein klassischer Trugschluss. Man mag vielleicht kurzfristig das Geld für Werbemaßnahmen einsparen, sorgt aber nicht für den notwendigen kontinuierlichen Strom an Neuaufträgen, die das eigene Geschäft am Laufen halten.

Deshalb müssen selbstständige Dolmetscher und Übersetzern nicht nur fachlich entsprechend qualifiziert sein und sich weiterbilden, sondern sich auch mit dem Marketing des eigenen Produkts befassen. Die Herausforderung besteht darin, seine Leistungen ins rechte Licht zu rücken und durch klug eingesetzte Marketingmaßnahmen neue Kunden zu gewinnen. Dabei ist es nicht erforderlich, ein übermäßig großes Budget für die Werbung bereitzustellen. Es kommt für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher darauf an, potenzielle Kunden über ihr Angebot zu informieren.

Als selbstständiger Übersetzer oder Dolmetscher ist es zunächst erforderlich, über eine professionelle Website zu verfügen, auf der die Person und die angebotenen Leistungen für den Kunden auf ansprechende Weise dargestellt werden. Auch professionell gestaltete Visitenkarten und Briefbögen gehören selbstverständlich zur Grundausstattung des Übersetzers oder Dolmetschers. Durch eine ansprechend gestaltete Signatur enthalten die Kontakte per E-Mail auch eine werbende Komponente.

Viele selbstständige Übersetzer und Dolmetscher glauben, sie müssten sich nur über ihr Fachwissen und die Qualität ihrer Leistung definieren. Ein erfolgreiches Marketing geht jedoch deutlich darüber hinaus. Bei einem Einzelselbstständigen geht es immer auch um die Vermarktung der eigenen Person als Alleinstellungsmerkmal, also um das Selbstmarketing.

Da die meisten fachfremden Kunden die Leistung eines Sprachmittlers nicht einschätzen können und es häufig auch viele entsprechend gut qualifizierte Kollegen gibt, die dieselben oder ähnliche Leistungen anbieten, ist es nicht zuletzt entscheidend für die Kundengewinnung, dass das eigene Auftreten professionell und freundlich ist und die Kommunikation mit dem Kunden stimmt.

Letztlich sind es immer Menschen, die miteinander ins Geschäft kommen, weil sie sich gegenseitig vertrauen und Sympathie füreinander empfinden und auch die Chemie zwischen den Menschen stimmt. Natürlich versteht es sich von selbst, dass auch die Qualität der Leistung stimmen muss. Wenn die Arbeit von Mitbewerbern qualitativ ebenso gut ist, macht am Ende die zwischenmenschliche Komponente den Unterschied.
 

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Internationaler Tag der Muttersprache

Internationaler Tag der Muttersprache
Ein interessanter Feiertag, der leider zu Unrecht nicht allzu bekannt ist, ist der Internationale Tag der Muttersprache.
Sprache ist die Grundlage der Kommunikation und die Basis jeglicher Zivilisation. Ohne sie können wir uns nicht mit anderen Menschen verständigen, ob es nun in der eigenen, einer Fremd- oder in Gebärdensprache ist. Eine besondere Rolle spielt dabei die jeweilige Muttersprache; sie ist die erste Sprache, die wir lernen und für immer die beste Möglichkeit, sich zu verständigen.
Daher hat die UNESCO den Internationalen Tag der Muttersprache als Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ ausgerufen. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen und ist den rund 6.000 zurzeit weltweit gesprochenen Sprachen gewidmet.
Von diesen rund 6.000 Sprachen sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht. Vor diesem Hintergrund hat sich die UNESCO zum einen die Förderung von Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden auf die Fahnen geschrieben, zum anderen geht es ihr auch um den Fremdsprachenunterricht und Mehrsprachigkeit als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.
Historisch nimmt der Tag der Muttersprache Bezug auf den 21. Februar 1952.
Im Jahr 1952 beschloss die Regierung des damaligen Pakistans die Erhebung von Urdu zur alleinigen Amtssprache, obwohl es nur für 3 % der Bevölkerung Muttersprache war. In Ostpakistan wurde sogar fast ausschließlich Bengalisch gesprochen.
Die fortwährende sprachliche und kulturelle Unterdrückung Ostpakistans führte schließlich 1971 zur Abspaltung und zur Gründung von Bangladesch. Der 21. Februar wird dort seitdem als Tag der Märtyrer begangen. Auf Antrag von Bangladesch wurde dieser Tag dann im November 1999 durch die UNESCO zum Internationalen Tag der Muttersprache erhoben. Am 16. Mai 2007 proklamierte die Generalversammlung der Vereinten Nationen außerdem das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr der Sprachen.
Der jährliche Gedenktag wird genutzt, um die Aufmerksamkeit auf Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern zu lenken. Vielfach werden diese Sprachen nicht mehr an die nachfolgenden Generationen weitergegeben und geraten in Vergessenheit. Viele Sprachen mit teilweise weniger als hundert Sprechern sind noch nicht einmal erfasst und dokumentiert.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im März 2017

Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im März 2017
Am morgigen Mittwoch, den 8.3.2017, treffen sich die Mitglieder unserer Gruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher zum monatlichen Termin im Kolpinghaus Regensburg.
Uhrzeit: 19.30 Uhr.
Das Thema an diesem Abend lautet: Ethische Fragen beim Übersetzen.
Angesichts dieses interessanten Themas freuen wir uns auf den von einem Kollegen moderierten Abend und den spannenden Austausch mit den Übersetzerkollegen.
 

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Best Practices – Übersetzen und Dolmetschen

Best Practices – Übersetzen und Dolmetschen
Ein Nachschlagewerk aus der Praxis für Sprachmittler und Auftraggeber
Das lang erwartete Nachschlagewerk „Best Practices – Übersetzen und Dolmetschen“ ist aktuell im regulären Programm des BDÜ Fachverlags erhältlich.
Best Practices sind bewährte Verfahrensweisen, d. h. Methoden, Prozesse, Arbeitsweisen und Modelle, die sich in der Praxis bewährt haben und von einem Großteil der Praktiker angewendet und unterstützt werden.
Das praktische und ausführliche Referenzhandbuch richtet sich an alle Personen bzw. Gruppen, die in der Sprachmittlerbranche zusammenarbeiten, also Übersetzer und Dolmetscher, Auftraggeber (Behörden, Unternehmen, Institutionen, Privatkunden) und vermittelnde Agenturen, und beschreibt die bewährten Vorgehensweisen im Dienstleistungsprozess Übersetzen und Dolmetschen. Es ist ein Nachschlagewerk und Referenzhandbuch für alle, die Antworten auf ihre speziellen Fragen suchen, für alle, die wissen möchten, welche Anforderungen ihr Gegenüber hat, für alle, die über den Tellerrand ihrer Tätigkeit hinausblicken und sehen wollen, wie andere es machen. Das vorliegende Buch ist kein Existenzgründungsleitfaden – die Best Practices legen vielmehr die Standards der Branche zu Vorgehensweisen beim Übersetzen und Dolmetschen dar.
Ergänzt wird das 400 Seiten starke Werk um praktische Checklisten, die als ZIP-Datei heruntergeladen und für den eigenen Gebrauch angepasst werden dürfen.
 

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Übersetzungen im internationalen Rechtsverkehr

Übersetzungen im internationalen Rechtsverkehr
Beglaubigung, Apostille, Legalisation

Die Regelungen für die Verwendung und Anerkennung von Dokumenten in oder aus anderen Ländern sind vielfältig und führen häufig zu Problemen. Ursache hierfür ist, dass die konkreten Anforderungen immer von der Stelle bestimmt werden, die ein Dokument erhalten will. Oft gestaltet es sich schwierig, die Echtheit eines Dokumentes oder die Korrektheit einer beigestellten Übersetzung zu einem Originaldokument festzustellen. Daher erfolgt üblicherweise die Bestätigung dieser Echtheit oder Übereinstimmung durch eine anerkannte Stelle.

Die einfachste Form hierbei ist die Legalisation. Ausländische öffentliche Urkunden können zum Gebrauch im deutschen Rechtsverkehr legalisiert werden. Ob eine Legalisation erforderlich ist oder ob die ausländische Urkunde auch ohne weiteren Nachweis als echt anerkannt wird, entscheidet die Behörde in Deutschland, bei der die Urkunde verwendet werden soll.
Die Legalisation wird durch die deutschen Botschaften und Konsulate vorgenommen und bestätigt die Echtheit der Unterschrift, der Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels, mit dem die Urkunde versehen ist.
Für Dokumente, die nach dem CIEC-Abkommen (Internationalen Kommission für das Zivil- und Personenstandswesen) bereits mehrsprachig ausgestellt werden, reicht die Legalisierung oft bereits aus, d.h. es wird für viele Länder keine zusätzliche Übersetzung des Dokumentes benötigt. Die Legalisation deutscher Dokumente wird von den konsularischen oder diplomatischen Vertretungen der Länder durchgeführt, in denen das Dokument oder die Urkunde verwendet werden soll. Teilweise wird hierzu eine Vor- oder Endbeglaubigung durch eine deutsche Behörde benötigt.

Darüber hinaus gibt es das Haager Übereinkommen von 1961 zur Befreiung ausländischer Urkunden von der Legalisation, das vorsieht, dass die Legalisation durch die sogenannte „Haager Apostille“ ersetzt wird. Dieses Übereinkommen ist anwendbar auf alle öffentlichen Urkunden, mit Ausnahme von Urkunden, die von Konsularbeamten errichtet wurden, jedoch  einschließlich öffentlicher Urkunden, die sich unmittelbar auf den Handelsverkehr oder das Zollverfahren beziehen.
Die Apostille bestätigt die Echtheit einer öffentlichen Urkunde, die hierfür im Original vorgelegt
werden muss. Sie wird von einer Behörde des Staates erteilt, durch den die Urkunde ausgestellt
wurde. Eine Beteiligung der deutschen Auslandsvertretung wie bei der Legalisation entfällt. Jeder Vertragsstaat bestimmt selbst, welche Behörden in seinem Staat die „Haager Apostille“ erteilen.
Für die „Haager Apostille“ werden Gebühren nach dem jeweiligen Landesrecht erhoben.
Die Apostille ist grundsätzlich vom Urkundeninhaber zu beschaffen. Gegebenenfalls kann ein
privater örtlicher Dienstleister in Anspruch genommen werden. Nur wenn auch dies nicht möglich ist, kann unter Umständen die örtlich zuständige deutsche Auslandsvertretung weiterhelfen.
Sie kann jedoch nur für deutsche Staatsangehörige tätig werden.

Häufig wird für die Verwendung eines Dokumentes oder einer Urkunde durch Behörden oder Gerichte auch eine Übersetzung gefordert. Übersetzungen durch einen in Deutschland öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer werden in der Regel akzeptiert. Ob eine im Ausland gefertigte Übersetzung in Deutschland verwendet werden kann, entscheidet die jeweilige Behörde in eigenem Ermessen.
Die im Rechtsverkehr benötigte Übersetzung wird üblicherweise durch einen öffentlich bestellten und beeidigten oder ermächtigten Übersetzer vorgenommen. Durch seine Unterschrift und seinen Stempel, unter Angabe seiner vollständigen Anschrift, bestätigt der Übersetzer die Korrektheit und Vollständigkeit der Übersetzung. Allerdings ist die Übersetzung dadurch noch nicht zu einer rechtsfähigen Urkunde geworden. Als nächster Schritt ist die Beglaubigung der Unterschrift (und rechtlichen Befähigung) des Übersetzers durch einen Notar möglich. Dieser Schritt ist aber nicht immer zwingend erforderlich. Ist eine Bestätigung durch eine übergeordnete Stelle gefordert, so kann durch die zuständigen Gerichte die Eigenschaft des Übersetzers als anerkannter Sachverständiger bestätigt werden. Diese Bestätigung ist dann eine öffentliche Urkunde, für die anschließend eine Apostille oder Legalisation erteilt werden kann.

 

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Karneval weltweit

Karneval weltweit
Vom  11. November bis zum Faschingsdienstag wird ja traditionell in Deutschlands Karneval- und Faschingshochburgen die närrische Zeit gefeiert.
Doch auch beim Karneval gilt: „Andere Länder, andere Sitten“.
Dabei herrscht allerdings Einigkeit darüber, dass der Karneval als 5. Jahreszeit ein Fest zum Feiern und Fröhlichsein ist.
In vielen Ländern feiern die Menschen ausgelassen mit den unterschiedlichsten Bräuchen.
Karneval in Venedig
Eine der berühmtesten Karnevalhochburgen ist sicherlich Venedig. Der „Carnevale di Venezia“ geht wahrscheinlich auf ein Freudenfest zurück, das im 16. Jahrhundert nach der Pest-Epidemie gefeiert wurde, und erstreckt sich über zehn Tage bis zum Fastnachtsdienstag. Im Mittelpunkt beim venezianischen Karneval stehen die berühmten Masken, die auf das Theater „Commedia dell` Arte“ des 16. bis 18. Jahrhunderts zurückgehen. Zu den bekannten Figuren und Kostümen gehören beispielsweise der Harlekin, der Hanswurst mit kegelförmigem Hut, der Schurke mit grünfarbigem Gesicht oder der Doktor, der schwarz gekleidet ist und eine Maske mit Schnabelnase trägt. Höhepunkte des Karneval in Venedig sind die Maskenbälle in der Lagunenstadt, die am Faschingssamstag und Fastnachtsdienstag gefeiert werden.
Karneval in Rio de Janeiro
Der Karneval im brasilianischen Rio de Janeiro steht ganz im Zeichen der Samba. Die diversen Sambaschulen der Region bereiten sich während des ganzen Jahres auf den Karneval vor. Auf riesigen Motivwagen stellen die Schulen und Vereine mit tausenden von Mitwirkenden bestimmte Themen dar, beteiligen sich in phantastisch bunten, glitzernden, sehr knappen Kostüme an den prächtigen Paraden. Auch die vielen Trommler, die zu jeder Schule gehören, versetzen Mitwirkende und Zuschauer in Ekstase. Die heißen Samba-Rhythmen, die abwechslungsreichen Show-Effekte, der knisternde Sexappeal verwandeln Rio für einige Tage in einen magischen Ort. Dann wird der Sieger mit einer Karnevalskrone gekürt und ist ein Jahr lang der Stolz des ganzen Landes.
Karneval in New Orleans
Spektakulär geht es an Karneval auch im amerikanischen New Orleans zu. Die Narren der Südstaaten feiern traditionell am so genannten Mardi Gras (fetter Dienstag). Mit prächtigen Kostümen und großen Umzügen wird hier am letzten Tag vor Aschermittwoch noch einmal richtig Fasching gefeiert. Wer New Orleans an diesem Tag besucht, sollte im French Quarter oder in der Bourbon Street vorbeischauen, wo sich aufwändig Kostümierte und vermummte Gestalten zum gemeinsamen Feiern versammeln.
Karneval auf Teneriffa
Der Karneval auf Teneriffa ist berühmt und die zweitgrößte Karnevalsveranstaltung der Welt. Als europäisches Pendant zum Karneval in Rio de Janeiro stehen dabei prächtige Kostüme aus Tüll, Seide und Satin mit wippenden Federn, Perlen und Pailletten im Vordergrund.
Die ersten Fiestas feiert man auf Teneriffa bereits im Januar, wobei auch die Karnevalskönigin gewählt wird. Danach nimmt der Karneval mit Umzügen und Tanz seinen Lauf, bis am Aschermittwoch das Fastnachtsende durch die „Beerdigung der Sardine“ besiegelt wird. - Dabei wird ein Fisch aus Pappmaché auf der Plaza de España verbrannt, was an den früheren Beginn der Fastenzeit erinnert, wo Sardinen gegessen wurden.
Mittlerweile sind der Karneval auf Teneriffa und die Karnevalsfeiern auf den anderen Kanaren-Inseln, die ähnlich gestaltet werden, zur Tourismusattraktion geworden und werden teilweise bis zur Karwoche ausgedehnt. Jahr für Jahr kommen viele Schaulustige her, um sich an den halbnackten Inselschönheiten zu erfreuen.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Februar 2017

Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Februar 2017
Am Mittwoch, den 8.2.2017, traf sich unsere Gruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher wieder um 19.30 Uhr zum monatlichen Termin im Kolpinghaus Regensburg.
Das Thema an diesem Abend lautete: Mahnverfahren.
Unsere Kolleginnen Ilaine und Sabine haben das Thema anhand von zwei Präsentationen sehr professionell und übersichtlich vermittelt.
Zunächst wurde erläutert, welche Möglichkeiten man als Übersetzer hat, wenn ein Kunde im Inland nicht bezahlt, welche Mahnfristen gelten und welche Mahnpauschalen veranschlagt werden können.
Dabei ist zu unterscheiden, ob es sich bei dem Kunden um einen Privatkunden oder Geschäftskunden handelt.
Anhand von anschaulichen Beispielen wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, unter anderem auch die Erwirkung eines gerichtlichen Mahnbescheids und wie dieser beantragt werden kann.
Im zweiten Teil des Vortrags ging es um Mahnverfahren im Geschäftsverkehr mit internationalen Kunden. Hier wären z.B. das Europäische Mahnverfahren oder die Beauftragung eines Inkassounternehmens im Ausland zu erwähnen.
Die Kolleginnen und Kollegen haben sich wie immer lebhaft an der anschließenden Diskussion beteiligt und konnten auch Beispiele und Anekdoten aus dem eigenen Übersetzeralltag einbringen.
Es war wieder einmal ein informativer und sehr gelungener Abend im Kollegenkreis.

 

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Leichte Sprache

Leichte Sprache

Leichte Sprache ist eine speziell geregelte sprachliche Ausdrucksweise des Deutschen, die auf besonders leichte Verständlichkeit abzielt. Das Regelwerk wird von dem Netzwerk Leichte Sprache herausgegeben, das seit 2006 besteht. Es umfasst neben Sprachregeln auch Rechtschreibregeln sowie Empfehlungen zu Typografie und Mediengebrauch. Die Adressaten der Texte in Leichter Sprache sind Menschen, deren Sprachkompetenz aus unterschiedlichen Gründen eingeschränkt ist. In erster Linie sind dies Menschen mit Lernschwierigkeiten, jedoch auch Menschen mit Migrationshintergrund oder an Demenz erkrankte ältere Menschen. Das bessere Verständnis der Texte in Leichter Sprache dient damit auch der Barrierefreiheit.

Für das Verfassen von Texten in Leichter Sprache gelten verschiedene Regeln, unter anderem folgende:
-    Es werden kurze Sätze verwendet
-    Jeder Satz enthält nur eine Aussage
-    Zusammengesetzte Substantive werden sichtbar durch einen Bindestrich getrennt
-    Der Konjunktiv wird vermieden
-    Der Genitiv wird vermieden

Aus diesem Anspruch ergibt sich auch ein neues Berufsbild, das des Übersetzers für Leichte Sprache.

Als Übersetzer für Leichte Sprache kann man beispielsweise Broschüren und Websites für öffentliche Einrichtungen und andere Auftraggeber in Leichte Sprache übertragen. Einige Behörden, beispielsweise der Deutsche Bundestag, verwenden auf ihrer Webseite neben der normalen Sprache auch die Leichte Sprache.

Da der Ausgangstext in der Regel eine deutlich höhere Informationsdichte hat als der Text in Leichter Sprache, muss der Übersetzer komplexe Informationsstrukturen auflösen und sie in einfachere Aussagen umwandeln.

Aus diesem Grund wird der Leichte-Sprache-Text häufig deutlich umfangreicher als der Ausgangstext ausfallen. Allerdings kann sich der Übersetzer in bestimmten Fällen auch dafür entscheiden, bestimmte Informationen auszulassen, um die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Textes zu gewährleisten.
Dies wiederum kann zu einem Dilemma für den Übersetzer führen: Soll die gute Lesbarkeit oder das Informationsrecht des Empfängers höher eingestuft werden? Diese Entscheidung erfordert eine hohe Übersetzungskompetenz, um bei schwierigen, fachsprachlichen Texten eine adäquate Übersetzung zu gewährleisten. Zudem wird bei der Übertragung von Texten in Leichte Sprache von den Übersetzern ein hohes Maß an Text- und Kommunikationskompetenz verlangt.


 

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Linguistin als Heldin in Alien-Film

Linguistin als Heldin in Alien-Film

In dem Science-Fiction-Film „Arrival“ sind riesige monolithische Raumschiffe an 12 verschiedenen Orten der Erde gelandet.
Die Regierung und das Militär stehen vor der Frage, wie man sich mit den Außerirdischen eigentlich verständigen soll, über deren Beweggründe man absolut nichts weiß.
Eine Linguistin soll für Verständigung sorgen und wird so zur Retterin der Menschheit.

Die Titelheldin Dr. Louise Banks ist keine Agentin oder Soldatin, sondern eine Wissenschaftlerin, die versuchen soll, mit den außerirdischen Besuchern Kontakt aufzunehmen.
Die Übersetzung  eigentümlicher kreisförmiger Tintenkleckse wird zu einer wahren linguistischen Herkulesaufgabe, da sie unser eigenes Sprachverständnis völlig auf den Kopf stellen.

In dem Film geht es nicht nur um die Frage, wie man Zeichen entschlüsselt, von deren Bedeutung man nicht die allergeringste Vorstellung hat. Es geht um einen der Kernsätze der Linguistik, dass unsere Wahrnehmung der Realität davon abhängt, mit welchen sprachlichen Mitteln wir sie beschreiben.
Laut der Sapir-Whorf-Hypothese formt jede Sprache eine ganz spezifische Wahrnehmung der Welt.

Die Aliens sind hier nur eine Metapher für die Menschen, die trotz modernster Technik und Kommunikationsmöglichkeiten häufig  Verständigungsprobleme haben.

Arrival ist alles andere als ein typischer Science-Fiction-Film. Er kann als Parabel auf die Ansichten und Wertvorstellungen der unterschiedlichen Kulturen verstanden werden und geht in die Tiefe, wird emotional und philosophisch und liefert dem Zuschauer Anstöße zum Nachdenken.
 

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Selbstständigkeit als Übersetzer

Selbstständigkeit als Übersetzer
Wer sich als Übersetzer bzw. Übersetzerin selbstständig machen möchte, sollte diesen Schritt gut planen und sich vorab verschiedene Fragen stellen. Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen? Wie gut sind die beruflichen Erfolgsaussichten? Wie mache ich meine Dienstleistung bekannt? Wie lassen sich die Sprachdienstleistungen am besten kalkulieren etc.
Die Aufgabenbereiche von Übersetzern sind breit gefächert, sodass es eigentlich unabdingbar ist, sich neben seinen Arbeitssprachen auch auf gewisse Fachbereiche zu spezialisieren. Kein Mensch kann alles können, das gilt auch für Übersetzer.
Ein Hochschulstudium ist keine Pflicht, um eine freiberufliche Tätigkeit als Übersetzer ausüben zu können. In Deutschland ist das Berufsbild des Übersetzers nicht geschützt, also kann sich theoretisch jeder als Übersetzer bezeichnen.
Doch hervorragende Sprachkenntnisse und Kenntnisse in den jeweiligen Fachgebieten sind für den nachhaltigen Erfolg der Übersetzertätigkeit unerlässlich. Zumeist wird aus einer Fremdsprache in die Muttersprache übersetzt, um die sprachlichen Nuancen so gut wie möglich zu transportieren. In der Branche werden in den meisten Fällen explizit Muttersprachler verlangt, da ihre Sprachkompetenz als höher erachtet wird. Natürlich kann ein Übersetzer mit der entsprechenden Kompetenz auch in die Fremdsprache übersetzen. Hier wäre zu überlegen, den Text zur Sicherheit noch von einem muttersprachlichen Kollegen lektorieren zu lassen. Nach dem 4-Augen-Prinzip übersetzte und geprüfte Texte haben den Vorteil, dass der Ausgangstext perfekt verstanden wird und die Übertragung in die Zielsprache in sprachlich einwandfreier Form erfolgt.
Ein hohes Qualitätsniveau sollte unbedingt gegeben sein, um Kunden zu gewinnen und zu halten. Letztlich wird schlechte Qualität sich immer bemerkbar machen und ein schlechtes Bild auf den Übersetzer werfen. Übersetzungen, die schlecht oder unverständlich formuliert sind, werden wohl nicht dazu beitragen, Kunden zu gewinnen und zu behalten. 
Wer sich als Einzelübersetzer selbstständig machen möchte, darf nicht vergessen, dass gerade  Übersetzungsbüros eine große Konkurrenz darstellen und oft interessante Unternehmenskunden gewinnen können, da sie viele Sprachen aus einer Hand anbieten. Natürlich bietet sich unter Umständen auch eine Kooperation mit Agenturen an, um eine konstant hohe Auslastung mit Übersetzungsaufträgen zu gewährleisten.
Als selbstständiger Übersetzer könnte man sich entsprechend lokal positionieren und beispielsweise beglaubigte Übersetzungen für Privatkunden vor Ort anbieten, die beispielsweise im Ausland arbeiten oder heiraten möchten.
Dafür ist es sicherlich ratsam, eine eigene Homepage zu erstellen, auf der die beruflichen Qualifikationen und angebotenen Leistungen so dargestellt werden, dass sich der Kunde ein Bild machen und ggf. gleich einen Kontakt herstellen kann. Überdies sollte darauf geachtet werden, dass die Homepage für mobile Geräte und Suchmaschinen optimiert ist.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Januar 2017

Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Januar 2017
Am Donnerstag, den 12.1.2017, traf sich unsere Gruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher zum monatlichen Termin im Kolpinghaus Regensburg.
Das Thema an diesem Abend lautete: Suchmaschinenoptimierung.
Unsere beiden Kolleginnen Hendrika und Grit haben das Thema sehr professionell und gut verständlich aufgearbeitet.
Es gab Tipps dazu, wie man die Inhalte (Content) der eigenen Website optimiert und das Design und Layout perfektioniert.
Inhalte müssen aktuell und relevant sein, es genügt nicht, einfach Stichworte aufzulisten und zu hoffen, dass diese von Suchmaschinen gefunden werden.
Auch ist es wichtig, bei der Erstellung von Websites darauf zu achten, dass diese auf Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts, vor allem Smartphones und Tabletcomputer, reagieren können (Stichwort: Responsive Webdesign).
Ein weiterer Vorteil ist das rasche Laden bzw. der möglichst schnelle Aufbau der Website, da die meisten Kunden keine Zeit mit Warten verschwenden möchten.
Bei der Wahl der Keywords für die eigene Website sollte man sich überlegen, nach welchen Suchwörtern die potenziellen Kunden wohl suchen werden.
Auch Links von vertrauenswürdigen Quellen auf die eigene Website wirken sich positiv auf die Relevanz der Suche aus.
Nicht zuletzt kann auch das Engagement in sozialen Medien dazu beitragen, den Traffic auf der eigenen Website zu vergrößern.
Im Anschluss an den interessanten Vortrag gab es angeregte Diskussionen, Gespräche und einen Erfahrungsaustausch unter den anwesenden Teilnehmern.
Wir freuen uns auf den nächsten, von einem Kollegen moderierten Abend.
 

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Silvester und Neujahr in Großbritannien

Silvester und Neujahr in Großbritannien

In England ist es nicht üblich, privat ein Feuerwerk zu veranstalten. Das wohl größte Feuerwerk steigt am Londoner Riesenrad «London Eye». Dort versammeln sich Jahr für Jahr hundertausende Menschen, um das pompöse Lichterspiel zu bestaunen. Das Spektakel wird auch live im Fernsehen übertragen.
In manchen Teilen Englands backt man dreieckige Törtchen, die mit Hackfleisch gefüllt und als Geschenke weitergegeben werden.

In England ist es darüber hinaus üblich, daß sich die Nachbarn am Neujahrstag besuchen und gemeinsam selbstgebackenen Kuchen mit Wein verzehren.

In Schottland dagegen serviert man den sogenannten Schwarzen Laib (Black Bun). In gemütlicher Freundesrunde werden Haggis, gefüllte Schafsmägen, verspeist. Das Ganze wird mit reichlich Whisky heruntergespült.

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Silvester in Spanien

Silvester in Spanien

Silvester in Spanien ist ein Ereignis, das einige interessante Traditionen zu bieten hat. Im Kreise der Familie wird hier mit einem ausgiebigen Festschmaus gefeiert, um sich auf den festlichen Abend einzustimmen. Zur Mitternacht begeben sich dann anschließend alle auf die Straße und warten darauf, dass die Turmglocken das neue Jahr einläuten. In der spanischen Hauptstadt Madrid zum Beispiel treffen sich die Menschen im Zentrum der Stadt an der Puerta de Sol und zelebrieren gemeinsam den kommenden Jahreswechsel. Dieses Spektakel wird jedes Jahr landesweit live im Fernsehen übertragen.

Ein ganz besonderer Brauch, der von allen Spaniern praktiziert wird, ist das Weintrauben-Essen um Mitternacht. Während die Turmglocken mit zwölf Schlägen das neue Jahr begrüßen, muss in Spanien zu jedem Glockenschlag eine Weintraube verspeist und sich etwas gewünscht werden. Geschieht dies rechtzeitig bis zum zwölften Schlag, winkt den Spaniern Glück im nächsten Jahr. Wer es allerdings nicht schafft, muss mit großem Unglück rechnen. Anschließend werden die Sektgläser erhoben und angestoßen, allerdings überlassen die Spanier auch hier nichts dem Zufall: ein goldener Ring im Glas soll das Glück im nächsten Jahr positiv beeinflussen.
 

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Dezember

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet am Dienstag, 20. Dezember 2016, um 19 Uhr statt.
Wir treffen uns zu unserer alljährlichen Weihnachtsfeier im Restaurant Hubertushöhe, Wilhelm-Raabe-Straße 1, Regensburg.
Wie immer bei unseren Dezember-Treffen kommen wir in fröhlicher Runde zu einem leckeren Essen mit gemütlichem Beisammensein zusammen.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, gerne können sich auch Partner unserer Übersetzerinnen und Übersetzer anschließen.
Auch das traditionelle "Wichteln" darf nicht fehlen, bei dem jeder ein kleines Geschenk für einen anderen Kollegen mitbringt.

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Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher
Tätigkeitsfeld Behörden, Gerichte, Polizei

Die Berufsbezeichnungen „Dolmetscher“ und „Übersetzer“ sind nicht geschützt. Übersetzer und Dolmetscher im BDÜ müssen vor der Aufnahme in den Verband ihre allgemeine Qualifikation für den Beruf nachweisen. Es gibt jedoch auch sensible Einsatzbereiche, für die eine besondere Zulassung benötigt wird. Dies gilt beispielsweise für die Tätigkeit im Auftrag von Behörden, Gerichten, Polizei oder Notaren. Hier kommen öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer zum Einsatz.
Zulassungsverfahren

In Bayern werden Dolmetscher (mündliche Sprachübertragung) und Übersetzer (schriftliche Sprachübertragung) für gerichtliche und behördliche Zwecke von den Präsidenten der Landgerichte entsprechend „öffentlich bestellt und allgemein beeidigt“. Als Dolmetscher oder Übersetzer kann nur öffentlich bestellt und allgemein beeidigt werden, wer in der betreffenden Sprache die bayerische Staatsprüfung oder eine als gleichwertig anerkannte Prüfung bestanden hat.

Öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer haben ihre fachliche und persönliche Eignung nachgewiesen. Sie sind kraft Gesetzes zur Verschwiegenheit und zur treuen und gewissenhaften Übertragung verpflichtet. Sie arbeiten als Sprachmittler für Gerichte, Behörden und Notare und tragen in erheblichem Maße zur Wahrung der Rechte von Prozessbeteiligten bei.
Übersetzung von Urkunden

Im Fall von Urkunden, die bei einer Behörde vorgelegt werden müssen, wird häufig verlangt, dass die zugehörige Übersetzung von einem allgemein beeidigten Übersetzer angefertigt wird. Dies ist zum Beispiel bei Geburtsurkunden, Heiratsurkunden oder auch Zeugnissen der Fall. Eine solche Übersetzung wird als „beglaubigte Übersetzung” oder „bestätigte Übersetzung“ bezeichnet. In einer beglaubigten Übersetzung werden Richtigkeit und Vollständigkeit mit Angabe von Ort und Datum sowie Rundstempel des Übersetzers bescheinigt. Der Rundstempel enthält Name, Sprache/n und Anschrift des Übersetzers.

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BDÜ-Fotoausstellung: „Dolmetscher und Übersetzer beim Nürnberger Prozess“

Im Oktober jährte sich das Ende des Nürnberger Prozesses zum sechzigsten Mal. Noch bis Ende Dezember ist aus diesem Anlass die vom Landesverband Bayern konzipierte Ausstellung zur Geburtsstunde des Simultandolmetschens im 2. Stock des Justizpalastes in Nürnberg zu sehen.

Die BDÜ-Fotoschau zeigt Bilder des amerikanischen Armeefotografen Ray D’Addario. Die Fotografien aus den Jahren 1945 bis 1946 dokumentieren die Prozessatmosphäre auf eindrückliche Weise. Dabei legen sie das Augenmerk auf die Arbeit der Dolmetscher und Übersetzer. Alle Bilder stammen aus dem Nürnberger Stadtarchiv und werden in der historischen Fotoausstellung mit dessen Genehmigung gezeigt.

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im Oktober 2016

Am heutigen Dienstag, den 11. Oktober 2016, findet unser nächstes Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt. Unser Kollege Carlos wird uns dieses Mal interessante Fakten und Wissenswertes über sein Heimatland Kolumbien erzählen.

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Internationaler Tag des Übersetzens

Internationaler Tag des Übersetzens
Der internationale Tag des Übersetzens am 30. September 2016 erinnert an die Bedeutung des Übersetzens in einer immer stärker global vernetzten Welt: Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht auf einen in irgendeiner Form übersetzten Text zurückgreifen. Beispielsweise Nachrichten ausländischer Nachrichtenagenturen, die ins Deutsche übersetzt werden, oder ins Deutsche übersetzte Literatur wie Romane und Sachbücher. Die Bedeutung des Übersetzens geht jedoch auch weit über diese Umstände hinaus: Internationale Verhandlungen und Geschäftsabschlüsse sind ohne die Leistung von Übersetzern häufig nicht möglich.
Der Tag des Übersetzens wurde 1991 von der International Federation of Translators (FIT) ins Leben gerufen. Als Datum wählte man den Namens- bzw. Todestag von Hieronymus, einer der begabtesten Sprachgelehrten der alten Kirche. Er übertrug beispielsweise das Alte Testament aus dem Hebräischen ins gesprochene Latein und gilt als Schutzheiliger der Übersetzer. Er starb am 30. September 420 in Betlehem.
Ein Übersetzer ist ein Sprachmittler, der im Gegensatz zum Dolmetscher fixierten und normalerweise schriftlichen Text von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache übersetzt. Viele Übersetzer sind nicht fest angestellt, sondern selbständig tätig. Sie erhalten ihre Aufträge entweder direkt von eigenen Kunden oder als freie Mitarbeiter über Agenturen (Übersetzungsbüros), die einen Teil des Honorars für die Vermittlung und Koordination zwischen Kunde und Übersetzer einbehalten.
Übersetzer müssen nicht nur die jeweiligen Fremdsprachen sehr gut beherrschen, sondern auch Kultur und Geschichte der betreffenden Länder kennen und verstehen und über ein ausgeprägtes Gespür für die jeweils typischen Kommunikationsmuster und -techniken verfügen. Von ganz entscheidender Bedeutung ist ferner eine überdurchschnittlich gute Beherrschung der eigenen Muttersprache, da in der Regel in die Muttersprache übersetzt wird. Daneben ist je nach Fachgebiet weiteres sachbezogenes, auch sprachspezifisches Fachwissen, sowie Wissen über die jeweiligen Textsorten unerlässlich.
 

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Regionalgruppentreffen der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher

Das Treffen der Regensburger Übersetzer findet heute Abend, am 8. Juni 2016, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Es handelt sich um ein Networking-Treffen, bei dem sich die anwesenden Kollegen über interessante Themen austauschen können.



 

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Mindestpauschale oder Pauschale für Übersetzungen

Übersetzungen werden in der Regel nach Wörtern oder Normzeilen – ermittelt entweder im Ausgangstext oder Zieltext – bezahlt. Dadurch ist eine Preisgestaltung möglich, die für den Kunden und den Übersetzer transparent und fair ist. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, in einigen Fällen eine Mindestpauschale oder eine Pauschale anzusetzen.
Für die Abrechnung als Pauschale gibt es mehrere Gründe. Zunächst einmal gibt es immer eine Reihe von Arbeiten, die bei jeder Übersetzung anfallen. Für die vom potenziellen Kunden gestellte Anfrage muss ein Angebot erstellt werden, gegebenenfalls kommt es zu Rückfragen und dadurch mehreren Telefonaten oder E-Mail-Kontakten, was für den Übersetzer sehr zeitaufwändig ist. Am Ende muss der Übersetzungsaufwand berechnet und die entsprechende Rechnung erstellt werden.
Bei kleinen Aufträgen fällt dadurch ein Zeitaufwand an, dessen Kosten durch eine Abrechnung nach Normzeilen oder Wörtern nicht gedeckt sind.
Darüber hinaus sind es häufig gerade die kleinen Aufträge, bei denen besondere Sorgfalt oder besondere Kreativität gefragt ist. Wenn es zum Beispiel um Zeugnisse oder Urkunden geht, muss jeder Begriff ganz genau recherchiert werden. Auch die Formatierung von einzelnen Urkunden erfordert vom Übersetzer einen höheren Zeitaufwand als bei einem Fließtext.
Schließlich zeigt die Erfahrung im Übersetzeralltag, dass gerade Kunden, die noch nie zuvor eine Übersetzung benötigt haben, sehr dankbar sind, wenn man Ihnen gleich beim Angebot einen Endpreis nennen kann. In der Regel können gerade private Endkunden nicht viel mit Begriffen wie Normzeile, Wörter, Ausgangstext und Zieltext anfangen und sind froh, wenn sie sich nicht mit der Abrechnung befassen müssen. So besteht für den Kunden Planungssicherheit und er wird nicht am Ende mit einer Rechnung überrascht, die dann deutlich über dem unverbindlichen Angebot liegt.
 

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Feiern Amerikaner Pfingsten?

In Deutschland kennt man den Pfingstmontag als gesetzlichen Feiertag. Außerdem ist das Pfingstfest aus der Kirche bekannt. Doch wird Pfingsten eigentlich auch in anderen Ländern gefeiert - zum Beispiel in den USA? Für die US-Amerikaner hat das Pfingstfest einen etwas anderen Stellenwert als für viele europäische Christen.
Pfingsten ist ein christliches Fest, das jährlich an zwei Feiertagen im Mai oder Juni stattfindet. Weil dieses Fest am 7. Sonntag nach Ostern bzw. genau 7 Wochen nach Ostern gefeiert wird, nennt man es auch das "Wochenfest".  Dieser 7. Sonntag ist gleichzeitig der 50. Tag nach Ostern. Aus dem griechischen Begriff für "fünfzigster" (Tag), Pentekoste, ist das deutsche Wort Pfingsten entstanden.
Engländer und Amerikaner benutzen einen Begriff, der diesen griechischen Wortursprung noch deutlicher macht: Pentecost.
Pfingsten ist kein landestypisches Fest, sondern ein religiöser bzw. christlicher Feieranlass.
Deshalb feiern auch einige christliche Amerikaner - vor allem Katholiken - ein Pfingstfest. Sie nennen es "Pentecost", "Whit Sunday" oder "Whitsun".
Während diese christliche Feier in vielen europäischen Kirchen sehr gängig und populär ist, wird allerdings nicht in allen amerikanischen Kirchen Pentecost begangen. Das hängt vor allem davon ab, ob sich eine Kirche streng an den Kirchenkalender und dessen liturgische Vorschriften hält.
Für einige amerikanische Kirchengemeinden gehört das Pentecost-Fest zu den weniger wichtigen christlichen Feiertagen und wird deshalb sozusagen "übersprungen".
Vielen Amerikanern ist das Pfingstfest kaum geläufig, auch ist der Pfingstmontag anders als in Deutschland in den USA kein gesetzlicher Feiertag.




 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet am 10. Mai 2016 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Nach dem überaus interessanten Vortrag über Maschinelles Übersetzen am 7. April 2016 wollen wir uns im Rahmen eines Networking-Treffens im Kollegenkreis wieder über berufsrelevante und andere Themen austauschen.

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Hieronymus-Preis des Bundesverbands der Übersetzer und Dolmetscher BDÜ

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) zeichnet mit seinem Hieronymus-Preis beispielhaftes Handeln von Unternehmen im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation aus.

Eine gelungene Kommunikation ist die Basis für erfolgreiche Gespräche, Geschäftsbeziehungen und Vertragsabschlüsse. Die Bereiche, in denen professionelle Übersetzer und Dolmetscher dazu beitragen können, sind vielfältig. Sie reichen von der Übersetzung von Verträgen, Internetauftritten und Handbüchern über das Dolmetschen von Produktvorführungen, die Lokalisierung von Software, das Dolmetschen von Vorträgen, die Begleitung bei Vertragsverhandlungen, die Einführung in eine fremde Kultur, den schnellen Überblick über fremdsprachliche Dokumente bis hin zur mehrsprachigen Präsentation eines Unternehmens.

Viele Unternehmen haben bereits die große Bedeutung kompetenter Sprachdienstleistungen und den Mehrwert des Einsatzes von qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern erkannt. Daher verleiht der BDÜ den Preis im Rahmen einer BDÜ-Veranstaltung an ein Unternehmen, das mit seinem Handeln Vorbild in der Branche ist.

Der Heilige Hieronymus gilt als der Schutzpatron der Übersetzer. Der Gedenktag des Heiligen am 30. September wurde 1992 vom internationalen Übersetzerverband FIT zum Weltübersetzertag ausgerufen. Der Gelehrte und Theologe Hieronymus, der von ca. 347 bis 420 lebte, übersetzte die Bibel in das Sprechlatein seiner Zeit. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen die biblischen Schriften vornehmlich in griechischer Übersetzung und meist hebräischen Originaltexten vor. Das große Werk des Kirchenvaters war über viele Jahrhunderte die offizielle Fassung der Bibel in der römischen Kirche.

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Vorteile der Mehrsprachigkeit


Mehrsprachigkeit hat viele Vorteile

Mehrsprachige Menschen haben weit mehr als nur kommunikative Vorteile. Sie sind länger vor Altersdemenz geschützt, können sich besser konzentrieren und sind sozial kompetenter

Der Junge zögert einen Moment. Der Erwachsene, der ihm gegenübersitzt, hat ihn gebeten, das kleine Auto vom Tisch zu nehmen – aber welches meint er bloß? Das kleinste der drei Autos, die dort stehen, kann der Erwachsene nämlich gar nicht sehen. Es ist aus seiner Perspektive versteckt hinter einer kleinen Wand. Der Junge ist vier, und die Entscheidung fällt ihm nicht leicht. Am Ende aber nimmt er das mittelgroße Auto – also jenes, das der Erwachsene ihm gegenüber wohl für das kleine hält.

Was in diesem Experiment der Psychologin Katherine Kinzler von der University of Chicago getestet wird, ist die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Dieser schwierige Perspektivenwechsel, so das gerade veröffentlichte Ergebnis, gelingt manchen Kindern besser als anderen – und zwar jenen, die mehrsprachig aufwachsen. In Kinzlers Definition heißt das: Sie müssen sich entweder täglich in verschiedenen Sprachen verständigen oder ab und zu eine zweite oder dritte Sprache im Alltag hören, etwa von einem Babysitter oder den Großeltern. Schon ab einem Alter von zwei Jahren, so zeigt Kinzlers Forschung, sind mehrsprachige Kinder besser darin, sich in die Perspektive von anderen hineinzuversetzen.

Die Idee davon, was Mehrsprachigkeit bedeutet und was sie mit dem Gehirn macht, hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Lange sahen auch Experten es eher kritisch, wenn Kinder im Alltag mit mehreren Sprachen jonglieren mussten – in deutschen Städten immerhin die Hälfte aller Grundschüler. Doch inzwischen weiß man, dass Mehrsprachigkeit kein Problem für das menschliche Gehirn ist. Ja mehr noch: Sie ist ein großer Glücksfall. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass Mehrsprachige Vorteile haben, die weit über das größere Sprachvermögen hinausgehen. Sie können sich besser konzentrieren und Konflikte lösen, sich besser in andere hineinversetzen. Ihr Gehirn ist viel flexibler, bis ins hohe Alter. Und davon profitieren nicht nur jene, die von Geburt an zwischen Sprachen umschalten – sondern auch jene, die es erst als Erwachsene tun.

"Mehrsprachige müssen, wenn sie eine Sprache sprechen, die andere unterdrücken, also kontrollieren", sagt Claudia Maria Riehl, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München das Institut für Deutsch als Fremdsprache leitet. Denn alle Sprachen, die man kennt, werden Teil eines einzigen Sprachsystems, erklärt sie. Spricht man eine, muss das Gehirn die anderen in den Hintergrund rücken. Schließlich werden alle gleichzeitig aktiviert, sobald das Sprachzentrum aktiv wird.

Um die jeweils konkurrierende Sprache in Schach zu halten, entwickelt das Gehirn von Mehrsprachigen früh sehr gute "kognitive Kontrolle", wie Wissenschaftler es nennen. Das gelingt, indem in bestimmten Bereichen des Gehirns, die für die Steuerung der Sprache verantwortlich sind, ab dem Kleinkindalter mehr graue Substanz angelegt wird, also mehr Nervenzellen.

Das macht diese Areale des Gehirns, den Nucleus caudatus und den Anterioren cingulären Cortex (ACC), viel leistungsfähiger. Doch diese beiden Bereiche sind nicht nur Teil des Sprachsystems, sondern auch anderer wichtiger Systeme. Etwa jener, die Aufmerksamkeit fokussieren, Konflikte lösen, Empathie ermöglichen oder Impulse unterdrücken. All diese Fähigkeiten profitieren also mit, sagt Riehl. So zeigen Untersuchungen, dass der ACC bei Mehrsprachigen viel weniger aktiv werden muss als bei Einsprachigen, um eine schwierige Entscheidung zu treffen.

Diese Vorteile währen ein Leben lang, sagt Holger Hopp, der als Sprachwissenschaftler an der TU Braunschweig arbeitet. Doch in bestimmten Phasen profitiert man ganz besonders von dieser Arbeitsweise. "Die Vorteile der Mehrsprachigkeit sieht man vor allem bei Kindern, in der Phase, wenn das Gehirn sich entwickelt, und bei älteren Menschen, wenn die geistigen Fähigkeiten langsam abnehmen", sagt er. Wann immer sich das Gehirn verändert, es wächst oder abbaut, lässt die Dichte der Nervenzellen im Nucleus caudatus und dem ACC das Gehirn effektiver arbeiten, als es das sonst tun würde.

Kindern wie dem kleinen Jungen aus Katherine Kinzlers Versuch hilft das, weil sie so früher lernen, sich in andere hineinzuversetzen, also soziale Kompetenz zu erwerben, ihre Impulse zu kontrollieren und ihre Aufmerksamkeit zu steuern. Und Älteren hilft das, weil es ihr Gehirn vor geistigem Abbau schützt. Denn bei Demenzerkrankungen beginnt der Abbau der Nervenzellen genau in diesen zwei Bereichen. Wer hier mehr Zellen hat, bei dem ist dieser Abbau deutlich verlangsamt. Es ist gut belegt, dass sich bei Mehrsprachigen aus diesem Grund der Beginn der Demenz um bis zu fünf Jahre verzögert.

Wer sich jetzt benachteiligt fühlt, weil er nicht von Geburt an mit zwei oder mehr Sprachen aufgewachsen ist, irrt aber. Denn wenn Forscher heute von Mehrsprachigkeit reden, fassen sie das viel weiter als früher. So wie auch in Kinzlers Experiment geht es nicht darum, mehrere Sprachen von Geburt an zu verstehen und zu sprechen, sondern darum, Erfahrungen mit verschiedenen Sprachen zu machen und aktiv zwischen ihnen hin- und herschalten zu müssen und zu können. "Was Mehrsprachigkeit ist, wird oft falsch verstanden", sagt Claudia Maria Riehl. "Mehrsprachig ist jeder, der flexibel und ohne größere Probleme von einer Sprache in eine andere wechseln kann." Wann man die Sprachen gelernt hat und wie gut man sie versteht und spricht ist dabei gar nicht so ausschlaggebend.

Das haben Wissenschaftler nicht immer so gesehen. Lange galt die Regel, dass Kinder eine Sprache möglichst früh lernen müssen, um sie wirklich zu verinnerlichen. Doch diese Theorie der kritischen Periode werde mittlerweile sehr infrage gestellt, sagt Holger Hopp. Sie habe sich eher in eine andere verwandelt. "Je mehr man eine Sprache spricht und je häufiger man zwischen Sprachen wechselt, desto mehr profitiert man", sagt er. Das Alter sei ein Faktor, aber nicht der wichtigste.

Annick De Houwer, die an der Universität in Erfurt arbeitet, sieht das ebenso. Sie hat in einem riesigen Datensatz mit 5000 bilingualen Kindern zeigen können, dass ein Viertel aller Kinder, die von Geburt an regelmäßig zwei Sprachen hören, nur eine der beiden aktiv spricht. Es sei ein Irrtum, sagt sie, dass frühes Lernen einer Sprache gleich perfektes Können bedeute. Um sich eine Sprache anzueignen, müsse man es vor allem wollen und die Gelegenheit dazu haben. Viele Eltern, die versuchen, ihr Kind zwei- oder mehrsprachig zu erziehen, seien verzweifelt, weil es irgendwie nicht klappt und das Kind an einer Sprache festhält. Im Gegenzug kann es, wie Claudia Maria Riehl sagt, sein, dass man eine Sprache erst spät erlernt, zum Studienbeginn etwa, und durch viel Übung ein eigentlich bilinguales Kind in Wortschatz und Wortfluss bei Weitem übertrifft. Auch dann profitiere man von der kognitiven Kontrolle, die das Gehirn beim Umschalten zwischen den Sprachen einrichtet.

Holger Hopp, der dazu forscht, wie Englisch in der Grundschule gelernt wird, hat allerdings festgestellt, dass die Vorteile von Mehrsprachigkeit nicht immer helfen, wenn sie es könnten – zum Beispiel bei Kindern mit Migrationshintergrund. "Die Vorteile der Mehrsprachigkeit, die man im Labor messen kann, sieht man in der Realität so oft leider nicht", sagt er. Das liege auch daran, dass in der Schule Mehrsprachigkeit oft eher als Ballast und Hindernis für den schulischen Erfolg wahrgenommen werde statt als Ressource. Beim Englischlernen zum Beispiel würde es Kindern mit Migrationshintergrund helfen, dabei auch mit ihrer Muttersprache zu arbeiten – anstatt zu versuchen, diese möglichst auszublenden.

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Felices Pascuas!

Felices Pascuas!

In Spanien kennt man den Osterhasen und seine Eier nicht. Dort geht es weniger kommerziell und dafür viel religiöser und ernster zu. Am Palmsonntag (Sonntag vor Ostersonntag) bringen Kinder selbstgebastelte Palmwedel zur Messe, die dann von einem Priester gesegnet werden. Bis zum Ostersonntag finden im ganzen Land die Osterprozessionen (Samana Santa) statt, die berühmteste ist in Sevilla.

Dabei laufen Mitglieder der frommen Bruderschaft Nazarenos mit spitzen Kapuzen hinter aufwändig geschmückten Jesus- und Heiligenfiguren hinterher. Für Außenstehende sieht das Ganze wie ein Treffen des Ku-Klux-Klans aus. In Madrid, Andalusien und im Baskenland wird am Ostersonntag eine Strohpuppe verbrannt, die Judas symbolisieren soll. Am Gründonnerstag findet in Verges, der Totentanz, statt, eine Aufführung von Männern in Skelettkostümen.

Zum Abschluss der Semana Santa gönnen sich viele Familien in Spanien ein ausgedehntes Festmahl. Auf den Tisch kommt dann der Jahreszeit entsprechend zum Beispiel Lammbraten. Beliebt sind auch Stockfisch und Robiols, also gefüllte Teigtaschen. Ein klassisches Ostergebäck ist die Mona, die vor allem in und um Valencia verbreitet ist. In ihren Brot- oder Kuchenteig ist in der Mitte ein hart gekochtes Ei mit Schale eingebacken. Zu den spanischen Osterbräuchen gehört es, dieses Ei an der Stirn eines Freundes aufzuschlagen und anschließend zu verzehren.
 

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Egg Rolling in den USA

Egg Rolling in den USA

In den USA ist Ostern weniger besinnlich als in vielen europäischen Ländern. Die Traditionen sind aber sonst sehr ähnlich. Der Präsident lädt Ostersonntag Kinder und Eltern zum „Easter Egg Roll" in das Weiße Haus ein. Alle Besucher machen sich nach tausenden Ostereiern im Garten des Weißen Hauses auf die Suche.

Das „Egg Rolling" ist eine europäische Tradition, die einige Länder auch heute noch durchführen. Kinder lassen am Ostersonntag hartgekochte Eier von Hügeln herunter rollen. Dies sollte an den Stein, der sich vor dem Grabe Jesu befand, erinnern, als die Frauen morgens zum Grab kamen. In die USA kam dieser Brauch durch die Briten und wurde dann von vielen amerikanischen Familien in privatem Rahmen übernommen.

Ein weiter Osterbrauch, den die amerikanischen Bürger durchführen, sind die diversen Oster-Paraden. Die größte dieser Paraden führt die Fifth Avenue in New York City entlang. Man vermutet, dass der Brauch daher stamme, dass sich die früheren Einwohner mit neuen Kleidern ausgestattet hatten um dem Ostergottesdienst angemessen beiwohnen zu können. Nach diesem Gottesdienst ging man noch spazieren - um zu sehen und mit den neuen Kleidern gesehen zu werden.
 

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Happy Easter

Happy Easter!

Das Osterfest kennt viele Bräuche – christliche wie heidnische. Auch in England suchen Kinder am Ostersonntag Süßigkeiten und Ostereier, die vom Osterhasen versteckt wurden. In einigen Gegenden werden hartgekochte, buntbemalte Eier kleine Hügel hinuntergerollt. In der englischen Tradition gibt es aber noch weitere Bräuche, die sich teilweise über mehrere Jahrhunderte entwickelt haben.

Karfreitag – Kreuzigungsprozession auf der Victoria Street

Karfreitag ist der Trauertag der Osterfeiertage, weil Jesus an diesem Tag gekreuzigt wurde. Zum Gedenken treffen sich Christen kurz vor Mittag vor der Methodist Central Hall in Westminster. Nach einer Begrüßung durch den Lord Mayor von Westminster und einer Ansprache des Kaplan wird ein hölzernes Kreuz in einem Schweigemarsch über die Victoria Street bis zur Westminster Abbey getragen. Der Prozession folgt ein Gottesdienst.
Hot Cross Bun – traditionelle Osterbäckerei

Einer alten viktorianischen Tradition folgend werden vor der Priory Church of St. Bartholomew the Great, einer Kirche in Londons Cloth Fair nahe U-Bahn-Station Barbican, während des Karfreitags-Gottesdienstes Hot Cross Buns verteilt. Hot Cross Buns sind süße Brötchen mit Rosinen und getrockneten Beeren. Vor dem Backen wird auf der Oberseite des Brötchens ein Kreuz eingeritzt, das nach dem Backen mit Zuckerguss gefüllt wird. Hot Cross Buns wurden traditionell am Karfreitag gegessen, gibt es heute aber während der gesamten Voroster- und Ostersaison.

Easter Day
Höhepunkt des Osterfestes ist der Ostersonntag. Wie in Deutschland veranstalten die Engländer in ihren Gärten Ostereierjagden. Bereits Edward I. verteilte 450 bemalte Eier im Jahre 1290. Heutzutage suchen die Kinder nach gefärbten Hühnereiern oder Schokoeiern. Außerdem sammeln sie Zweige von Weidenkätzchen und berühren sich damit gegenseitig, um Glück für das nächste Jahr zu verschenken. Mittlerweile hat jedoch das Ei seinen Symbolcharakter eingebüßt und wird immer mehr vom Osterhasen verdrängt: Viele Familien lassen ihre Kinder nach einem Schokohasen suchen. Übrigens ist das der deutschen Importschlager zu Ostern: Deutschen Einwanderern schleusten den Osterhasen nach England ein und nun hat sich dieser über die Insel verbreitet.

Trotz der vorchristlichen und christlichen Geschichte ist Ostern heutzutage vor allem ein Familienfest. Deswegen ist das Essen im Kreise der Familie genauso wichtig wie die Suche nach den bunten Eiern. Und das Osteressen besteht in England traditionell aus Lamm mit – wer hätt’s gedacht? – Minzsoße.

Bright Monday
Der Montag ist kein religiöser Feiertag. Die Engländer nutzen ihn deshalb clevererweise für traditionelle Spiele und Wettbewerbe. In vielen Orten Englands werden in den Egg Rolling Competitions Eier von Hügeln gerollt. Je nach Wettbewerb ist der Gewinner derjenige, dessen Ei, welches am weitesten rollte, am längsten heile blieb oder durch es durch ein Tor schaffte. Diese Tradition kennen wir auch in manchen Teilen in Deutschland, denn dieser Brauch reicht noch zurück zur vorchristlichen Zeit. Da das Ei Fruchtbarkeit und Neubeginn symbolisiert, feierten die Heiden die Tag- und Nachtgleiche mit dem Ei als Sinnbild. Ein Symbol, welches das Christentum für ihr Osterfest übernahm. Schließlich brachten Engländer dieses traditionelle Spiel mit nach Amerika. Jedes Jahr veranstaltet der Präsident Obama eine Easter Egg Competition am White House.
 

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Übernimmt Google Translate jetzt die Arbeit qualifizierter Übersetzer und Dolmetscher?

Übernimmt Google Translate jetzt die Arbeit qualifizierter Übersetzer und Dolmetscher?
Ein erschreckendes Beispiel dafür, wie gering die Arbeit qualifizierter Übersetzer von einigen Behörden geschätzt wird, ist die folgende Meldung:

Essener Polizei führt Verhör mit Google Translate

Die Polizei in Essen hat einem Medienbericht zufolge in einem Verhör statt auf einen Dolmetscher auf die Hilfe des Übersetzungsprogramms "Google Translate" zurückgegriffen und damit möglicherweise gegen rechtsstaatliche Prinzipien verstoßen.

    Wie die "Rheinische Post" berichtet, hätten die Beamten bereits am 31. Dezember 2015 einen mutmaßlichen Dieb befragt. Dabei hätten die Beamten auf das Programm zurückgegriffen, heißt es demnach in einem Aktenvermerk.
    Laut Strafrechtsexperten stellen Übersetzungsprogramme keine vorgesehenen Hilfsmittel dar und könnten dazu führen, dass die Aussage des Beschuldigten nicht richtig eingeordnet werden könne, so die "Rheinische Post".

In der Tat haben Übersetzungsprogramm zum Teil erhebliche Mängel, wie folgendes Beispiel zeigt:
Deutsch    Arabisch    Rückübersetzung auf Deutsch (Google)
In welchem Stadtteil wohnen Sie?    ?? ??????? ???? ??????    In der Gegend, wo Sie Leben?
Ihren Personalausweis bitte    ???? ?????    Befriedigen Sie Ihre Identität
Bitte hier unterschreiben    ??????? ???    Melden Sie sich hier
Ist das Ihr Gegenstand?    ??? ?????    Dieser Artikel

Wollen wir hoffen, dass dieses Beispiel aufrüttelt und sich die Erkenntnis durchsetzt, dass eine qualifizierte Übersetzungs- bzw. Dolmetschtätigkeit nicht durch automatisierte Programme ersetzt werden kann.
 

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer im März 2016

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet am heutigen 09. März 2016 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Da kein bestimmtes Thema auf dem Programm steht, wollen wir uns im Rahmen eines Networking-Treffens im Kollegenkreis wieder über berufsrelevante und andere Themen austauschen.
Außerdem haben die Mitglieder der Homepage die Möglichkeit, die gemeinsam gestalteten Auto-Aufkleber abzuholen.
 

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Berufsbild Dolmetscher und Übersetzer

Berufsbild Dolmetscher und Übersetzer
Übersetzen und Dolmetschen sind Tätigkeiten, die wir bereits aus dem Altertum kennen. Sie werden also schon lange ausgeübt, doch haben sie durch die zunehmende Globalisierung und die damit einhergehende internationale Kommunikation insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immens an Bedeutung gewonnen.

Dies hat dazu geführt, dass sich ein eigenes Berufsbild herausgebildet hat, das des professionellen Sprachmittlers.

Laien ist der Unterschied zwischen Übersetzer und Dolmetscher häufig nicht klar:
Übersetzer übertragen Texte schriftlich von einer Sprache in die andere.
Dolmetscher übertragen gesprochene oder schriftlich fixierte Texte mündlich von einer Sprache in die andere.

 Übersetzen ist eine zielgerichtete sprachliche Tätigkeit. Der Verfasser des Ausgangstextes hat eine bestimmte Mitteilungsabsicht, die den Adressaten in der Zielsprache so vermittelt werden muss, dass die Botschaft des Autors in der beabsichtigten Weise verstanden wird. Dafür genügt es nicht, einfach ein Wort durch ein anderes zu ersetzen: Es müssen Mehrdeutigkeiten, sprachliche Bilder, besondere Assoziationen, die mit Wörtern und Wendungen verbunden sind, die kommunikativen Gepflogenheiten innerhalb eines Sprecherkreises u.v.a.m. berücksichtigt werden. Das können Maschinen nicht in vollem Umfang leisten.

Der qualifizierte Übersetzer analysiert deshalb den vorgelegten Text mit seinem kulturellen Hintergrund sehr genau, berücksichtigt den vorgesehenen Zweck der Übersetzung und arbeitet zielgruppenorientiert für den intendierten Adressatenkreis. Dies setzt u.a. detaillierte Kenntnisse der Quellen und Möglichkeiten zur Beschaffung der erforderlichen Informationen voraus. Insofern ist eine kreative, analytisch-synthetische und kritische Vorgehensweise die Voraussetzung für eine qualifizierte Übersetzung. Übersetzer verfügen daher nicht nur über ausgezeichnete Kenntnisse in zwei oder mehr Sprachen, sondern über weitere Fähigkeiten, die während der Ausbildung gezielt vermittelt und ausgeprägt werden.

Fachübersetzer

Die meisten Übersetzer arbeiten als Fachübersetzer. Fachübersetzer übertragen hoch spezialisierte Texte aus den verschiedensten Gebieten, z. B. Betriebsanleitungen, Geschäftsberichte, Werbebroschüren, wissenschaftliche Fachartikel, Patentschriften usw.

Sie haben sich in der Regel auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert. Fachübersetzer können sich aufgrund ihrer soliden Fachkenntnisse, Recherchekompetenzen und Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten in kürzester Zeit in Spezialgebiete einarbeiten.

Urkundenübersetzer

Beeidigte (auch vereidigte bzw. ermächtigte) Übersetzer fertigen offiziell bestätigte Übersetzungen an, d. h. sie bescheinigen zusätzlich die Richtigkeit und Vollständigkeit von Übersetzungen.

Das ist z. B. bei Personenstandsurkunden, Zeugnissen und Gerichtsdokumenten zur Vorlage bei Behörden sowie im internationalen Rechtsverkehr häufig erforderlich. Urkundenübersetzer sind laut den Rechtsvorschriften des jeweiligen Bundeslandes öffentlich bestellt und allgemein vereidigt/beeidigt oder ermächtigt.

 

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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet heute, am 14. Januar 2016, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Die RG-Gruppe Regensburg konnte über eines der Mitglieder zwei Werbefachleute gewinnen, die uns am 14.01.2016 Rede und Antwort zu allen unseren Fragen zu diesem Thema stehen werden.
Dabei können Werbestrategien allgemein und für die Gruppe angesprochen werden; es gibt aber sicher auch die Möglichkeit persönlich ins Gespräch zu kommen.

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Weihnachten in England und Spanien

Weihnachten in England
Üppige Dekorationen mit Mistelzweigen, Stechpalme, Lorbeer und Girlanden gehören ebenso zu Weihnachten in England wie ein opulentes Weihnachtsessen.  Traditionell gibt es am 1. Weihnachtstag ein Festmahl mit Truthahn (Turkey) in England, der entweder mit Backpflaumen und Äpfeln oder Hackmasse und Brot gefüllt wird. Neben dem Truthahn gehören auch der typisch englische „Christmas Pudding“ oder „Plum Pudding“ sowie Eierpunsch zum Weihnachtsessen dazu. Während des Weihnachtsessens tragen die Engländer häufig Papp-Hüte und zünden Knallfrösche.
In England bringt der Weihnachtsmann, der meist als Father Christmas und seltener als Santa Claus bezeichnet wird, die Geschenke. Wie bei den Amerikanern heißt es auch in England, dass der Weihnachtsmann in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember mit seinem Rentierschlitten unterwegs ist, durch die Kamine der Häuser rutscht und Geschenke in den meist am Kaminsims aufgehängten Strümpfen hinterlässt. Die typischen Weihnachtsstrümpfe (stockings) sind relativ lang, weihnachtlich verziert und oft mit dem Namen der Besitzer versehen. Das Auspacken der Weihnachtsgeschenke findet in England am Morgen des 25. Dezembers statt.
Traditionell sitzt die Familie am 25. Dezember gegen 15:00 Uhr vor dem Fernseher, um sich gemeinsam die jedes Jahr stattfindende Weihnachtsansprache der Queen anzuschauen.
Der zweite Weihnachtstag heißt in Großbritannien auch Boxing Day. An diesem Tag werden häufig Freunde und Bekannte besucht oder er wird genutzt, um sich bei bestimmten Menschen zu bedanken. Bedacht werden vor allem jene Zeitgenossen, die tagein tagaus für einen reibungslosen Alltag sorgen. An Weihnachten verteilen viele Briten daher zum Beispiel an ihren Briefträger oder auch an die Männer von der Müllabfuhr kleine Geschenke. Außerdem bedenken viele Menschen an diesem Tag auch Arme und Bedürftige
Weihnachten in Spanien
Weihnachten ist wie in Deutschland auch in Spanien ein sehr wichtiges Familienfest, allerdings gibt es einige Traditionen, die in Deutschland weniger bekannt sind.
Am 24. Dezember, der Heilige Nacht, in Spanien „Noche Buena“, versammelt sich die ganze Familie zu einem ausgewogenen Abendessen. Eine spanische Weihnachtsspezialität ist das „Turrón“, welches aus gerösteten Mandeln, Zucker, Honig und Eiern hergestellt wird und bei diesem Festessen natürlich nicht fehlen darf. Nach dem Essen wird die „Urne des Schicksals“ auf den Tisch gestellt. Darin befinden sich viele kleine Geschenke, aber auch Nieten. Jeder zieht dann solange, bis er ein Geschenk bekommen hat.
Die Bescherung der Kinder findet in Spanien erst am Dreikönigstag am 6. Januar statt. Die Heiligen Drei Könige sind hier die Gabenüberbringer, weshalb in vielen Orten des Landes am 5. Januar die Ankunft der Heiligen Drei Könige mit einem feierlichen Umzug und Aufführungen begangen wird. Wie in Italien ist es auch in Spanien üblich, dass die unartigen Kinder anstatt eines Geschenkes Kohlestücke vorfinden.
Mittlerweile kommt es auch in Spanien zur Vermischung der Weihnachtsbräuche, so sind heutzutage stellenweise Weihnachtsbäume und der Weihnachtsmann als Gabenbringer am Heiligen Abend Usus. 
 

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im Dezember

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet am Dienstag, 8. Dezember 2015, um 19 Uhr statt.
Wir treffen uns zu unserer alljährlichen Weihnachtsfeier im Restaurant Lokanta, Haaggasse 15, 93047 Regensburg.
Wie immer bei unseren Dezember-Treffen kommen wir in fröhlicher Runde zu einem leckeren Essen mit gemütlichem Beisammensein zusammen.
Auch das traditionelle "Wichteln" darf nicht fehlen, bei dem jeder ein kleines Geschenk mitbringt, über das sich dann ein anderer freuen kann.

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im Oktober

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet heute, am 13. Oktober 2015, um 19 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Der Technologiereferent des BDÜ-Landesverbands wird uns über das Thema „CAT in der Cloud“ auf den neuesten Stand bringen.
Inhaltliche Kernpunkte sind: Ansichten und Maßnahmen der CAT-Tool-Hersteller rund um das Thema Cloud, Datenschutz in der Cloud und mögliche (juristische) Probleme sowie die Vor- und Nachteile der Cloud für Übersetzer.
Dieses Thema wird sicherlich viele unserer Kollegen ansprechen und zum Kommen animieren.

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Was taugen Google Translate & Co.?

Übersetzerverband diskutiert: Was taugen Google Translate & Co.?

Automatische Übersetzungsprogramme sind überall im Internet und auf Smartphones zu finden. Doch wie gut sind die Programme und worauf ist bei der Nutzung zu achten? Die Sprachgruppe Italienisch des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) in Bayern lädt im Rahmen vom Italienischen Straßenfest in München am 27. Juli zur Podiumsdiskussion ins HVB Forum ein. Mit Experten aus Praxis und Lehre diskutieren sie über das Thema: „Automatisierte Übersetzung – Zukunft oder Utopie?“. Sie gehen unter anderem der Frage nach, was maschinelle Übersetzungsprogramme taugen, auch für Italienisch, und was die Neuerungen für den Berufsstand der Dolmetscher und Übersetzer bedeuten.

„Aktuelle Entwicklungen können und wollen wir nicht aufhalten“, so Podiumsteilnehmerin Bea Luz, Mitglied der BDÜ Sprachgruppe Italienisch und Konferenzdolmetscherin für die italienische Sprache. „Wir wollen über Chancen und Risiken der kostenlosen Übersetzungstools aufklären.“ Entscheidend sei die Art der Nutzung. Für den Privatgebrauch, zum Beispiel für die grobe Übersetzung einer Facebook-Nachricht von italienischen Freunden, seien kostenlose Tools praktisch. Allerdings sollte man ausreichende Sprachkenntnisse haben, um Übersetzungsfehler zu erkennen. Für den geschäftlichen Einsatz seien die kostenlosen Programme aber unbrauchbar, denn fehlerfrei arbeite bisher kein System. Dann seien Missverständnisse und Imageschäden vorprogrammiert.

„Es kommt darauf an, wofür die maschinelle Übersetzung genutzt wird“, meint auch Podiumsteilnehmerin Sara Grizzo. Die Übersetzerin für Italienisch ist ebenfalls Mitglied der Sprachgruppe Italienisch des BDÜ und arbeitet gelegentlich mit maschineller Unterstützung – allerdings mit „Profitools“. Grizzo erklärt: „Professionelle Systeme werden gezielt mit Fachtexten trainiert oder mit Wörterlisten und Terminologie gefüttert. Sie brauchen intensive Pflege.“ Mit solchen Systemen arbeiten Unternehmen, die ein großes Übersetzungsvolumen haben und für die eine Anschaffung der Software lohnt. Die Nutzung funktioniert nur bei Texten, die stark standardisiert sind, wie beispielsweise technische Handbücher. Grizzo: „Für die meisten anderen Textsorten wie Marketingtexte, Verträge oder Literatur sind auch die Profitools nicht geeignet.“

Neue Berufsbilder

Die technischen Neuerungen verändern den Beruf und bringen neue Berufsbilder mit sich. Mit auf dem Podium sind Prof. Dr. Felix Mayer, Präsident der Hochschule für Angewandte Sprachen und Direktor des Sprachen und Dolmetscher Instituts München (SDI München) sowie Hildegard Schulte-Umberg, Sprachbereichsleitung Italienisch am SDI München. Sie berichten von den Veränderungen in der Lehre und neuen Berufsbildern. So bietet das Institut seit 2013 auch eine Weiterbildung zum Schriftdolmetscher an: Schriftdolmetscher verschriftlichen in Echtzeit gesprochene Inhalte, um hörgeschädigten Menschen volle Teilhabe zu ermöglichen. Weitere Podiumsteilnehmer bringen ihre Perspektive aus der Praxis ein: Barbara Wagner, Senior Translator bei SDL Germany, einem Anbieter von professioneller Übersetzungssoftware sowie Heike Leinhäuser, Geschäftsführerin von Leinhäuser Language Services und gleichzeitig Präsidentin von „Qualitätssprachendienste Deutschlands“ (QSD), Verband für Übersetzungsunternehmen in Deutschland. Auch die Moderatorin der Podiumsdiskussion ist vom Fach: Ruth Kritzer ist Konferenzdolmetscherin für Englisch und 1. Vorsitzende des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ.

Natürlich diskutiert das Podium auch über die Frage, ob Übersetzer oder Dolmetscher in Zukunft überflüssig sind. Für Konferenzdolmetscherin Bea Luz ist die Antwort klar: „Keine Maschine übersetzt bisher fehlerfrei. Dafür ist die menschliche Sprache zu komplex. Ich denke, ein Computer wird es niemals schaffen, Untertöne, Feinheiten oder kulturelle Unterschiede rüberzubringen. Der Mensch wird immer gebraucht.“

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Tipps zur Übersetzersuche

1. Genügend Zeit einplanen
Denken Sie daran, dass gute Übersetzungen nicht über Nacht entstehen. Auch wenn Übersetzungen in gängige Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch schneller gehen, ist die Arbeit mit der ersten Übersetzung meist nicht getan. Mindestens zwei Wochen sollten es daher für jede Übersetzung sein. Wer sich ein eigenes Übersetzungsmanagement im Unternehmen aufbaut, sollte darauf achten, dass die Kapazitäten gemäß der Wichtigkeit der Übersetzung verteilt werden. Besonders eilige Übersetzungen sind zudem noch mit einem Expresszuschlag für Unternehmen verbunden. Beauftragen Sie eine Übersetzung daher frühzeitig.

2. Sprache festlegen
Für welches Land brauchen Sie die Übersetzung? Klären Sie mit dem Übersetzer, welche Variante einer Sprache Sie benötigen. Eine englische Übersetzung für Großbritannien ist beispielsweise nicht identisch mit einer englischen Übersetzung für die USA. Das gilt umso mehr bei weniger geläufigen Sprachen wie Chinesisch oder Indisch, wo es oft mehrere Formen gibt.

3. Abrechnungsmodus und Umfang klären
Wenn Sie von einem freiberuflichen Übersetzer ein Angebot einholen, schicken Sie ihm am besten den zu übersetzenden Text zu. Abgerechnet werden kann nach Zeile (deutsches Modell), nach Wörtern (anglo-amerikanisches Modell), sowie pauschal. Eine Zeile wird mit 55 Anschlägen (inkl. Leerzeichen) kalkuliert.

Es gibt in der Branche keine feste Tarifordnung. Lediglich für Dolmetscher und Übersetzer, die für die Justiz tätig sind, regelt ein Vergütungsgesetz (JVEG) das Honorar. Für eine Zeile Übersetzung beträgt dieses 1,55 Euro pro Zeile. Bei nicht elektronisch zur Verfügung gestellten Texten erhöht sich das Honorar auf 1,75 Euro. Der BDÜ veröffentlicht alle zwei Jahre einen Honorarspiegel.

Für einfache Übersetzungen muss mit einem Zeilenpreis zwischen 1,20 und 1,50 Euro kalkuliert werden. Der Seitenpreis beginnt somit hochgerechnet bei etwa 50 Euro. Klären Sie auch unbedingt ab, was alles übersetzt werden soll. Oft sind in Dokumenten noch weitere Papiere oder Tabellen hinterlegt und es ist unklar, ob auch diese Unterlagen zu übersetzen sind.

4. Referenzen einholen
Bei vielen Übersetzungen genügt die Sprachkompetenz des Übersetzers alleine nicht, damit sie am Ende qualitativ gut wird. Bei Handbüchern, Verträgen oder technischen Dokumentationen ist auch fachliche Expertise nötig. Bestimmte Ausdrücke im rechtlichen Bereich werden bisweilen etwa immer mittels Fußnoten näher erklärt. Wählen Sie daher in solchen Fällen einen Übersetzer mit Referenzen in der entsprechenden Branche, der auch die entsprechenden Branchenstandards kennt.

5. „Vier-Augen-Prinzip“ sicherstellen
Handelt es sich um die Übersetzung eines Vertrages oder einer Veröffentlichung, sollten Sie eine Übersetzung nach dem „Vier-Augen-Prinzip“ beauftragen. Das bedeutet, dass die Erstübersetzung mindestens eine zweite Person lektoriert. Neben der fachlichen Übersetzung kann ein anderer Übersetzer den Text etwa auf stilistisch-werbliche Aussagen hin überarbeiten.

Auch wenn Sie die Übersetzung im eigenen Unternehmen durchführen, sollten Sie darauf auf keinen Fall verzichten. Oft kann der kritische zweite Blick von einem Mitarbeiter der Landesgesellschaft kommen. Der kann auch auf mögliche Fallstricke in bereits übersetzten Texten hinweisen. Erfolgt die Übersetzung durch einen externen Übersetzer, übernimmt in vielen Fällen ihr „Hauptübersetzer“, der als erster Ansprechpartner fungiert, die Abstimmung mit einem zweiten Übersetzer.

6. Berufszusatz des Übersetzers prüfen
Benötigen Sie eine beglaubigte Übersetzung, dann brauchen Sie einen Sprachexperten, der einen Berufszusatz wie „ermächtigt“, „vereidigt“ oder – je nach Bundesland – „öffentlich bestellt“ trägt. Lassen Sie sich diesen Zusatz gegebenenfalls durch entsprechende Dokumente nachweisen. Der BDÜ hat einen Überblick über diese Übersetzer. Sie bestätigen mit Unterschrift und Stempel die Vollständigkeit und Richtigkeit der Übersetzung.

7. Endfassungen liefern
Der Übersetzer möchte am liebsten den fertig abgestimmten Text haben. Optimalerweise entspricht dieser Text dann auch schon dem endgültigen Dokument, ohne dass es noch zu nachträglichen Änderungen durch das Unternehmen kommt. Achten Sie darauf, dass Sie im Nachgang keine größeren Adaptierungen mehr am zu übersetzenden Text vornehmen. Ansonsten entstehen Mehrkosten bzw. ist eine erneute Korrekturschleife nötig, weil möglicherweise auch das Layout wieder angepasst werden muss. Bei Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, ist dies ohnehin unumgänglich.

Quellen: Markt und Mittelstand, BDÜ

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Behördenflyer der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher

Behördenflyer der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher
Vor kurzem haben die Regensburger Übersetzer und Dolmetscher eine neue Ausgabe ihres gemeinsamen Behördenflyers in Auftrag gegeben. Jetzt sind die Kolleginnen und Kollegen in und um Regensburg fleißig dabei, den handlichen und ansprechend gestalteten Flyer bei Behörden, Justiz, Rechtsanwälten, Notaren usw. in Umlauf zu bringen. Bereits bei der letzten Aktion vor ein paar Jahren ist diese Idee von den verschiedenen Stellen, die immer wieder Übersetzungen in den verschiedensten Sprachen benötigen bzw. Dolmetschaufträge zu vergeben haben, sehr gut aufgenommen worden.
Jeder Flyer enthält die angebotenen Sprachrichtungen mit den entsprechenden beeidigten Übersetzern und Dolmetschern sowie deren Kontaktdaten. Zudem ist jeweils vermerkt, ob der jeweilige Kollege als Übersetzer und/oder Dolmetscher arbeitet.

 

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Xing-Gruppe: Übersetzer und Dolmetscher in und um Regensburg

Xing-Gruppe: Übersetzer und Dolmetscher in und um Regensburg

Seit letztem Jahr gibt es auf der Plattform Xing die Gruppe Übersetzer und Dolmetscher in und um Regensburg.
Die Gruppe dient als Schnittstelle zwischen Sprachmittlern und all denjenigen, die sich für das Berufsbild des Dolmetschers und Übersetzers sowie für Dienstleistungen in den Bereichen Übersetzen und Dolmetschen interessieren und richtet sich an Alle Übersetzer und Dolmetscher der Regionalgruppe Regensburg, Personen, die in Sprachberufen tätig sind oder sich in der entsprechenden Ausbildung befinden (Kollegen, Studenten, Dozenten der Region Regensburg),
Auftraggeber weltweit, die auf der Suche nach qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern sind.

Mitgliedern der Regionalgruppe Regensburg wird mit dieser Gruppe die Möglichkeit gegeben, sich über ihren Alltag als Sprachmittler auszutauschen, Erfahrungen mit Kollegen zu teilen und neue Ideen zu kommunizieren. Insbesondere dient die Gruppe dazu, das bestehende Netzwerk auszubauen und zu bereichern. Über die realen Stammtisch-Treffen in Regensburg hinaus, ist die Gruppe Austausch-Plattform für Anregungen, Ideen und Fachdiskussionen, die auch dazu beitragen sollen, der Öffentlichkeit den Beruf des Sprachmittlers näherzubringen.

Nicht-Mitglieder der Regionalgruppe Regensburg, die Interesse am Berufsbild oder den Dienstleistungen des Sprachmittlers haben, wird hier ein Einblick in die Arbeit und den Alltag von Übersetzern und Dolmetschern gewährt. Ebenso werden innerhalb im Rahmen der Gruppe Informationen zu Terminen, Veranstaltungen, Fortbildungen, etc. veröffentlicht.

 

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Dolmetscher und Übersetzer in Regensburg und Umgebung

Dolmetscher und Übersetzer in Regensburg und Umgebung
     
Suchen Sie im Bereich Regensburg und Umgebung einen professionellen Übersetzer oder Dolmetscher? Dann finden Sie in der Regionalgruppe Regensburg sicher den geeigneten Ansprechpartner.
Die Regionalgruppe Regensburg ist ein Netzwerk aus erfahrenen, freiberuflich tätigen Übersetzern und Dolmetschern bzw. Konferenzdolmetschern, die über ein abgeschlossenes Studium oder einen gleichwertigen Abschluss und zumeist über eine langjährige Berufserfahrung verfügen. Zudem finden Sie hier auch öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Übersetzer und Dolmetscher.
Das Netzwerk Regensburger Übersetzer und Dolmetscher bietet Ihnen folgende professionelle Leistungen an: Fachübersetzungen, beglaubigte Übersetzungen, Verhandlungsdolmetschen,
Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen, Community Interpreting, interkulturelle Beratung, Lektorat, Korrekturlesen in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Polnisch, Portugiesisch, Italienisch, Tschechisch, Niederländisch, Chinesisch, Japanisch.

Unser Netzwerk ermöglicht es Ihnen, auch umfangreiche Projekte in mehreren Sprachen professionell und koordiniert durchzuführen.

 

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Vertraulichkeit beim Übersetzen

Vertraulichkeit beim Übersetzen

Kunden möchten sicher sein, dass die Vertraulichkeit ihrer Unterlagen im Übersetzungsprozess gewährleistet ist.

Mehr:
Kunden, die einen Übersetzungsauftrag an einen professionellen Sprachmittler vergeben, machen sich häufig Sorgen bezüglich der Geheimhaltung.
Jedes Mitglied des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) hat sich einer Berufs- und Ehrenordnung unterworfen, die selbstverständlich die strikte Geheimhaltung aller Informationen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit beinhaltet.
Ein professioneller Übersetzer wird auf Wunsch sicherlich auch eine angemessene Geheimhaltungserklärung unterzeichnen.
So können Kunden darauf vertrauen, dass ihre vertraulichen Daten auch beim Übersetzer geschützt sind.

 

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Apostille

Die Apostille ist eine Beglaubigungsform im Internationalen Urkundenverkehr.
Sie bestätigt die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist.

Mehr:
In Deutschland gilt: Zuständig für Urkunden des Bundes ist das BVA in Köln. Soll eine Apostille für Urkunden der Bundesländer ausgestellt werden, ist die Zuständigkeit leider nicht einheitlich geregelt. Hier können zuständig sein: Innenministerien, Außenministerien, Bezirksregierungen, Landgerichtspräsidenten, Amtsgerichtspräsidenten, Justizministerien etc. Soll die Apostille für  eine ausländische Urkunde erstellt werden, erfragen Sie die Zuständigkeit am Besten im ausstellenden Land.

 

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Urkunden im Rechtsverkehr

Urkunden im Rechtsverkehr wie zum Beispiel Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Führungszeugnisse, Diplome, Verträge usw. müssen in beglaubigter Form übersetzt werden.
Mehr:
Die beglaubigte Übersetzung von Urkunden wird von einem vom Landgericht öffentlich bestellten und beeidigten oder ermächtigten Übersetzer vorgenommen. Diese Urkundenübersetzung bezeichnet somit die so genannte beglaubigte Übersetzung. Sie bestätigt die Richtigkeit und die Vollständigkeit der Übertragung in die Zielsprache und steht somit für äußerst korrekte und hochwertige Arbeit.
Oftmals muss, wenn die beglaubigte Übersetzung aus dem Deutschen in eine Fremdsprache erfolgt, und die Übersetzung dann im Ausland vorgelegt bzw. verwendet werden soll, noch eine Überbeglaubigung durch eine offizielle Behörde (z.B. Landgericht) stattfinden. Ob dies notwendig ist, muss bei der öffentlichen Stelle, für die die beglaubigte Übersetzung erstellt werden soll, erfragt werden.

 

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Übersetzer für Privatkunden

Übersetzer für Privatkunden

Aufgrund der Globalisierung besteht auch im privaten Bereich immer häufiger die Notwendigkeit, wichtige Dokumente in eine andere Sprache übersetzen und ggf. beglaubigen zu lassen.

Mehr:
Urkunden im Rechtsverkehr wie zum Beispiel Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Führungszeugnisse, Diplome, Verträge usw. müssen in beglaubigter Form übersetzt werden.

Die Beglaubigung wird von einem öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer vorgenommen, der über den entsprechenden Stempel für seine Sprache verfügt. In Regensburg ansässige Übersetzer sind in der Regel beim Landgericht Regensburg vereidigt und dort auch in der Übersetzerliste geführt.
Bei beglaubigten Übersetzungen muss der Kunde stets das Originaldokument vorlegen. Bei einem Übersetzer in der Nähe kann der Auftrag direkt vor Ort ohne eine umständliche und zeitaufwändige Versendung per Post erledigt werden.

 

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Übersetzer für Geschäftskunden

Übersetzer für Geschäftskunden

Welche Kriterien sollten Unternehmen bei der Suche nach einem passenden Übersetzer beachten?

Mehr:
Viele Unternehmen fragen sich, warum sie einen professionellen Übersetzer beauftragen sollen, wenn sie doch einen Mitarbeiter haben, der fließend Englisch spricht.
Auch wenn der Mitarbeiter verhandlungssicheres Englisch spricht, ist er doch in erster Linie Experte in seinem Beruf und nicht in einer speziellen Sprache.
Übersetzer dagegen sind Experten für alle sprachlichen Angelegenheiten und können auch inhaltliche Feinheiten erkennen und berücksichtigen.
Der Übersetzer sollte eine formale Übersetzer-Ausbildung abgeschlossen haben und möglichst über langjährige Erfahrung im Übersetzungsbereich verfügen.
Wichtig sind einschlägige Erfahrungen auf dem speziellen Fachgebiet und natürlich eine sichere Kenntnis der Ausgangs- und Zielsprache.
Unter Umständen ist auch die räumliche Nähe zum Übersetzer hilfreich, um im Betrieb Fragen
vor Ort abklären zu können.
Der Nutzen einer professionellen Übersetzung besteht darin, dass über Sprachgrenzen hinweg kommuniziert werden kann, der Text unter Berücksichtigung kulturspezifischer Besonderheiten korrekt in die andere Sprache übertragen wird und der Auftrag reibungslos und zeitgerecht abgewickelt wird.

 

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im Juni

Das letzte Treffen der Regensburger Übersetzer am Mittwoch, den 10. Juni 2015, stand unter dem Motto "Landeskunde Polen".
Unsere Kollegin Aleksandra Kuhn hat den langen Weg aus Weiden nicht gescheut, um uns Interessantes über ihr Heimatland zu erzählen.
In einer sehr diskussionsfreudigen, lockeren Runde haben wir anhand eines Überblicks von A-Z viel Wissenswertes erfahren, was sicherlich nicht in jedem Reiseführer steht.
Eine überaus gelungene Fortsetzung unserer beliebten Landeskunde-Reihe.

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im Mai

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet heute, am 12. Mai 2015, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Wir wollen im Kollegenkreis entscheiden, in welcher Form wir noch mehr Werbung für die Regensburger Übersetzer und Dolmetscher machen können.
Welche Medien und Formate sind am besten geeignet, um Zielkunden anzusprechen?

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Business-Knigge Dänemark

Business-Knigge Dänemark: Duzen im Geschäftsleben üblich

Übersetzerverband veröffentlicht neuen Business-Knigge mit zehn Tipps, worauf in der Kommunikation mit dänischen Geschäftspartnern zu achten ist.
(München, 12. März 2015) Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Dänemarks. Wer Geschäfte mit Dänen machen möchte, kann sich jetzt mit deren Sitten und Gebräuchen auf einfache Weise vertraut machen: Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ), Landesverband Bayern, hat nun einen „Business-Knigge Dänemark“ herausgebracht. In dem kostenlosen Ratgeber stehen zehn Tipps für die gelungene Kommunikation mit dänischen Geschäftspartnern. Dort ist zum Beispiel zu lesen, dass sich Geschäftsleute in Dänemark sofort duzen und mit dem Vornamen ansprechen. Dies ist keinesfalls ein Zeichen mangelnden Respekts, sondern vielmehr eine kulturelle Besonderheit. Die zehn Knigge-Tipps sind humorvoll illustriert und informieren mit wenigen Worten über maßgebliche Unterschiede zwischen Dänen und Deutschen. Der Business-Knigge lässt sich kostenfrei direkt von der Website des Verbandes herunterladen. Dort steht er unter „Publikationen für Auftraggeber“ (www.by.bdue.de).
A propos Unterschiede: Der Business-Knigge Dänemark hilft auch dabei, Fettnäpfchen zu vermeiden und die nonverbale Kommunikation richtig zu verstehen. Er enthält Tipps zu Dresscode und gesellschaftlichen Umgangsformen. So ist darin zu lesen, dass Pünktlichkeit für die Dänen außerordentlich wichtig ist. Das Duzen und ein eher lockerer Kleidungsstil im Geschäftsleben sollten also nicht falsch gedeutet werden – sie sind Teil der dänischen Kultur. Der Business-Knigge Dänemark ist der vierte Knigge des BDÜ Bayern. Es gibt Ratgeber bereits für Italien, Brasilien und Polen, die ebenfalls auf der Website des Verbandes zu finden sind.
Das Wissen um kulturelle Unterschiede ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit von Dolmetschern und Übersetzern. Um den Sinn eines Satzes oder eines Wortes korrekt in eine andere Sprache zu übertragen, müssen sie auch die jeweils andere Kultur berücksichtigen. Wer einen Dolmetscher oder Übersetzer für Dänisch oder für eine andere Sprache sucht, findet in der Mitgliederdatenbank des Verbandes die passenden Experten. Darin lässt sich unter www.by.bdue.de kostenfrei nach den direkten Kontaktdaten von über 1400 Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 40 Sprachen recherchieren.

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Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer feiert 60. Jubiläum

Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer feiert 60. Jubiläum

Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) trifft sich erstmals im Jubiläumsjahr anlässlich der Mitgliederversammlung am 18. und 19. April im hessischen Marburg.
(Berlin/Marburg, 16. April 2015) Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) feiert 2015 sein 60-jähriges Bestehen. Das erste Treffen im Jubiläumsjahr mit allen Delegierten der 13 Mitgliedsverbände findet am 18. und 19. April in Marburg statt: Dann reisen die Akteure zur Mitgliederversammlung des BDÜ nach Hessen. Im Rahmen des Abendessens am 18. April wird auf das Wohl des Verbandes angestoßen. „Der BDÜ hat sich sehr gut entwickelt“, so Verbandspräsident    André Lindemann. Der mit Abstand größte deutsche Verband der Branche wächst stark und hat im April 2015 über 7.900 Mitglieder. Im April 2005 zählte der Verband etwa 5.100 Mitglieder – das bedeutet ein Wachstum von über 50 Prozent in den vergangenen zehn Jahren.
Lindemann: „Der Verband hat insbesondere im letzten Jahrzehnt seine Rolle als führender Berufsverband der Branche in Deutschland zunehmend ausgefüllt.“ In den stetig steigenden Mitgliederzahlen spiegele sich das Engagement des Verbandes für die Branche wider. „Der BDÜ hat die Verbandsarbeit professionalisiert und sein Fortbildungsangebot enorm ausgeweitet. Im Jahr 2015 gibt es mehr als 240 BDÜ-Seminare und Webinare für Dolmetscher und Übersetzer.“ Die Vertretung der Interessen von Dolmetschern und Übersetzern, auch auf dem politischen Parkett, gehört zu den weiteren wichtigen Aufgaben des Verbandes. Aktuell macht sich der BDÜ für das Dolmetschen im Gesundheitswesen stark.
Als eine der großen Herausforderungen der Zukunft sieht Lindemann die veränderten Arbeitsbedingungen der gesamten Branche. „Während der Bedarf an Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen zunimmt, steht dafür immer weniger Zeit zur Verfügung.“ Themen wie maschinelle Übersetzungen spielten eine immer größere Rolle. Diesen Veränderungen stellt sich der Verband unter anderem mit seinem Fortbildungsangebot    für Mitglieder. „Es geht nach wie vor um die Qualität der Leistung. Eine Maschine ist vielleicht schneller als der Mensch, aber die Qualität stimmt nicht. Deshalb kann die Maschine den Menschen auf absehbare Zeit nicht ersetzen.“
Die Geschichte des Verbandes geht zurück bis in die 1950er Jahre: Damals gab es mehrere kleinere Verbände für Dolmetscher und Übersetzer, unter anderem auf regionaler Ebene. Diese schlossen sich im Jahr 1955 auf Bundesebene zu einem Dachverband – dem Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. – zusammen. Eine große Jubiläumsfeier hat der BDÜ im Jahr 2015 nicht geplant. Vielmehr will der Verband seine Ressourcen in die politische Arbeit sowie in die Öffentlichkeitsarbeit stecken. Eine kleine Feier ist im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung im Herbst 2015 in Berlin angedacht.
Über den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.:
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist mit über 7.500 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche. Er repräsentiert etwa 80 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und vertritt seit 1955 deren Interessen. Die beiden Berufe werden oft miteinander verwechselt, sind jedoch unterschiedlich: Übersetzer arbeiten mit Texten, also schriftlich. Dolmetscher arbeiten hingegen mit der gesprochenen Sprache. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn alle Mitglieder mussten vor Aufnahme in den Verband ihre fachliche Qualifikation für den Beruf nachweisen. Die Mitgliederdatenbank im Internet hilft bei der Suche nach Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen (www.bdue.de).

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im März

Das nächste Treffen der Regensburger Übersetzer findet am 11. März 2015 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Wir wollen uns im Rahmen eines Networking-Treffens im Kollegenkreis wieder über berufsrelevante und andere Themen austauschen.

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Karnevalsbräuche aus aller Welt

Karnevalsbräuche aus aller Welt
Zur Karnevalszeit feiert man nicht nur in den deutschen Hochburgen Düsseldorf, Köln und Mainz ausgelassen. In Italien geht es hoch her bei einer Orangenschlacht, auf Teneriffa liefern sich Männer ein Wettrennen in Highheels und in Finnland feiert man draußen beim Schlittenfahren.

Italien: Orangen-Schlacht: Während bei uns in Deutschland in aller Regel kleine Bonbons bei den Rosenmontagsumzügen in die Menge geworfen werden, geht es bei der "Battaglia delle arance" in Ivrea in Italien zünftiger her: Am Sonntag vor Aschermittwoch liefern sich zwei gegnerische Parteien, insgesamt rund 3000 Teilnehmer eine Schlacht mit Orangen. Die Zitrusfrüchte werden den Gegnern regelrecht um die Nase geworfen, so dass zum Ende des Gefechts der Boden mit einem Teppich aus zerfetzten Orangen übersäht ist. Ein Spektakel - auch für die Zuschauer.
Teneriffa: Männermarathon und Sardinenbegräbnis: Auf der gesamten Kanareninsel wird Karneval kräftig gefeiert, am ausgiebigsten jedoch mit Abstand in der Inselhauptstadt Puerto de la Cruz. Es gibt farbenfrohe Umzüge, allerlei Stände mit Süßigkeiten und zwei kuriose Events, die man nicht verpassen sollte: Männer liefern sich ein Wettrennen auf Stöckelschuhen - und ein Begräbnis der Sardine. Eine aus Pappe und Lumpen gefertigte Sardine wird auf einem Thron durch den Ort getragen, begleitet von einem Trauermarsch, und anschließend verbrannt.
Großbritannien: Royal Shrovetide Football: Am Faschingsdienstag und am Aschermittwoch gibt es in der Grafschaft Derbyshire nur noch ein Thema: Fußball. Das traditionelle Kicken findet wohl bereits seit dem 12. Jahrhundert statt. Das Besondere: Das Spielfeld misst knapp fünf Kilometer, die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt - und Regeln existieren so gut wie keine. Gespielt wird mit einem mit Kork gefüllten Lederball - und das nahezu zwei volle Tage lang. Zwei Partien mit jeweils acht Stunden Spielzeit sind angesetzt, dabei wird der Ball auch mal durch den Ort gekickt, in dem die Schaufenster vorsichtshalber verbarrikadiert sind. 2003 eröffnete Prinz Charles das ungewöhnliche Turnier.
Finnland: Faschingsdienstag ist Schlittentag: Die finnische Variante des Faschingsdienstags heißt "Laskiainen" und wird mit einer sportlichen Aktivität gefeiert: Die meisten Finnen düsen mit einem Schlitten oder einem Toboggan (kufenloser Schlitten) über die Pisten. Als warme Stärkung für zwischendurch kommt traditionell eine Erbsensuppe auf den finnischen Tisch - und als süße Stärkung gibt es Laskiaispulla, eine Art Heißwecke mit Sahnefüllung.

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Valentinstag in aller Welt

Wussten Sie, dass der Valentinstag seinen Ursprung in England hatte? Im 15. Jahrhundert wurden dort Liebesgedichte und Geschenke von Valentins-Paaren ausgetauscht. Später brachten Auswanderer den Brauch nach Amerika. Doch so wie wir den Valentinstag heute kennen, als Tag der Liebenden mit vielen Rosen und romantischen Geschenken, wird er nicht auf der ganzen Welt zelebriert.

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im Februar 2015

Das letzte Treffen der Regensburger Übersetzer fand bereits am 10. Februar 2015 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Unter dem Thema "Terminologie" gestaltete Terminologin Cordula Schubert eine interessante Präsentation zur Terminologiearbeit im Allgemeinen und ihrer Arbeit im Speziellen.

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Treffen der BDÜ-Regionalgruppe Regensburg im Januar 2015

Das nächste Treffen der Regionalgruppe Regensburg der Regensburger Übersetzer findet am Donnerstag, den 08. Januar 2015, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Regensburg statt.
Thema: Networking-Treffen/Austausch
Nach den Feiertagen startet unsere Gruppe wieder mit Schwung ins Neue Jahr 2015.

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