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Treffen der Regionalgruppe der Regensburger Übersetzer und Dolmetscher im November 2018
Unser nächstes Regionalgruppen-Treffen findet am heutigen Mittwoch, den 14. November 2018, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus statt.

Wie jedes Jahr im November geht es auch heute Abend um die Themenplanung für das nächste Jahr.
Wir haben in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen damit gemacht, dass Kolleginnen und Kollegen sich eines Themas angenommen haben. Es geht nicht darum, dass man einen längeren, perfekt ausgearbeiteten Vortrag zu dem jeweiligen Thema halten muss. Vielmehr ist es ausreichend, sich etwas mit der Thematik zu beschäftigen, eine kurze Einführung zu geben und dann die Diskussion zu moderieren.

Da wir doch sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung und unterschiedlichen Schwerpunkten in unserem Kreis haben, gibt es zu den verschiedensten Themen immer lebhafte und interessante Diskussionen.

Bestimmt kommen auch heute Abend wieder viele Kolleginnen und Kollegen mit vielen Ideen für das kommende Jahr, die an einem professionellen Austausch und einer netten, gemütlichen Runde interessiert sind.
 

Blog >> Übersetzer gesucht
Herausforderungen bei der Übersetzung von Belletristik

Herausforderungen bei der Übersetzung von Belletristik

Buchübersetzungen stellen eine besonders anspruchsvolle Form des Übersetzens dar, die sich mit keiner anderen Aufgabe dieses vielfältigen Berufs vergleichen lässt.

Bei den meisten Übersetzungsaufträgen stehen ja kurze Liefertermine im Vordergrund, sodass häufig auch ein ganzes Team an einer umfangreichen Übersetzung arbeitet, um die vom Kunden gewünschten Termine einhalten zu können. Dagegen liegt der Fokus bei literarischen Übersetzungen in der Regel auf Ästhetik und Stil. Die Übersetzung sollte wenn möglich von einem Einzelübersetzer durchgeführt werden, damit sich die Teile stilistisch nicht voneinander unterscheiden, sondern ein Werk „aus einem Guss“ entsteht.

Der literarische Übersetzer muss sich bei der Übersetzung ausreichend Zeit nehmen, um die vom Autor im ursprünglichen Text erzeugte Stimmung so getreu wie möglich auch in der Zielsprache wiederzugeben. Da jede Sprache ihren eigenen Gesetzen folgt und ihre ganz speziellen Ausdrücke hat, muss der Übersetzer in beiden Sprachen versiert und stilsicher sein. Viele Ausdrücke, Begriffe und Sprichwörter lassen sich nicht eins zu eins in die Fremdsprache übersetzen. Dies bedeutet für den Buchübersetzer einen ständigen Balanceakt zwischen einer Übersetzung, die dem Ausgangstext treu sein muss, und einer flüssigen Ausdrucksweise. Schließlich soll der Leser ja nicht über unelegante Konstruktionen „stolpern“, sondern das Gefühl haben, einen „originalen“ Text zu lesen.

Zudem muss sich der literarische Übersetzer im Vorfeld der eigentlichen Übersetzung eingehend mit den historischen, politischen und kulturellen Gegebenheiten der jeweiligen Zeit, in der das Buch spielt, befassen. Er muss imstande sein, sich in die verschiedenen Charaktere der handelnden Personen hinein zu versetzen. Neben der Recherchearbeit muss der Übersetzer auch den speziellen Sprachstil des Verfassers analysieren, damit er ihn korrekt in die andere Sprache transportieren kann.

Durch die Übersetzung von Büchern erhält der Leser Einblicke, die ihm andernfalls verwehrt wären, wenn er nicht zufällig die Sprache beherrscht, in der ein bestimmtes Buch verfasst ist. Man lernt Neues über andere Kulturen, erfährt, wie die Menschen in anderen Ländern denken, wie sie sich verhalten, was ihre Vorlieben und Besonderheiten sind. Übersetzte Bücher sind quasi ein Guckloch in eine andere Welt. Buchübersetzungen sind für die Verbreitung der Werke von Autoren wichtig, die dadurch einem viel größeren Leserkreis zugänglich werden.

 

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Übersetzungsfehler in der Werbung

Übersetzungsfehler in der Werbung
Im Rahmen der Werbung für globale Unternehmen ist es besonders wichtig, bei der Übersetzung von Marketing- und Werbetexten für verschiedene Märkte auf die unterschiedlichen kulturellen Bezugspunkte und gesellschaftlichen Konventionen zu achten. Der Fachausdruck hierfür lautet Lokalisierung und wird mittlerweile von vielen Unternehmen sehr ernst genommen. Doch was passiert, wenn man die Lokalisierung im Bereich Werbekampagnen für andere Märkte vernachlässigt? Es kommt zu Übersetzungsfehlern, kulturellen Missverständnissen und häufig als lustig empfundenen Slogans. Für Unternehmen sind solche „Ausrutscher“ durchaus ein ernstes Problem, da sie zu Umsatzeinbußen führen können.
In der Vergangenheit ist es immer wieder passiert, dass eine Werbekampagne, die in einem Land ein großer Erfolg gewesen ist, in einem anderen Land aufgrund von Übersetzungsfehlern wenig erfolgreich war bzw. ins Lächerliche gezogen wurde.
Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl Coca-Cola, das bei seinem ersten Versuch, den Markennamen ins Chinesische zu übersetzen, einen Ausdruck fand, der wörtlich bedeutete: „Beißen Sie in die Wachskaulquappe.“ Bei dem Versuch, eine bessere Übertragung für den chinesischen Markt zu finden, ist man dann bei der Entsprechung von „Glück im Mund“ gelandet, was wohl eher zum Verkaufserfolg beitragen dürfte als der erste Begriff.
Pepsi stand seinem Konkurrenten in nichts nach und machte den Fehler, den Slogan „Come alive with the Pepsi generation” („werde lebendig mit der Pepsi-Generation“) ins Chinesische zu übersetzen mit „Pepsi bringt deine Vorfahren aus dem Grab“ – was wohl für einige Verwirrung gesorgt hat.
Als das Parker Pens begann, seine Kugelschreiber auf dem mexikanischen Markt zu vertreiben, wollte das Unternehmen seiner Zielgruppe mitteilen, dass die Stifte in der Tasche nicht auslaufen und den Käufer nicht in Verlegenheit bringen (auf Englisch: „won’t leak in your pocket and embarrass you“). Für „embarass“ wurde im Spanischen der falsche Freund „embarazar“ gewählt, was jedoch bedeutet, jemanden schwängern. Also lautete die die Marketingkampagne für die Stifte auf dem mexikanischen Markt: „Die Stifte werden in der Tasche nicht auslaufen und Sie schwängern“, was viele Mexikanerinnen sicher sehr beruhigend fanden.
Als Clairol in Deutschland einen Lockenstab auf den Markt brachten, ohne sich die Mühe zu machen, den englischen Produktnamen an den Ziel-Markt anzupassen, erhielt das Produkt den für deutsche Frauen wenig ansprechenden Namen „Mist-Stick“.
Die Aufzählung ließe sich natürlich noch weiter fortsetzen und ist immer für Lacher gut. Doch der Hintergrund ist ernst und darf nicht vernachlässigt werden. Werbung ist teuer und sollte die Verkaufszahlen überall auf der Welt nach oben bringen. Wer jedoch bei der Lokalisierung der Werbung für einen ausländischen Markt spart, kann das auch sehr schnell bereuen. Wer auf internationaler Ebene tätig ist, muss global denken und eine interkulturelle Marketingstrategie entwickeln. Korrekte Übersetzungen sind hier die Grundlage und der Schlüssel zum Erfolg.
 

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Der unsichtbare Übersetzer?

Der unsichtbare Übersetzer?

Auf die Frage nach berühmten Übersetzern müssen die meisten Menschen wohl passen.
Übersetzer und Übersetzerinnen sind die großen Unbekannten des Literaturbetriebs. Doch entgegen der landläufigen Meinung kopieren oder übertragen sie nicht nur, sondern gehen häufig ganz eigene Wege und müssen sich auf ihre Kreativität verlassen bringen.

Insider kennen vielleicht noch die Übersetzerin, die die Bücher rund um Donald Duck und Konsorten in typischer comic-hafter Sprache ins Deutsche übertragen hat, oder den Herrn, der Winnie Pu übersetzt hat. Doch meistens fällt einem der Name der Übersetzer auf Anhieb schon gar nicht mehr ein. Das liegt vermutlich daran, dass es berühmte Übersetzer oder Übersetzerinnen eigentlich nicht gibt.
Als „guter“ Übersetzer hat man hinter dem Werk des Autors zu verschwinden, da man ja „nur“ eine Übertragung in die eigene Sprache vornehmen muss.

Im Jahr 1995 veröffentlichte der amerikanische Anglist und Sprachforscher Lawrence Venuti das Buch „The Translator’s Invisibility“, das mittlerweile ein Klassiker der Übersetzungswissenschaft geworden ist. Darin bezeichnet er Übersetzer bzw. Übersetzerinnen als die großen Unbekannten der Literaturgeschichte. Sie müssen letztlich unsichtbar bleiben, weil der Leser gerne die Illusion hätte, dass er keine Übersetzung liest, sondern das Original. Daher die Maxime, dass es besser ist, je weniger man merkt, dass eine Übersetzung vorliegt. Man erwartet von Übersetzerinnen und Übersetzern, dass sie ihre Arbeit ohne Aufsehen erledigen und auch nicht erwarten, selbst zu Berühmtheit zu gelangen.

Jedoch sind Übersetzerinnen und Übersetzer nicht nur Menschen, die viele Vokabeln gelernt haben und wissen, wie die Grammatik funktioniert. Die Arbeit des Übersetzers besteht – gerade im Literaturbereich – nicht darin, einen fremdsprachigen Text wortwörtlich in die Muttersprache zu übertragen. Abgesehen von der perfekten Beherrschung der Fremdsprache ebenso wie der Muttersprache muss der Text bzw. das Buch zunächst analysiert und dann quasi neu „erfunden“ werden. Dazu gehört neben der hervorragenden Sprachkenntnis natürlich auch ein hohes Maß an Kreativität und die Fähigkeit, einen eigenständigen Text zu produzieren, der in der jeweiligen Zielsprache genauso funktioniert wie der Originaltext.

Der Beitrag von Übersetzerinnen und Übersetzern zur Weltliteratur und zum kulturellen Verständnis anderer Menschen und Länder kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, auch wenn er in der öffentlichen Wahrnehmung leider häufig zu kurz kommt.

 

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Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

 

Mancher Kunde mag sich fragen: Wodurch zeichnen sich eigentlich beeidigte Übersetzer bzw. beeidigte Dolmetscher aus? Die genaue Berufsbezeichnung variiert von Bundesland zu Bundesland und umfasst allgemein beeidigte oder ermächtigte bzw. öffentlich bestellte Dolmetscher und Übersetzer. Dies sind Dolmetscher und Übersetzer, die bei einem Landgericht, Oberlandesgericht oder einer Innenbehörde einen allgemeinen Eid abgelegt haben. Dieser Eid ist gemäß § 189 Abs. 2 GVG vor allen Gerichten des Bundes und der Länder gültig. Somit sind diese beeidigten Übersetzer und Dolmetscher für die offizielle Tätigkeit für Gerichte, Behörden und Notare qualifiziert.

 

Was bedeutet eigentlich beglaubigt?

 

Bei vielen Urkunden, die bei einer Behörde oder offiziellen Stelle vorgelegt werden müssen und amtlichen Charakter tragen, ist es gefordert, dass die entsprechende Übersetzung von einem öffentlich bestellen und allgemein beeidigten Übersetzer vorgenommen wird. Diese Dokumente werden entweder als „beglaubigte Übersetzungen”, „bescheinigte” oder in manchen Bundesländern auch als „bestätigte Übersetzung” bezeichnet.

In diesen Dokumenten werden die Richtigkeit und Vollständigkeit der angefertigten Übersetzung unter Angabe des Ortes und Datums sowie mit dem Stempel und der Unterschrift des Übersetzers auf dem so genannten „Beglaubigungsvermerk“ bestätigt. Doch nicht in jedem Bundesland ist ein Stempel vorgeschrieben. Wenn ein Stempel durch die Landesgesetze vorgeschrieben ist, muss dieser zumindest den Namen und die Sprache sowie zusätzlich die Anschrift des Übersetzers enthalten.

 

Qualifikationsnachweis für beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

 

Die genaue Bezeichnung der Qualifikation kann von Bundesland zu Bundesland variieren. Jedoch ist es jeweils so, dass beeidigte Übersetzer und Dolmetscher ihre besondere fachliche Befähigung und persönliche Eignung für die Sprachmittlung bei Gerichten, Behörden und Notaren nachgewiesen haben. Sie sind kraft Gesetzes stets zur Verschwiegenheit verpflichtet und müssen mündliche oder schriftliche Dokumente getreu und gewissenhaft in die jeweils andere Sprache übertragen. In Gerichtsverfahren tragen sie dabei in erheblichem Maße zur Wahrung der Rechte aller Prozessbeteiligten bei. Die Beeidigungsvoraussetzungen sind unterschiedlich und in der entsprechenden Gesetzgebung der Länder geregelt. Dementsprechend variieren auch die für die Bestallung der beeidigten Dolmetscher und Übersetzer zuständigen Behörden.

 

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Im Dutzend billiger?

Im Dutzend billiger?

Sicherlich hat jeder Übersetzer schon einmal die Erfahrung gemacht, dass ein Kunde oder Übersetzungsbüro nachfragt, ob für ein größeres Auftragsvolumen ein Rabatt möglich wäre.
Nun stellt sich die Frage, wie man mit diesem Ansinnen umgehen soll.
Sind Mengenrabatte bei Übersetzungsarbeiten überhaupt sinnvoll oder sollten sie von vornherein abgelehnt werden?

Das offensichtliche und logische Argument, das aus Sicht des Übersetzers gegen einen Mengenrabatt spricht, ist die Tatsache, dass wir keine Serienfertigung anbieten. Jedes Produkt des Übersetzers oder beispielsweise auch Lektors ist einzigartig und jeder Satz ist Maßarbeit. Durch eine höhere Stückzahl kann man nicht zwangsläufig mehr Volumen generieren.
Ein weiteres Argument wäre, dass für den Übersetzer der Zeitaufwand nicht geringer wird, nur weil er  mehr Wörter bzw. Zeilen übersetzt.
Überdies kann es sein, dass durch den großen Auftrag, für den man Rabatt eingeräumt hat, die Kapazitäten für andere, ggf. sogar lukrativere Aufträge blockiert werden.
Und schließlich könnte man argumentieren, dass die Gewinnspanne durch Rabatte geringer wird. Wenn man sehr knapp kalkuliert hat, könnte man auf diese Weise gar an den Rand der Existenzbedrohung geraten.

Auf der anderen Seite gibt es auch gute Gründe für die Einräumung von Mengenrabatten.
So kann der Übersetzer durch Kunden, die regelmäßig ein hohes Auftragsvolumen bringen, Zeit für Akquise sparen und sich auf die eigentliche Arbeit, das Übersetzen, konzentrieren.
Stammkunden könnten durch kleine Rabatte belohnt und somit langfristig gebunden werden. Warum sollte man treue Kunden nicht bevorzugt behandeln und auf diese Weise sicherstellen, dass sie wiederkommen?
Nicht zu vergessen ist auch das Argument, dass man durch größere Aufträge den Zeitaufwand für administrative Tätigkeiten spart. Dies können das Anlegen von Ordnern, das Abspeichern von Auftragsunterlagen oder auch die Ausstellung von Rechnungen sein.

Wenn man als Übersetzer als grundsätzlich auf offen dafür ist, einem Kunden einen Rabatt zu gewähren, kann sich dies durchaus positiv auf die Auftragslage auswirken.
Durch eine gute Auslastung und die Einsparung von Zeit für Akquise etc. kann man letztlich mithilfe kleinerer Rabatte vielleicht sogar einen höheren Umsatz generieren.

 

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Wie wichtig ist Kundenakquise für Übersetzer und Dolmetscher?

Wie wichtig ist Kundenakquise für Übersetzer und Dolmetscher?

Wenn es darum geht, wie man als selbstständiger Übersetzer und Dolmetscher neue Kunden gewinnt und die bestehenden langfristig bindet, hört man häufig die Aussage: „Kundenakquise liegt mir gar nicht. Ich will mich doch nicht aufdrängen.“ Gerade als „Einzelkämpfer“ scheut man sich oft davor, seine eigene Leistung und damit auch sich selbst anzupreisen. Man kommt sich irgendwie komisch vor, wenn man seine Arbeit aktiv bewerben und verkaufen soll.

Natürlich wäre es schön, wenn die Kunden von selbst auf einen zukommen und dann auch regelmäßig umfangreiche Aufträge liefern würden. Die Realität sieht für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher leider anders aus: Direktkunden kommen häufig nur einmal, weil sie im Ausland heiraten, arbeiten usw. und deshalb nur einmalig die Übersetzung/beglaubigte Übersetzung von Urkunden, Zeugnissen und anderen Dokumenten benötigen. Und wenn einem Einzelübersetzer ein langjähriger Firmenkunde abspringt, etwa weil der neue Abteilungsleiter mit einem anderen Übersetzer bekannt ist, so kann dies durchaus zu einer wirtschaftlichen Schieflage führen.
 
Wie für andere Freiberufler ist auch für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher eine gute Selbstvermarktung von entscheidender Bedeutung. Auch Sprachdienstleister müssen regelmäßig Neukunden gewinnen und Bestandskunden pflegen, wenn sie langfristig von ihrem Geschäft leben möchten. Neben der eigentlichen Übersetzungsarbeit bzw. dem Dolmetschen müssen wir uns also zusätzlich mit Kundenakquise und Kundenpflege beschäftigen.

Zum absoluten Pflichtprogramm für selbstständige Dolmetscher und Übersetzer gehören ein professionell gestalteter Internetauftritt, am besten mit einer Website im Responsive Design und einem Domainnamen, in dem bereits auf die Dienstleistung Übersetzen bzw. Dolmetschen Bezug genommen wird. Auch die E-Mail-Adresse sollte im besten Fall über die Domain der Website laufen,  aussagekräftig sein sowie Professionalität vermitteln. Zu einem professionellen Auftritt als Übersetzer oder Dolmetscher gehören selbstverständlich auch einheitlich gestaltetes Briefpapier, Visitenkarten, Rechnungen, am besten in Übereinstimmung mit dem Design der Website, um beim Kunden einen optischen Wiedererkennungswert zu erzeugen.

Zum perfekten Web-Auftritt des selbstständigen Übersetzers oder Dolmetschers gehört auf jeden Fall auch ein gutes Foto. Zum einen machen Fotos die eigene Homepage interessant und lebendig, zum anderen helfen sie aber auch, dass sich der potenzielle Kunde so einen Eindruck verschafft, wem er seine Urkunden, Zeugnisse und anderen Dokumente zur Übersetzung anvertraut oder wen er als Dolmetscher zu einer Konferenz einlädt. Da das Foto wie eine Visitenkarte wirkt, sollte man selbstverständlich auf ein professionelles Erscheinungsbild und einen neutralen Hintergrund achten.

Schließlich kann auch die Mitgliedschaft in einem Branchenverband, z.B. dem BDÜ (Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher) als Qualitätssiegel für die Selbstvermarktung als Übersetzer oder Dolmetscher dienen. Durch die Mitgliedschaft in einem solchen Verband hat man ja als Übersetzer bzw. Dolmetscher bewiesen, dass man über die erforderlichen beruflichen Abschlüsse und Kenntnisse im Fremdsprachenbereich verfügt.
 

 

 

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Wie wird man Übersetzer oder Dolmetscher?

Wie wird man Übersetzer oder Dolmetscher?
In Deutschland sind die Berufsbezeichnungen Übersetzer und Dolmetscher nicht geschützt. Aus diesem Grund kann jeder, der sich selbst für ausreichend qualifiziert hält, diese Bezeichnungen verwenden und Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten.
Im Berufsalltag genügt es jedoch nicht, über vermeintlich „perfekte“ Fremdsprachenkenntnisse zu verfügen. Will man tatsächlich in diesen Berufen professionell arbeiten, so sind spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich, die weit über die Beherrschung einer Fremdsprache hinaus gehen. Wenngleich solche in Einzelfällen im Rahmen langjähriger praktischer Erfahrung und eigenständiger Vertiefung der Kenntnisse erworben werden können, ist es doch empfehlenswert, die Qualifikation als Übersetzer bzw. Dolmetscher in einem regulären Studium oder im Rahmen einer Ausbildung zu erwerben. Die Komplexität des Berufs und die Voraussetzungen für eine qualifizierte Berufsausübung werden häufig unterschätzt. Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, wie sie beispielsweise zweisprachig aufgewachsene Personen haben, sind zwar ein wichtiger Aspekt, reichen aber bei Weitem nicht aus. So werden bei der universitären Übersetzer- und Dolmetscherausbildung in der Regel Sprachkenntnisse auf hohem Niveau bereits vorausgesetzt. Während des Studiums werden grundlegende Techniken des Dolmetschens und Übersetzens eingeübt, Veranstaltungen in Fachübersetzen bzw. Fachdolmetschen besucht und auch landeskundliche Kenntnisse vermittelt. Darüber hinaus müssen in einem oder zwei Sachfächern vertiefte Kenntnisse erworben und auch in Prüfungen nachgewiesen werden.
Die Translationswissenschaft sowie auch Sprach- und Kulturwissenschaften bilden die theoretischen Grundlagen für die Übersetzer- und Dolmetscherausbildung an Universität und Hochschule. Der angehende Übersetzer bzw. Dolmetscher beschäftigt sich im Studium mit den unterschiedlichsten Arten der interlingualen und interkulturellen Kommunikation sowie mit Terminologiearbeit, Linguistik, interkultureller Kommunikation und weiteren Fachgebieten.
Eine solche Ausbildung bietet erhebliche Vorteile, da hervorragende Kompetenzen in der Recherche sowie im eigenständigen Erschließen von Terminologie und Inhalten unterschiedlicher, teilweise hochspezialisierter Fachgebiete für professionelle Übersetzungs- bzw. Dolmetschdienstleistungen unverzichtbar sind.
Nicht zu vergessen ist auch, dass professionelle Übersetzer heutzutage mit modernen Computertechnologien arbeiten und der sichere Umgang mit Systemen zur computergestützten Übersetzung und elektronischen Daten- und Textverarbeitung unabdingbar ist.

 

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Braucht man heutzutage noch Übersetzer und Dolmetscher?

Braucht man heutzutage noch Übersetzer und Dolmetscher?
Früher hatten nur wenige Menschen sehr gute Sprachkenntnisse und ein Sprachstudium war eine gute Möglichkeit, seine Kenntnisse zu vertiefen und sich professionell für eine Karriere als Übersetzer oder Dolmetscher ausbilden zu lassen.
Heutzutage gehen viele Arbeitgeber davon aus, dass die meisten Mitarbeiter mindestens Englisch sehr gut sprechen und beim Austausch mit Kollegen und Geschäftspartnern auf der ganzen Welt fließend kommunizieren können.
Dazu kommt, dass viele junge Menschen entweder nach dem Schulabschluss ins Ausland gehen oder im Rahmen des Studiums ein oder mehrere Semester im Ausland verbringen.
„Heute kann doch jeder Englisch“, ist eine gängige Behauptung.
Man könnte sich also die Frage stellen, ob es angesichts dieser Tatsachen noch notwendig ist, einen professionellen Übersetzer oder Dolmetscher zu engagieren.
Die Antwort lautet schlicht und ergreifend: Ja, unbedingt.
Obwohl heute sehr viele Menschen Englisch als Muttersprache oder Fremdsprache sprechen, bedeutet dies nicht, dass Übersetzer und Dolmetscher verzichtbar geworden sind.
Zunächst einmal gibt es sehr viele unterschiedliche Varianten und auch regionale Unterschiede, z.B. britisches oder amerikanisches Englisch, das so genannte Global English, das von Nicht-Muttersprachlern international gesprochen wird, oder das uns in Deutschland vertraute „Denglisch“ der deutschen Muttersprachler.
Bei Menschen, die Englisch als Fremdsprache sprechen, mögen die Kenntnisse oftmals ausreichend sein, um Small Talk zu bewältigen. Wenn es jedoch um Fachkenntnisse und sprachliche Nuancen geht, sind viele Nichtmuttersprachler überfordert.
Als Unternehmen sollte man nicht das Risiko eingehen, aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse bei internationalen Geschäftspartnern einen unprofessionellen Eindruck zu hinterlassen oder gar Fehler beim Geschäftsabschluss zu riskieren.
Auch bei Vertragsverhandlungen oder dem Abschluss von Verträgen ist es unabdingbar, einen Sprachmittler hinzuziehen, der auch über juristische Fachkenntnisse verfügt, da es in solchen Fällen auf den genauen Wortlaut ankommt.
Zudem müssen Verträge häufig durch einen öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer beglaubigt werden, um die Korrektheit und Vollständigkeit des Inhalts zu bestätigen.
Professionell ausgebildete Übersetzer wissen, wie ein Text und der Kontext, in dem er steht, analysiert und dann in all seinen Nuancen in die Zielsprache übertragen wird. Somit sind bei jedem Text nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen und entsprechend umzusetzen. Ausgebildete Übersetzer beherrschen natürlich nicht nur die Fremdsprache, sondern auch die eigene Muttersprache perfekt, damit präzise und sprachlich ausgefeilte Texte produziert werden können.
Dies bietet Unternehmen einen Mehrwert, der für Qualität und eine perfekte Positionierung auf dem Markt sorgt.
Die Frage, ob man heutzutage noch Übersetzer und Dolmetscher braucht, ist also mit einem uneingeschränkten „JA“ zu beantworten.

 

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Spezifizierung oder Diversifikation für Übersetzer?

Spezifizierung oder Diversifikation für Übersetzer?

Bei der Frage, welche Vorgehensweise für freiberufliche Übersetzer sinnvoll ist, scheiden sich die Geister. Die einen behaupten steif und fest, man müsse sich spezialisieren, die anderen wiederum setzen auf Diversifizierung. Wem also soll man Glauben schenken? Diese Frage stellt sich natürlich zunächst einmal für Berufsanfänger, die sich überlegen, wie sie am besten Kunden gewinnen können.
Doch auch „alte Hasen“ im Übersetzergeschäft sollten ihre Strategie immer wieder einmal neu überdenken, um den Kundenkreis zu erweitern und möglicherweise besser bezahlte Aufträge zu erhalten.

Da man als freiberuflicher Einzelübersetzer natürlich nicht alle Sprachen und alle Fachgebiete im Portfolio haben kann, muss man sich zwangsläufig in gewisser Weise spezialisieren, um die passenden Kunden zu finden und diesen dann hochwertige Übersetzungen zu liefern.
Neben den Arbeitssprachen, durch die ja bereits eine „natürliche Auslese“ erfolgt, haben sich die meisten Übersetzer bereits während ihrer Ausbildung für einige Fachgebiete entschieden. In diese wird man sich im Verlauf der beruflichen Tätigkeit noch weiter einarbeiten und ggf. auch an Fortbildungen usw. teilnehmen. Im Laufe der Zeit kann man sich natürlich auch weitere Fachgebiete erschließen, sofern man auch hier eine gründliche Einarbeitung in die Materie vornimmt.

Allerdings ist die Anzahl der möglichen Fachgebiete zwangsläufig begrenzt, da man für jedes weitere Gebiet wieder Zeit und Arbeit aufwenden muss, bis man ein entsprechendes fachliches Niveau erreicht hat. Nicht jedem ist bewusst, dass er für Übersetzungen in Fachgebieten, in denen er weniger gut bewandert ist, mehr Zeit aufwenden muss, um eine qualitativ hochwertige Übersetzung liefern zu können, wodurch gleichzeitig auch der Stundenlohn sinken kann, den er mit seiner Arbeit erzielt.

Darüber hinaus könnte man als freiberuflicher Übersetzer sich auch in diversen Zusatzleistungen weiterbilden, die mittlerweile immer häufiger am Markt gewünscht werden, z.B. Korrektorat, Lektorat, DTP-Dienste und mehr.

Diversifikation und Spezialisierung müssen sich also nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen.
Freiberufliche Übersetzer können ihren wirtschaftlichen Erfolg auf dem Sprachmittlermarkt durch geschickte Diversifikation, gepaart mit der passenden Spezialisierung, durchaus noch steigern.

 

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Unübersetzbarkeit von Texten

Unübersetzbarkeit von Texten
Die Frage der Übersetzbarkeit, das heißt der Möglichkeiten und Grenzen des Übersetzens, wird kontrovers diskutiert; das Problem der Übersetzbarkeit bzw. der Unübersetzbarkeit spaltet die Übersetzungswissenschaftler in zwei Lager. Man unterscheidet zwei extreme Auffassungen: die relative und die absolute Übersetzbarkeit.
Die Vertreter des Relativismus sind der Auffassung, dass eine Übersetzung praktisch unmöglich ist. Diese Auffassung basiert auf der Sapir-Whorf-Hypothese, die besagt, dass die Formulierung der Gedanken abhängig von der jeweiligen Grammatik ist. Dies führt dazu, dass Menschen, die Sprachen mit verschiedenen Grammatiken sprechen, äußerlich ähnliche Sachverhalte unterschiedlich wahrnehmen und bewerten.
Auf der anderen Seite stehen die Vertreter der These, die besagt, dass im Prinzip alles übersetzbar ist. Dabei handelt es sich in erster Linie um Anhänger des Universalismus, die der Auffassung sind, dass grundsätzlich alle Sprachen denselben Prinzipien gehorchen, obwohl natürlich gewisse Unterschiede vorhanden sind.
Wilhelm von Humboldt führt gegen das sprachliche Relativitätsprinzip Folgendes an: „Die Gesetze des Denkens sind bei allen Nationen streng dieselben.“  Jede Sprache besitzt also die Möglichkeit, grundsätzlich allem Ausdruck zu verleihen.
Einige Übersetzungsoptimisten räumen zwar ein, dass das Übersetzungsprodukt kein absolutes und vollkommenes Äquivalent des Originals sein kann und dass Verluste unvermeidbar sind. Allerdings sei es Aufgabe des Übersetzers, diese Verluste zu minimieren und die maximal erreichbare Äquivalenz zu gewährleisten.
Im Falle von Übersetzungsschwierigkeiten, d.h. wenn es in der Zielsprache keinen adäquaten Ausdruck für ein Wort/einen Begriff in der Ausgangssprache gibt, könnte die Lücke durch eine Erweiterung des Wortschatzes geschlossen werden. Diese findet z.B. durch Lehnwörter, Neologismen oder Paraphrasen statt. Im Notfall könnte das ausgesuchte Äquivalent durch weitere Hilfsmittel wie etwa durch Erklärungen in Fußnoten vermittelt werden.

 

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Wie viel kostet eine Übersetzung?

Wie viel kostet eine Übersetzung?

Jeder, der Übersetzungen anbietet, kann ein Lied davon singen…
Immer wieder rufen Kunden an und wollen sich schnell erkundigen, was denn eine Übersetzung so kostet.
Wenn man Glück hat, erhält man Auskunft darüber, wie viele Seiten zur Übersetzung anstehen.
Häufig kann der Kunde nicht einmal das sagen, sondern will nur ungefähr wissen, was eine Übersetzung kostet.
Dann muss man als Übersetzerin oder Übersetzer dem Kunden erst einmal erklären, wie Übersetzungen abgerechnet werden, d.h. nach Normzeilen (wobei man wiederum erklären muss, was eine Normzeile ist) oder nach Wörtern.
Am einfachsten wäre es natürlich, der Kunde könnte die Übersetzung entweder vorbeibringen oder vorab per E-Mail übersenden, damit man ein unverbindliches Angebot erstellen kann.
Doch nicht jeder Kunde wohnt gleich um die Ecke oder verfügt über die ausreichende technische Ausrüstung.
So steht der Übersetzer vor dem Dilemma, den Kunden einerseits nicht zu vergraulen, aber andererseits keine falschen Angaben zum Preis der Übersetzung zu machen, um zu vermeiden, dass die Differenz am Ende zu groß ist.
Angesichts der Tatsache, dass der Preis für eine Übersetzung von verschiedenen Faktoren abhängt, ist es deshalb unabdingbar, vorab den Text einzusehen und zu prüfen, bevor ein entsprechendes Preisangebot erstellt werden kann.
Der Preis für eine Übersetzung hängt ja nicht nur von der Länge des Textes per se ab.
Vielmehr muss der Übersetzer/die Übersetzerin unter anderem die Schwierigkeit des Textes in die Preisberechnung mit einbeziehen. Für fachspezifische Texte ist natürlich ein Übersetzer mit entsprechendem Fachgebiet erforderlich. Sollen die Texte eher kreativ und freier übersetzt werden, weil es sich um Werbebroschüren mit Wortspielen usw. handelt, ist der zeitliche und gestalterische Aufwand entsprechend höher.
Handelt es sich um einen Eilauftrag, der innerhalb von 24 Stunden oder über das Wochenende übersetzt werden soll, wird in der Regel ein Eilzuschlag zwischen 30% und 50% fällig.
Auch das Textformat spielt eine Rolle. Muss der Übersetzer neben der eigentlichen Übersetzungsarbeit noch zusätzliche Formatierungsarbeit leisten, die ebenfalls Zeit verschlingt, kann ebenfalls ein Aufpreis veranschlagt werden.

Aus den genannten Gründen müssen jede Übersetzung und die damit zusammenhängenden Arbeiten individuell auf jeden Kunden und seine speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Deshalb kann auch nicht für jeden Kunden und jede Übersetzung ein pauschaler Preis abgerechnet werden.
Dies muss dem Kunden auf informative und verständliche Weise nahegebracht werden, damit er sich nicht überrollt fühlt und mit der angebotenen Dienstleistung zufrieden sein kann.
 

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Post-Editing und Maschinelle Übersetzung – Die Zukunft des Übersetzens?

Post-Editing und Maschinelle Übersetzung – Die Zukunft des Übersetzens?

Die Vor- und Nachteile der maschinellen Übersetzung werden schon seit vielen Jahren in der Übersetzungs- und Sprachdienstleistungsbranche diskutiert.
Dabei wird eine maschinelle Vor-Übersetzung durch ein maschinelles Übersetzungssystem – genannt MT-System - mithilfe umfangreicher, statistisch ausgewerteter Datenmengen vorgenommen, die teilweise auch durch linguistische Informationen und Regeln unterstützt werden.
Das größte Problem der maschinellen Übersetzung ist nach wie vor die Qualität der Übersetzungen. Obwohl sich die Präzision maschineller Übersetzung stark verbessert hat, ist das System nicht in der Lage, mit den Feinheiten der Sprache zu arbeiten.

Daher wird die maschinelle Vor-Übersetzung, sofern sie den qualitativen Mindestanforderungen für eine Übersetzung entspricht, anschließend zur Verbesserung nachbearbeitet (das sogenannte Post-Editing). Sollte diese maschinelle Vor-Übersetzung mit zu großen Mängeln behaftet sein, muss sie verworfen und „normal“ von einem Übersetzer übersetzt werden.

Beim Post-Editing wird der maschinelle Output durch einen qualifizierten Übersetzer geprüft und bei Bedarf korrigiert. Das Ziel ist es, nur wirklich erforderliche Anpassungen vorzunehmen, um den Zeit- und Kostenvorteil, den die maschinelle Übersetzung vorzugsweise bietet, nicht zu verlieren.

Der Aufwand des Post-Editings hängt sowohl von der Qualität des Outputs als auch von der gewünschten Qualität des Zieltextes ab. Natürlich kann durch maschinelle Übersetzung keine perfekte Formulierung zustande kommen. Häufig wird der Satzbau durch die Übertragung von einer Sprache in die andere fehlerhaft. Jedoch gibt es sicherlich genügend Texte, die sprachlich keine allzu große Herausforderung darstellen, bei denen eine maschinelle Übersetzung dem Übersetzer vielleicht auch lästige Tipperei und langweilige Terminologiearbeit abnehmen kann.
Was eine Maschine jedoch keinesfalls leisten kann, ist die Kreativität, die ein menschlicher Übersetzer in seine Tätigkeit einbringt.
Für stark formalisierte und/oder fachsprachliche Texte kann der Einsatz maschineller Übersetzung also durchaus sinnvoll sein und dem Übersetzer eine Zeitersparnis bieten. 

Mittlerweile werden vielerorts bereit Kurse sowie Zertifizierungen im Bereich Post-Editing für Übersetzer und Sprachdienstleister angeboten, um die erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln, die für das Post-Editing von maschinell erstellten Übersetzungen erforderlich sind.
Die maschinelle Übersetzung kann für den Übersetzer durchaus hilfreich sein, wenn sie sinnvoll eingesetzt und genutzt wird. Vielleicht könnte man durch die zusätzliche Leistung des Post-Editings sogar sein Angebot als Sprachdienstleister erweitern.
 

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Woran erkenne ich einen qualifizierten Übersetzer?

Woran erkenne ich einen qualifizierten Übersetzer?

Es gibt eine Vielzahl von Übersetzungsagenturen, Büros und Einzelübersetzern, die im Internet, in den Gelben Seiten oder anderen Portalen ihre Dienste anbieten.
Doch wie finde ich als Privatkunde oder Unternehmen den qualifizierten Übersetzer, der für meinen Bedarf am besten geeignet ist?

Viele potenzielle Kunden suchen zunächst nach einem günstigen Angebot. Obwohl der Preis natürlich auch ein Kriterium bei der Übersetzersuche sein kann, sollte man hier nicht am falschen Ort sparen.
Eine Übersetzung ist häufig das Aushängeschild für ein Unternehmen, z.B. wenn die Homepage in eine andere Sprache übersetzt werden soll. Auch kann die Qualität der Übersetzung entscheidend dafür sein, ob man beispielsweise die Anstellung im Ausland bekommt oder den Vertrag schließen kann. Qualifizierte Übersetzer, die von ihrer Arbeit leben, müssen Steuern zahlen, Versicherungen abschließen und für ihr Alter vorsorgen. Deshalb wird ein guter Übersetzer keine Dumpingpreise anbieten und seine Arbeit nicht unter Wert verkaufen.

Die Absolvierung eines Studiums oder einer Ausbildung im Bereich Übersetzen und Dolmetschen ist sicherlich ebenfalls ein Hinweis darauf, dass ein Übersetzer über ausreichende Qualifikationen in diesem Bereich verfügt.
Da die Bezeichnungen „Übersetzer“ bzw. „Dolmetscher“ in Deutschland leider nicht geschützt sind, tummeln sich durchaus auch weniger gut ausgebildete Anbieter auf dem Markt. Als Kunde sollte man deshalb ggf. nachfragen, über welche Qualifikation und Berufserfahrung der gewünschte Übersetzer verfügt.

Ein guter Übersetzer hat sich auf einige (wenige) Fachgebiete spezialisiert. Kein Mensch kann alles wissen. Deshalb kann eine Vielzahl angebotener Fachgebiete ein Zeichen für mangelhafte Qualität und Genauigkeit sein. Für eine gute Fachübersetzung benötigt der Übersetzer nicht nur hervorragende Kenntnisse in der Ausgangs- und der Zielsprache, sondern muss sich auch im fachlichen Themengebiet auskennen, da er sonst nicht in der Lage wäre, die Informationen in fachlich korrekter Weise in die andere Sprache zu übertragen. So kommt es bei Vertragsübersetzungen auf juristische Feinheiten an, bei Werbetexten vor allem auf den Werbeeffekt, wobei auch kulturspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen sind.
Ein guter Übersetzer klärt im Vorfeld der Übersetzung ab, ob beispielsweise Referenztexte vorhanden sind, für welchen Zweck die Übersetzung benötigt wird, und andere Details rund um das Übersetzungsprojekt.
Auch ein guter Kontakt mit dem Auftraggeber und zielgerichtete Rückfragen während der Übersetzungsarbeit zeigen, dass der Übersetzer seine Aufgabe versteht und korrekt erfüllt.

Schließlich sollte ein guter Übersetzer bei Bedarf auch nach dem 4-Augen-Prinzip arbeiten.
Vor allem bei Texten, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, ist das Lektorat durch einen zweiten Fachübersetzer ein wichtiges Qualitätskriterium. Der Lektor, der ebenfalls über eine fachsprachliche Qualifizierung verfügen sollte, prüft, ob der Text das gewünschte sprachliche Niveau hat und ob er inhaltlich richtig ist.

Wenn man alle die vorstehend genannten Kriterien beachtet, steht einer Übersetzung, die höchsten Anforderungen gerecht wird, nichts mehr entgegen.
 

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Übersetzen und Dolmetschen in Studium und Beruf

Übersetzen und Dolmetschen in Studium und Beruf

Manch einer, der ein gutes Gefühl für Sprachen hat und Fremdsprachen leicht erlernt, mag sich überlegen, wie er diese Neigung zu einem Beruf machen kann.
Verschiedene Universitäten, Fachhochschulen und Sprachinstitute bieten in Deutschland die Ausbildung zum Übersetzer und/oder Dolmetscher an.

Gefordert werden dabei hervorragende deutsche Sprachkenntnisse und eine gute bis sehr gute Beherrschung der jeweiligen Fremdsprachen. Fremdsprachen, die nicht in der Schule unterrichtet wurden, können im Rahmen eines sogenannten Propädeutikums („Vorstudium“) auf dem Niveau eines ca. dreijährigen Schulunterrichts erlernt werden. Überdies wird ein mindestens einsemestriger Auslandsaufenthalt im jeweiligen Gebiet der Fremdsprache empfohlen.

Das Studium soll im Gegensatz zum philologischen Fremdsprachenstudium zu einer präzisen Übertragung des Sinns und der Bedeutung von einer Sprache in die andere befähigen. Es kann sich hierbei mündliche (Konferenzgespräche, Reden etc.) oder schriftliche Übertragung (Fachübersetzen, literarische Übersetzung) in andere Sprachen handeln.

Beim Studiengang an Universitäten liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf den gewählten Fremdsprachen. Hinzu kommen Sprach- und Übersetzungswissenschaften, sozial- und kulturwissenschaftliche Auslandsstudien, ein fachwissenschaftliches Ergänzungsfach und allgemeinwissenschaftliche Fächer.

Absolventen und Absolventinnen eines Studiums im Bereich Übersetzen und Dolmetschen können in den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen beruflich tätig werden. Im Bereich des Dolmetschens ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten im Konferenz- und Mediendolmetschen, im Gerichtsdolmetschen, im Verhandlungsdolmetschen sowie im Dolmetschen im medizinischen und sozialen Bereich. Dabei werden Dolmetscher und Dolmetscherinnen selbstständig oder in Anstellung bei Dolmetsch- und Übersetzungsbüros tätig. Im Bereich des Übersetzens bieten sich Tätigkeitsfelder im Fachübersetzen, zum Beispiel im juridischen Übersetzen, in der Technikübersetzung, im Wirtschaftsübersetzen, im Übersetzen von Webseiten, im technischen Schreiben oder im Bereich der Übersetzungstechnologien. Darüber hinaus arbeiten Übersetzer und Übersetzerinnen auch an der Übersetzung von Sachbüchern oder Produktbeschreibungen sowie in der literarischen Übersetzung.

 

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Marketing für Übersetzer und Dolmetscher

Marketing für Übersetzer und Dolmetscher

Wie kann man sich als freiberuflicher Übersetzer auf dem Markt optimal positionieren, um erfolgreich Kunden zu akquirieren?

Selbstständige Übersetzer müssen sich selbst um eine gute Auftragslage kümmern, ob sie nun Berufseinsteiger oder bereits viele Jahre tätig sind. Viele Übersetzerinnen und Übersetzer sind in ihrem Beruf hervorragend ausgebildet, wissen jedoch nicht, wie Kundengewinnung geht.

Vielfach machen selbstständige Übersetzer den Fehler zu glauben, es reiche aus, gut im Beruf zu sein, sodass sich die Leistung irgendwann von selbst herumspricht und man ausreichend Aufträge von Kunden erhält. Auch glauben sie, als „Ein-Mann- oder Ein-Frau-Betrieb“ kein Geld für Werbung im Budget zu haben.

Dies ist jedoch ein klassischer Trugschluss. Man mag vielleicht kurzfristig das Geld für Werbemaßnahmen einsparen, sorgt aber nicht für den notwendigen kontinuierlichen Strom an Neuaufträgen, die das eigene Geschäft am Laufen halten.

Deshalb müssen selbstständige Dolmetscher und Übersetzern nicht nur fachlich entsprechend qualifiziert sein und sich weiterbilden, sondern sich auch mit dem Marketing des eigenen Produkts befassen. Die Herausforderung besteht darin, seine Leistungen ins rechte Licht zu rücken und durch klug eingesetzte Marketingmaßnahmen neue Kunden zu gewinnen. Dabei ist es nicht erforderlich, ein übermäßig großes Budget für die Werbung bereitzustellen. Es kommt für selbstständige Übersetzer und Dolmetscher darauf an, potenzielle Kunden über ihr Angebot zu informieren.

Als selbstständiger Übersetzer oder Dolmetscher ist es zunächst erforderlich, über eine professionelle Website zu verfügen, auf der die Person und die angebotenen Leistungen für den Kunden auf ansprechende Weise dargestellt werden. Auch professionell gestaltete Visitenkarten und Briefbögen gehören selbstverständlich zur Grundausstattung des Übersetzers oder Dolmetschers. Durch eine ansprechend gestaltete Signatur enthalten die Kontakte per E-Mail auch eine werbende Komponente.

Viele selbstständige Übersetzer und Dolmetscher glauben, sie müssten sich nur über ihr Fachwissen und die Qualität ihrer Leistung definieren. Ein erfolgreiches Marketing geht jedoch deutlich darüber hinaus. Bei einem Einzelselbstständigen geht es immer auch um die Vermarktung der eigenen Person als Alleinstellungsmerkmal, also um das Selbstmarketing.

Da die meisten fachfremden Kunden die Leistung eines Sprachmittlers nicht einschätzen können und es häufig auch viele entsprechend gut qualifizierte Kollegen gibt, die dieselben oder ähnliche Leistungen anbieten, ist es nicht zuletzt entscheidend für die Kundengewinnung, dass das eigene Auftreten professionell und freundlich ist und die Kommunikation mit dem Kunden stimmt.

Letztlich sind es immer Menschen, die miteinander ins Geschäft kommen, weil sie sich gegenseitig vertrauen und Sympathie füreinander empfinden und auch die Chemie zwischen den Menschen stimmt. Natürlich versteht es sich von selbst, dass auch die Qualität der Leistung stimmen muss. Wenn die Arbeit von Mitbewerbern qualitativ ebenso gut ist, macht am Ende die zwischenmenschliche Komponente den Unterschied.
 

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Übersetzungen im internationalen Rechtsverkehr

Übersetzungen im internationalen Rechtsverkehr
Beglaubigung, Apostille, Legalisation

Die Regelungen für die Verwendung und Anerkennung von Dokumenten in oder aus anderen Ländern sind vielfältig und führen häufig zu Problemen. Ursache hierfür ist, dass die konkreten Anforderungen immer von der Stelle bestimmt werden, die ein Dokument erhalten will. Oft gestaltet es sich schwierig, die Echtheit eines Dokumentes oder die Korrektheit einer beigestellten Übersetzung zu einem Originaldokument festzustellen. Daher erfolgt üblicherweise die Bestätigung dieser Echtheit oder Übereinstimmung durch eine anerkannte Stelle.

Die einfachste Form hierbei ist die Legalisation. Ausländische öffentliche Urkunden können zum Gebrauch im deutschen Rechtsverkehr legalisiert werden. Ob eine Legalisation erforderlich ist oder ob die ausländische Urkunde auch ohne weiteren Nachweis als echt anerkannt wird, entscheidet die Behörde in Deutschland, bei der die Urkunde verwendet werden soll.
Die Legalisation wird durch die deutschen Botschaften und Konsulate vorgenommen und bestätigt die Echtheit der Unterschrift, der Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels, mit dem die Urkunde versehen ist.
Für Dokumente, die nach dem CIEC-Abkommen (Internationalen Kommission für das Zivil- und Personenstandswesen) bereits mehrsprachig ausgestellt werden, reicht die Legalisierung oft bereits aus, d.h. es wird für viele Länder keine zusätzliche Übersetzung des Dokumentes benötigt. Die Legalisation deutscher Dokumente wird von den konsularischen oder diplomatischen Vertretungen der Länder durchgeführt, in denen das Dokument oder die Urkunde verwendet werden soll. Teilweise wird hierzu eine Vor- oder Endbeglaubigung durch eine deutsche Behörde benötigt.

Darüber hinaus gibt es das Haager Übereinkommen von 1961 zur Befreiung ausländischer Urkunden von der Legalisation, das vorsieht, dass die Legalisation durch die sogenannte „Haager Apostille“ ersetzt wird. Dieses Übereinkommen ist anwendbar auf alle öffentlichen Urkunden, mit Ausnahme von Urkunden, die von Konsularbeamten errichtet wurden, jedoch  einschließlich öffentlicher Urkunden, die sich unmittelbar auf den Handelsverkehr oder das Zollverfahren beziehen.
Die Apostille bestätigt die Echtheit einer öffentlichen Urkunde, die hierfür im Original vorgelegt
werden muss. Sie wird von einer Behörde des Staates erteilt, durch den die Urkunde ausgestellt
wurde. Eine Beteiligung der deutschen Auslandsvertretung wie bei der Legalisation entfällt. Jeder Vertragsstaat bestimmt selbst, welche Behörden in seinem Staat die „Haager Apostille“ erteilen.
Für die „Haager Apostille“ werden Gebühren nach dem jeweiligen Landesrecht erhoben.
Die Apostille ist grundsätzlich vom Urkundeninhaber zu beschaffen. Gegebenenfalls kann ein
privater örtlicher Dienstleister in Anspruch genommen werden. Nur wenn auch dies nicht möglich ist, kann unter Umständen die örtlich zuständige deutsche Auslandsvertretung weiterhelfen.
Sie kann jedoch nur für deutsche Staatsangehörige tätig werden.

Häufig wird für die Verwendung eines Dokumentes oder einer Urkunde durch Behörden oder Gerichte auch eine Übersetzung gefordert. Übersetzungen durch einen in Deutschland öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer werden in der Regel akzeptiert. Ob eine im Ausland gefertigte Übersetzung in Deutschland verwendet werden kann, entscheidet die jeweilige Behörde in eigenem Ermessen.
Die im Rechtsverkehr benötigte Übersetzung wird üblicherweise durch einen öffentlich bestellten und beeidigten oder ermächtigten Übersetzer vorgenommen. Durch seine Unterschrift und seinen Stempel, unter Angabe seiner vollständigen Anschrift, bestätigt der Übersetzer die Korrektheit und Vollständigkeit der Übersetzung. Allerdings ist die Übersetzung dadurch noch nicht zu einer rechtsfähigen Urkunde geworden. Als nächster Schritt ist die Beglaubigung der Unterschrift (und rechtlichen Befähigung) des Übersetzers durch einen Notar möglich. Dieser Schritt ist aber nicht immer zwingend erforderlich. Ist eine Bestätigung durch eine übergeordnete Stelle gefordert, so kann durch die zuständigen Gerichte die Eigenschaft des Übersetzers als anerkannter Sachverständiger bestätigt werden. Diese Bestätigung ist dann eine öffentliche Urkunde, für die anschließend eine Apostille oder Legalisation erteilt werden kann.

 

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Leichte Sprache

Leichte Sprache

Leichte Sprache ist eine speziell geregelte sprachliche Ausdrucksweise des Deutschen, die auf besonders leichte Verständlichkeit abzielt. Das Regelwerk wird von dem Netzwerk Leichte Sprache herausgegeben, das seit 2006 besteht. Es umfasst neben Sprachregeln auch Rechtschreibregeln sowie Empfehlungen zu Typografie und Mediengebrauch. Die Adressaten der Texte in Leichter Sprache sind Menschen, deren Sprachkompetenz aus unterschiedlichen Gründen eingeschränkt ist. In erster Linie sind dies Menschen mit Lernschwierigkeiten, jedoch auch Menschen mit Migrationshintergrund oder an Demenz erkrankte ältere Menschen. Das bessere Verständnis der Texte in Leichter Sprache dient damit auch der Barrierefreiheit.

Für das Verfassen von Texten in Leichter Sprache gelten verschiedene Regeln, unter anderem folgende:
-    Es werden kurze Sätze verwendet
-    Jeder Satz enthält nur eine Aussage
-    Zusammengesetzte Substantive werden sichtbar durch einen Bindestrich getrennt
-    Der Konjunktiv wird vermieden
-    Der Genitiv wird vermieden

Aus diesem Anspruch ergibt sich auch ein neues Berufsbild, das des Übersetzers für Leichte Sprache.

Als Übersetzer für Leichte Sprache kann man beispielsweise Broschüren und Websites für öffentliche Einrichtungen und andere Auftraggeber in Leichte Sprache übertragen. Einige Behörden, beispielsweise der Deutsche Bundestag, verwenden auf ihrer Webseite neben der normalen Sprache auch die Leichte Sprache.

Da der Ausgangstext in der Regel eine deutlich höhere Informationsdichte hat als der Text in Leichter Sprache, muss der Übersetzer komplexe Informationsstrukturen auflösen und sie in einfachere Aussagen umwandeln.

Aus diesem Grund wird der Leichte-Sprache-Text häufig deutlich umfangreicher als der Ausgangstext ausfallen. Allerdings kann sich der Übersetzer in bestimmten Fällen auch dafür entscheiden, bestimmte Informationen auszulassen, um die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Textes zu gewährleisten.
Dies wiederum kann zu einem Dilemma für den Übersetzer führen: Soll die gute Lesbarkeit oder das Informationsrecht des Empfängers höher eingestuft werden? Diese Entscheidung erfordert eine hohe Übersetzungskompetenz, um bei schwierigen, fachsprachlichen Texten eine adäquate Übersetzung zu gewährleisten. Zudem wird bei der Übertragung von Texten in Leichte Sprache von den Übersetzern ein hohes Maß an Text- und Kommunikationskompetenz verlangt.


 

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Selbstständigkeit als Übersetzer

Selbstständigkeit als Übersetzer
Wer sich als Übersetzer bzw. Übersetzerin selbstständig machen möchte, sollte diesen Schritt gut planen und sich vorab verschiedene Fragen stellen. Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen? Wie gut sind die beruflichen Erfolgsaussichten? Wie mache ich meine Dienstleistung bekannt? Wie lassen sich die Sprachdienstleistungen am besten kalkulieren etc.
Die Aufgabenbereiche von Übersetzern sind breit gefächert, sodass es eigentlich unabdingbar ist, sich neben seinen Arbeitssprachen auch auf gewisse Fachbereiche zu spezialisieren. Kein Mensch kann alles können, das gilt auch für Übersetzer.
Ein Hochschulstudium ist keine Pflicht, um eine freiberufliche Tätigkeit als Übersetzer ausüben zu können. In Deutschland ist das Berufsbild des Übersetzers nicht geschützt, also kann sich theoretisch jeder als Übersetzer bezeichnen.
Doch hervorragende Sprachkenntnisse und Kenntnisse in den jeweiligen Fachgebieten sind für den nachhaltigen Erfolg der Übersetzertätigkeit unerlässlich. Zumeist wird aus einer Fremdsprache in die Muttersprache übersetzt, um die sprachlichen Nuancen so gut wie möglich zu transportieren. In der Branche werden in den meisten Fällen explizit Muttersprachler verlangt, da ihre Sprachkompetenz als höher erachtet wird. Natürlich kann ein Übersetzer mit der entsprechenden Kompetenz auch in die Fremdsprache übersetzen. Hier wäre zu überlegen, den Text zur Sicherheit noch von einem muttersprachlichen Kollegen lektorieren zu lassen. Nach dem 4-Augen-Prinzip übersetzte und geprüfte Texte haben den Vorteil, dass der Ausgangstext perfekt verstanden wird und die Übertragung in die Zielsprache in sprachlich einwandfreier Form erfolgt.
Ein hohes Qualitätsniveau sollte unbedingt gegeben sein, um Kunden zu gewinnen und zu halten. Letztlich wird schlechte Qualität sich immer bemerkbar machen und ein schlechtes Bild auf den Übersetzer werfen. Übersetzungen, die schlecht oder unverständlich formuliert sind, werden wohl nicht dazu beitragen, Kunden zu gewinnen und zu behalten. 
Wer sich als Einzelübersetzer selbstständig machen möchte, darf nicht vergessen, dass gerade  Übersetzungsbüros eine große Konkurrenz darstellen und oft interessante Unternehmenskunden gewinnen können, da sie viele Sprachen aus einer Hand anbieten. Natürlich bietet sich unter Umständen auch eine Kooperation mit Agenturen an, um eine konstant hohe Auslastung mit Übersetzungsaufträgen zu gewährleisten.
Als selbstständiger Übersetzer könnte man sich entsprechend lokal positionieren und beispielsweise beglaubigte Übersetzungen für Privatkunden vor Ort anbieten, die beispielsweise im Ausland arbeiten oder heiraten möchten.
Dafür ist es sicherlich ratsam, eine eigene Homepage zu erstellen, auf der die beruflichen Qualifikationen und angebotenen Leistungen so dargestellt werden, dass sich der Kunde ein Bild machen und ggf. gleich einen Kontakt herstellen kann. Überdies sollte darauf geachtet werden, dass die Homepage für mobile Geräte und Suchmaschinen optimiert ist.
 

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Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher

Beeidigte Übersetzer und Dolmetscher
Tätigkeitsfeld Behörden, Gerichte, Polizei

Die Berufsbezeichnungen „Dolmetscher“ und „Übersetzer“ sind nicht geschützt. Übersetzer und Dolmetscher im BDÜ müssen vor der Aufnahme in den Verband ihre allgemeine Qualifikation für den Beruf nachweisen. Es gibt jedoch auch sensible Einsatzbereiche, für die eine besondere Zulassung benötigt wird. Dies gilt beispielsweise für die Tätigkeit im Auftrag von Behörden, Gerichten, Polizei oder Notaren. Hier kommen öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer zum Einsatz.
Zulassungsverfahren

In Bayern werden Dolmetscher (mündliche Sprachübertragung) und Übersetzer (schriftliche Sprachübertragung) für gerichtliche und behördliche Zwecke von den Präsidenten der Landgerichte entsprechend „öffentlich bestellt und allgemein beeidigt“. Als Dolmetscher oder Übersetzer kann nur öffentlich bestellt und allgemein beeidigt werden, wer in der betreffenden Sprache die bayerische Staatsprüfung oder eine als gleichwertig anerkannte Prüfung bestanden hat.

Öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer haben ihre fachliche und persönliche Eignung nachgewiesen. Sie sind kraft Gesetzes zur Verschwiegenheit und zur treuen und gewissenhaften Übertragung verpflichtet. Sie arbeiten als Sprachmittler für Gerichte, Behörden und Notare und tragen in erheblichem Maße zur Wahrung der Rechte von Prozessbeteiligten bei.
Übersetzung von Urkunden

Im Fall von Urkunden, die bei einer Behörde vorgelegt werden müssen, wird häufig verlangt, dass die zugehörige Übersetzung von einem allgemein beeidigten Übersetzer angefertigt wird. Dies ist zum Beispiel bei Geburtsurkunden, Heiratsurkunden oder auch Zeugnissen der Fall. Eine solche Übersetzung wird als „beglaubigte Übersetzung” oder „bestätigte Übersetzung“ bezeichnet. In einer beglaubigten Übersetzung werden Richtigkeit und Vollständigkeit mit Angabe von Ort und Datum sowie Rundstempel des Übersetzers bescheinigt. Der Rundstempel enthält Name, Sprache/n und Anschrift des Übersetzers.

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Mindestpauschale oder Pauschale für Übersetzungen

Übersetzungen werden in der Regel nach Wörtern oder Normzeilen – ermittelt entweder im Ausgangstext oder Zieltext – bezahlt. Dadurch ist eine Preisgestaltung möglich, die für den Kunden und den Übersetzer transparent und fair ist. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, in einigen Fällen eine Mindestpauschale oder eine Pauschale anzusetzen.
Für die Abrechnung als Pauschale gibt es mehrere Gründe. Zunächst einmal gibt es immer eine Reihe von Arbeiten, die bei jeder Übersetzung anfallen. Für die vom potenziellen Kunden gestellte Anfrage muss ein Angebot erstellt werden, gegebenenfalls kommt es zu Rückfragen und dadurch mehreren Telefonaten oder E-Mail-Kontakten, was für den Übersetzer sehr zeitaufwändig ist. Am Ende muss der Übersetzungsaufwand berechnet und die entsprechende Rechnung erstellt werden.
Bei kleinen Aufträgen fällt dadurch ein Zeitaufwand an, dessen Kosten durch eine Abrechnung nach Normzeilen oder Wörtern nicht gedeckt sind.
Darüber hinaus sind es häufig gerade die kleinen Aufträge, bei denen besondere Sorgfalt oder besondere Kreativität gefragt ist. Wenn es zum Beispiel um Zeugnisse oder Urkunden geht, muss jeder Begriff ganz genau recherchiert werden. Auch die Formatierung von einzelnen Urkunden erfordert vom Übersetzer einen höheren Zeitaufwand als bei einem Fließtext.
Schließlich zeigt die Erfahrung im Übersetzeralltag, dass gerade Kunden, die noch nie zuvor eine Übersetzung benötigt haben, sehr dankbar sind, wenn man Ihnen gleich beim Angebot einen Endpreis nennen kann. In der Regel können gerade private Endkunden nicht viel mit Begriffen wie Normzeile, Wörter, Ausgangstext und Zieltext anfangen und sind froh, wenn sie sich nicht mit der Abrechnung befassen müssen. So besteht für den Kunden Planungssicherheit und er wird nicht am Ende mit einer Rechnung überrascht, die dann deutlich über dem unverbindlichen Angebot liegt.
 

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Berufsbild Dolmetscher und Übersetzer

Berufsbild Dolmetscher und Übersetzer
Übersetzen und Dolmetschen sind Tätigkeiten, die wir bereits aus dem Altertum kennen. Sie werden also schon lange ausgeübt, doch haben sie durch die zunehmende Globalisierung und die damit einhergehende internationale Kommunikation insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immens an Bedeutung gewonnen.

Dies hat dazu geführt, dass sich ein eigenes Berufsbild herausgebildet hat, das des professionellen Sprachmittlers.

Laien ist der Unterschied zwischen Übersetzer und Dolmetscher häufig nicht klar:
Übersetzer übertragen Texte schriftlich von einer Sprache in die andere.
Dolmetscher übertragen gesprochene oder schriftlich fixierte Texte mündlich von einer Sprache in die andere.

 Übersetzen ist eine zielgerichtete sprachliche Tätigkeit. Der Verfasser des Ausgangstextes hat eine bestimmte Mitteilungsabsicht, die den Adressaten in der Zielsprache so vermittelt werden muss, dass die Botschaft des Autors in der beabsichtigten Weise verstanden wird. Dafür genügt es nicht, einfach ein Wort durch ein anderes zu ersetzen: Es müssen Mehrdeutigkeiten, sprachliche Bilder, besondere Assoziationen, die mit Wörtern und Wendungen verbunden sind, die kommunikativen Gepflogenheiten innerhalb eines Sprecherkreises u.v.a.m. berücksichtigt werden. Das können Maschinen nicht in vollem Umfang leisten.

Der qualifizierte Übersetzer analysiert deshalb den vorgelegten Text mit seinem kulturellen Hintergrund sehr genau, berücksichtigt den vorgesehenen Zweck der Übersetzung und arbeitet zielgruppenorientiert für den intendierten Adressatenkreis. Dies setzt u.a. detaillierte Kenntnisse der Quellen und Möglichkeiten zur Beschaffung der erforderlichen Informationen voraus. Insofern ist eine kreative, analytisch-synthetische und kritische Vorgehensweise die Voraussetzung für eine qualifizierte Übersetzung. Übersetzer verfügen daher nicht nur über ausgezeichnete Kenntnisse in zwei oder mehr Sprachen, sondern über weitere Fähigkeiten, die während der Ausbildung gezielt vermittelt und ausgeprägt werden.

Fachübersetzer

Die meisten Übersetzer arbeiten als Fachübersetzer. Fachübersetzer übertragen hoch spezialisierte Texte aus den verschiedensten Gebieten, z. B. Betriebsanleitungen, Geschäftsberichte, Werbebroschüren, wissenschaftliche Fachartikel, Patentschriften usw.

Sie haben sich in der Regel auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert. Fachübersetzer können sich aufgrund ihrer soliden Fachkenntnisse, Recherchekompetenzen und Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten in kürzester Zeit in Spezialgebiete einarbeiten.

Urkundenübersetzer

Beeidigte (auch vereidigte bzw. ermächtigte) Übersetzer fertigen offiziell bestätigte Übersetzungen an, d. h. sie bescheinigen zusätzlich die Richtigkeit und Vollständigkeit von Übersetzungen.

Das ist z. B. bei Personenstandsurkunden, Zeugnissen und Gerichtsdokumenten zur Vorlage bei Behörden sowie im internationalen Rechtsverkehr häufig erforderlich. Urkundenübersetzer sind laut den Rechtsvorschriften des jeweiligen Bundeslandes öffentlich bestellt und allgemein vereidigt/beeidigt oder ermächtigt.

 

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Tipps zur Übersetzersuche

1. Genügend Zeit einplanen
Denken Sie daran, dass gute Übersetzungen nicht über Nacht entstehen. Auch wenn Übersetzungen in gängige Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch schneller gehen, ist die Arbeit mit der ersten Übersetzung meist nicht getan. Mindestens zwei Wochen sollten es daher für jede Übersetzung sein. Wer sich ein eigenes Übersetzungsmanagement im Unternehmen aufbaut, sollte darauf achten, dass die Kapazitäten gemäß der Wichtigkeit der Übersetzung verteilt werden. Besonders eilige Übersetzungen sind zudem noch mit einem Expresszuschlag für Unternehmen verbunden. Beauftragen Sie eine Übersetzung daher frühzeitig.

2. Sprache festlegen
Für welches Land brauchen Sie die Übersetzung? Klären Sie mit dem Übersetzer, welche Variante einer Sprache Sie benötigen. Eine englische Übersetzung für Großbritannien ist beispielsweise nicht identisch mit einer englischen Übersetzung für die USA. Das gilt umso mehr bei weniger geläufigen Sprachen wie Chinesisch oder Indisch, wo es oft mehrere Formen gibt.

3. Abrechnungsmodus und Umfang klären
Wenn Sie von einem freiberuflichen Übersetzer ein Angebot einholen, schicken Sie ihm am besten den zu übersetzenden Text zu. Abgerechnet werden kann nach Zeile (deutsches Modell), nach Wörtern (anglo-amerikanisches Modell), sowie pauschal. Eine Zeile wird mit 55 Anschlägen (inkl. Leerzeichen) kalkuliert.

Es gibt in der Branche keine feste Tarifordnung. Lediglich für Dolmetscher und Übersetzer, die für die Justiz tätig sind, regelt ein Vergütungsgesetz (JVEG) das Honorar. Für eine Zeile Übersetzung beträgt dieses 1,55 Euro pro Zeile. Bei nicht elektronisch zur Verfügung gestellten Texten erhöht sich das Honorar auf 1,75 Euro. Der BDÜ veröffentlicht alle zwei Jahre einen Honorarspiegel.

Für einfache Übersetzungen muss mit einem Zeilenpreis zwischen 1,20 und 1,50 Euro kalkuliert werden. Der Seitenpreis beginnt somit hochgerechnet bei etwa 50 Euro. Klären Sie auch unbedingt ab, was alles übersetzt werden soll. Oft sind in Dokumenten noch weitere Papiere oder Tabellen hinterlegt und es ist unklar, ob auch diese Unterlagen zu übersetzen sind.

4. Referenzen einholen
Bei vielen Übersetzungen genügt die Sprachkompetenz des Übersetzers alleine nicht, damit sie am Ende qualitativ gut wird. Bei Handbüchern, Verträgen oder technischen Dokumentationen ist auch fachliche Expertise nötig. Bestimmte Ausdrücke im rechtlichen Bereich werden bisweilen etwa immer mittels Fußnoten näher erklärt. Wählen Sie daher in solchen Fällen einen Übersetzer mit Referenzen in der entsprechenden Branche, der auch die entsprechenden Branchenstandards kennt.

5. „Vier-Augen-Prinzip“ sicherstellen
Handelt es sich um die Übersetzung eines Vertrages oder einer Veröffentlichung, sollten Sie eine Übersetzung nach dem „Vier-Augen-Prinzip“ beauftragen. Das bedeutet, dass die Erstübersetzung mindestens eine zweite Person lektoriert. Neben der fachlichen Übersetzung kann ein anderer Übersetzer den Text etwa auf stilistisch-werbliche Aussagen hin überarbeiten.

Auch wenn Sie die Übersetzung im eigenen Unternehmen durchführen, sollten Sie darauf auf keinen Fall verzichten. Oft kann der kritische zweite Blick von einem Mitarbeiter der Landesgesellschaft kommen. Der kann auch auf mögliche Fallstricke in bereits übersetzten Texten hinweisen. Erfolgt die Übersetzung durch einen externen Übersetzer, übernimmt in vielen Fällen ihr „Hauptübersetzer“, der als erster Ansprechpartner fungiert, die Abstimmung mit einem zweiten Übersetzer.

6. Berufszusatz des Übersetzers prüfen
Benötigen Sie eine beglaubigte Übersetzung, dann brauchen Sie einen Sprachexperten, der einen Berufszusatz wie „ermächtigt“, „vereidigt“ oder – je nach Bundesland – „öffentlich bestellt“ trägt. Lassen Sie sich diesen Zusatz gegebenenfalls durch entsprechende Dokumente nachweisen. Der BDÜ hat einen Überblick über diese Übersetzer. Sie bestätigen mit Unterschrift und Stempel die Vollständigkeit und Richtigkeit der Übersetzung.

7. Endfassungen liefern
Der Übersetzer möchte am liebsten den fertig abgestimmten Text haben. Optimalerweise entspricht dieser Text dann auch schon dem endgültigen Dokument, ohne dass es noch zu nachträglichen Änderungen durch das Unternehmen kommt. Achten Sie darauf, dass Sie im Nachgang keine größeren Adaptierungen mehr am zu übersetzenden Text vornehmen. Ansonsten entstehen Mehrkosten bzw. ist eine erneute Korrekturschleife nötig, weil möglicherweise auch das Layout wieder angepasst werden muss. Bei Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, ist dies ohnehin unumgänglich.

Quellen: Markt und Mittelstand, BDÜ

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Xing-Gruppe: Übersetzer und Dolmetscher in und um Regensburg

Xing-Gruppe: Übersetzer und Dolmetscher in und um Regensburg

Seit letztem Jahr gibt es auf der Plattform Xing die Gruppe Übersetzer und Dolmetscher in und um Regensburg.
Die Gruppe dient als Schnittstelle zwischen Sprachmittlern und all denjenigen, die sich für das Berufsbild des Dolmetschers und Übersetzers sowie für Dienstleistungen in den Bereichen Übersetzen und Dolmetschen interessieren und richtet sich an Alle Übersetzer und Dolmetscher der Regionalgruppe Regensburg, Personen, die in Sprachberufen tätig sind oder sich in der entsprechenden Ausbildung befinden (Kollegen, Studenten, Dozenten der Region Regensburg),
Auftraggeber weltweit, die auf der Suche nach qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern sind.

Mitgliedern der Regionalgruppe Regensburg wird mit dieser Gruppe die Möglichkeit gegeben, sich über ihren Alltag als Sprachmittler auszutauschen, Erfahrungen mit Kollegen zu teilen und neue Ideen zu kommunizieren. Insbesondere dient die Gruppe dazu, das bestehende Netzwerk auszubauen und zu bereichern. Über die realen Stammtisch-Treffen in Regensburg hinaus, ist die Gruppe Austausch-Plattform für Anregungen, Ideen und Fachdiskussionen, die auch dazu beitragen sollen, der Öffentlichkeit den Beruf des Sprachmittlers näherzubringen.

Nicht-Mitglieder der Regionalgruppe Regensburg, die Interesse am Berufsbild oder den Dienstleistungen des Sprachmittlers haben, wird hier ein Einblick in die Arbeit und den Alltag von Übersetzern und Dolmetschern gewährt. Ebenso werden innerhalb im Rahmen der Gruppe Informationen zu Terminen, Veranstaltungen, Fortbildungen, etc. veröffentlicht.

 

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Dolmetscher und Übersetzer in Regensburg und Umgebung

Dolmetscher und Übersetzer in Regensburg und Umgebung
     
Suchen Sie im Bereich Regensburg und Umgebung einen professionellen Übersetzer oder Dolmetscher? Dann finden Sie in der Regionalgruppe Regensburg sicher den geeigneten Ansprechpartner.
Die Regionalgruppe Regensburg ist ein Netzwerk aus erfahrenen, freiberuflich tätigen Übersetzern und Dolmetschern bzw. Konferenzdolmetschern, die über ein abgeschlossenes Studium oder einen gleichwertigen Abschluss und zumeist über eine langjährige Berufserfahrung verfügen. Zudem finden Sie hier auch öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Übersetzer und Dolmetscher.
Das Netzwerk Regensburger Übersetzer und Dolmetscher bietet Ihnen folgende professionelle Leistungen an: Fachübersetzungen, beglaubigte Übersetzungen, Verhandlungsdolmetschen,
Konsekutivdolmetschen, Simultandolmetschen, Community Interpreting, interkulturelle Beratung, Lektorat, Korrekturlesen in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Polnisch, Portugiesisch, Italienisch, Tschechisch, Niederländisch, Chinesisch, Japanisch.

Unser Netzwerk ermöglicht es Ihnen, auch umfangreiche Projekte in mehreren Sprachen professionell und koordiniert durchzuführen.

 

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Vertraulichkeit beim Übersetzen

Vertraulichkeit beim Übersetzen

Kunden möchten sicher sein, dass die Vertraulichkeit ihrer Unterlagen im Übersetzungsprozess gewährleistet ist.

Mehr:
Kunden, die einen Übersetzungsauftrag an einen professionellen Sprachmittler vergeben, machen sich häufig Sorgen bezüglich der Geheimhaltung.
Jedes Mitglied des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) hat sich einer Berufs- und Ehrenordnung unterworfen, die selbstverständlich die strikte Geheimhaltung aller Informationen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit beinhaltet.
Ein professioneller Übersetzer wird auf Wunsch sicherlich auch eine angemessene Geheimhaltungserklärung unterzeichnen.
So können Kunden darauf vertrauen, dass ihre vertraulichen Daten auch beim Übersetzer geschützt sind.

 

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Apostille

Die Apostille ist eine Beglaubigungsform im Internationalen Urkundenverkehr.
Sie bestätigt die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist.

Mehr:
In Deutschland gilt: Zuständig für Urkunden des Bundes ist das BVA in Köln. Soll eine Apostille für Urkunden der Bundesländer ausgestellt werden, ist die Zuständigkeit leider nicht einheitlich geregelt. Hier können zuständig sein: Innenministerien, Außenministerien, Bezirksregierungen, Landgerichtspräsidenten, Amtsgerichtspräsidenten, Justizministerien etc. Soll die Apostille für  eine ausländische Urkunde erstellt werden, erfragen Sie die Zuständigkeit am Besten im ausstellenden Land.

 

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Urkunden im Rechtsverkehr

Urkunden im Rechtsverkehr wie zum Beispiel Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Führungszeugnisse, Diplome, Verträge usw. müssen in beglaubigter Form übersetzt werden.
Mehr:
Die beglaubigte Übersetzung von Urkunden wird von einem vom Landgericht öffentlich bestellten und beeidigten oder ermächtigten Übersetzer vorgenommen. Diese Urkundenübersetzung bezeichnet somit die so genannte beglaubigte Übersetzung. Sie bestätigt die Richtigkeit und die Vollständigkeit der Übertragung in die Zielsprache und steht somit für äußerst korrekte und hochwertige Arbeit.
Oftmals muss, wenn die beglaubigte Übersetzung aus dem Deutschen in eine Fremdsprache erfolgt, und die Übersetzung dann im Ausland vorgelegt bzw. verwendet werden soll, noch eine Überbeglaubigung durch eine offizielle Behörde (z.B. Landgericht) stattfinden. Ob dies notwendig ist, muss bei der öffentlichen Stelle, für die die beglaubigte Übersetzung erstellt werden soll, erfragt werden.

 

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Übersetzer für Privatkunden

Übersetzer für Privatkunden

Aufgrund der Globalisierung besteht auch im privaten Bereich immer häufiger die Notwendigkeit, wichtige Dokumente in eine andere Sprache übersetzen und ggf. beglaubigen zu lassen.

Mehr:
Urkunden im Rechtsverkehr wie zum Beispiel Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Führungszeugnisse, Diplome, Verträge usw. müssen in beglaubigter Form übersetzt werden.

Die Beglaubigung wird von einem öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer vorgenommen, der über den entsprechenden Stempel für seine Sprache verfügt. In Regensburg ansässige Übersetzer sind in der Regel beim Landgericht Regensburg vereidigt und dort auch in der Übersetzerliste geführt.
Bei beglaubigten Übersetzungen muss der Kunde stets das Originaldokument vorlegen. Bei einem Übersetzer in der Nähe kann der Auftrag direkt vor Ort ohne eine umständliche und zeitaufwändige Versendung per Post erledigt werden.

 

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Übersetzer für Geschäftskunden

Übersetzer für Geschäftskunden

Welche Kriterien sollten Unternehmen bei der Suche nach einem passenden Übersetzer beachten?

Mehr:
Viele Unternehmen fragen sich, warum sie einen professionellen Übersetzer beauftragen sollen, wenn sie doch einen Mitarbeiter haben, der fließend Englisch spricht.
Auch wenn der Mitarbeiter verhandlungssicheres Englisch spricht, ist er doch in erster Linie Experte in seinem Beruf und nicht in einer speziellen Sprache.
Übersetzer dagegen sind Experten für alle sprachlichen Angelegenheiten und können auch inhaltliche Feinheiten erkennen und berücksichtigen.
Der Übersetzer sollte eine formale Übersetzer-Ausbildung abgeschlossen haben und möglichst über langjährige Erfahrung im Übersetzungsbereich verfügen.
Wichtig sind einschlägige Erfahrungen auf dem speziellen Fachgebiet und natürlich eine sichere Kenntnis der Ausgangs- und Zielsprache.
Unter Umständen ist auch die räumliche Nähe zum Übersetzer hilfreich, um im Betrieb Fragen
vor Ort abklären zu können.
Der Nutzen einer professionellen Übersetzung besteht darin, dass über Sprachgrenzen hinweg kommuniziert werden kann, der Text unter Berücksichtigung kulturspezifischer Besonderheiten korrekt in die andere Sprache übertragen wird und der Auftrag reibungslos und zeitgerecht abgewickelt wird.

 

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